Nach Oben
Meine Nepal Trekking Abenteuer neigen sich dem Ende zu. Nach der Stille der Berge des Solu-Khumbus wirkt die lebhafte und unübersichtliche Hauptstadt Nepals etwas verstörend auf mich.Hier, im Herzen Kathmandus, kämpfe ich mich nun regelmäßig durch den chaotischen Verkehr. Mal bin ich zu Fuß unterwegs, mal nutze ich eine Rikscha oder eines der klapprigen Taxen. Polizisten versuchen zumindest an den größeren Kreuzungen den Verkehr zu lenken, aber meist kämpfen die Fahrer der qualmenden LKWs, der altersschwachen Busse und anderer teils abenteuerlichen Gefährte laut hupend um die Vorfahrt. Zeit ist der Schlüssel des KennenlernensFür die letzten Wochen checke ich im Hotel Nepalaya ein. Mir bleibt nun viel Zeit für Verabredungen und Interviews rund um mein Forschungsthema, aber auch für ausgedehnte Einkaufstouren in den unterschiedlichen Bazarvierteln. So erstehe ich das ein oder andere Souvenir und komme ganz nebenbei mit Einheimischen ins Gespräch. Wichtig ist es, genügend Zeit mitzubring
Dem Everest Base Camp habe ich einen Besuch abgestattet, den Kala Patthar erklommen und den Solu-Khumbu durchquert - ich habe also schon viel erlebt bei meinem Nepal-Trekking. Und nun schaue ich auf zwei weitere Wochen in Namche zurück, einem überschaulichen Städtchen. Namche ist aber auch das Tor zum Khumbu und somit Ausgangspunkt vieler Treks in die Everest-Region.Für meine ethnografische Arbeit habe ich hier eine Reihe von Interviews führen können und es geschafft, viele Informationen zum Leben der modernen Sherpas
Nachdem ich den Solu-Khumbu und seine Bewohner näher kennenlernen durfte, führte uns der Weg meines Nepal-Trekkings von Namche weiter in den kalten Norden. Über den Mong La Pass gelangten wir zum Klosterort Tengboche, welcher bereits auf über 3.800m liegt.In der Heimat der SchneeleopardenWir befanden uns nun in der Heimat der Schneeleoparden, auch wenn wir während unserer Reise leider nie eines dieser sagenumwobenen Geschöpfe zu Gesicht bekamen. Dafür erreichten wir aufgrund unseres flotten Tempos zügig den Ort Dingboc
Nach langem Vorbereiten, Packen und dem ersten Trip nach Namche Bazar stelle ich mir irgendwann die Frage: Wie sieht eigentlich der Alltag der Sherpas abseits der bekannten Trekkingrouten aus? Mir wird klar, dass diese Frage elementar für meine weitere Feldforschung sein wird. Nach weiteren Gesprächen mit den Einheimischen steht schnell ein neues Zwischenziel bei meinem Nepal-Trekking fest: Der Solu.Für einige Tage solle es nun in den Solu-Khumbu gehen, ein Gebiet, welches mir hier stets als relativ unbe
Nun stehe ich spät abends am Frankfurter Flughafen und vertreibe mir die Zeit mit einem Buch. Dieses handelt vom Leben der Sherpas am Fuße des Mount Everest und ihrem harten Alltag. Genau dorthin, in das Khumbu-Gebiet, zieht es nun auch mich. Nachdem ich wochenlang geplant und gepackt habe, bin ich jetzt bereit, mein Nepal-Trekking kann losgehen! Expeditionstasche und Rucksack sind aufgegeben, die Bordkarte liegt gut verstaut bei den restlichen Unterlagen. Über Abu Dhabi soll es in die Hauptstadt Nepals
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