Nach Oben
    Schnee, Schnee, immer nur Schnee - abgesehen von ein paar Tagen im März hat uns der Winter seit inzwischen 4 Monaten fest im Griff. Nach einer finalen Skitour auf die Alpspitze beschließe ich, meine Ski einzusommern und das Rad wieder herauszuholen.Das Problem dabei ist nur, dass bei maximal 5 Grad, Wolken und Schneeregen keine wirkliche Radellaune aufkommen will. Zudem pfeift mir ein eisiger Ostwind um die Ohren und die Trails auf meiner Hausrunde sind entweder tief verschneit, oder man versinkt im Matsch. Bleibt also nur die Flucht nach Süden. Am Osterwochenende machen wir uns auf den Weg nach Finale Ligure; der Trip ist schon länger geplant und so lassen wir uns auch von der mittelprächtigen Wettervorhersage nicht abschrecken. Bei der Abfahrt in München regnet es. Bei der Fahrt durch die Schweiz senkt ein Schneesturm unsere Durchschnittsgeschwindigkeit. Je näher wir aber dem Meer kommen, desto höher steigen die Temperaturen, bis wir schließlich bei sagenhaften 7 Grad Plus aus dem A
    Größere Kartenansicht WetterNoch nie habe ich das Wetter so bewusst wahrgenommen, wie auf der Reise. So realisiert man zum Beispiel erst beim Fahrrad fahren, welche Kräfte auf einen einwirken. Mit dem Auto fährt man mühelos eine Strasse entlang und es spielt kaum eine Rolle, ob der Wind von vorne, hinten oder der Seite kommt. Mit dem Fahrrad sieht das schon ganz anders aus! Besonders der Gegenwind entpuppt sich als einer unserer größten Gegner auf dem Weg in Richtung China. Immer wieder taucht er unerwartet auf und bläs
    Noch nie war ich so lange Zeit von zu Hause weg. Und was genau „Zuhause“ bedeutet, wird mir erst jetzt wirklich klar. Langsam realisiere ich nun, dass wir nicht nur mal eben im Urlaub sind, sondern fast ein Jahr unterwegs sein werden. Und das ist schon eine lange Zeit, in der man die Familie und die vertraute Umgebung ziemlich vermisst. Zum Glück erleben wir eine ganze Menge und werden mit vielen tollen Eindrücken gespeist, so dass die Gedanken selten Zeit haben in die Heimat abzuschweifen. Und so findet man auch immer
    Heimweh 1
    Heimweh 2
    Auf der Reise kommt es mir oft so vor, als befände ich mich in einer anderen Zeitrechnung. Sowohl von meinem alltäglichen Empfinden, als auch der Erscheinung unserer Umgebung. Wir reisen an Orten vorbei, deren Architektur an längst vergangene Zeiten erinnert, wie im mittelalterlichen Rothenburg ob der Tauber. Als wir durch das mächtige Burgtor einfahren, kann ich mir bildlich vorstellen, wie hier die Ritter mit ihren Pferden herein trabten. Uns begegnen verwunschene Orte, so dass man sich vorkommt, als
    Die Natur entdecken, neue Städte erkunden und dabei in Bewegung bleiben – das alles ist kombinierbar, wenn man das Rad und die Reisen kombiniert und sich damit für eine Radreise entscheidet. Meiner Meinung nach ist das der perfekte Trip für Frühjahr oder Herbst, um Abwechslung vom stressigen Unialltag oder den Kollegen zu bekommen. Und das ist gar nicht so kompliziert: Einfach ein tolles Ziel aussuchen, welches man schon immer mal bereisen wollte, ein paar Vorbereitungen treffen und ab auf den Sattel. Ein
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