Nach Oben
    von Helen
    Fortsetzung von 'Der Trigalav (Teil 1)'. Über die karstige Steinwüste Der Weg führt zickezacke in einem Bogen durch das Geröll, es ist sowohl im Auf- als auch im Abstieg der ekligste Teil des Weges. Die Sonne scheint unbarmherzig auf uns nieder, hier gibt es keinen Baum, keinen Schatten mehr. Endlich erreichen wir das steinige Plateau. Aber auch hier zieht sich der Weg noch 1,5h weiter über diverse Stufen, man kann die Hütte bis zum Schluss nicht sehen. Es gibt keinen richtigen Weg durch diese Wüste, man geht über steinige Rippen, springt über Spalten und muss aufpassen, dass man nicht in bodenlose Löcher tritt. Nach einer letzten Steilstufe, an der wir nochmal kraxeln müssen, erreichen wir gegen 14 Uhr endlich die Hütte. Leider hüllt sich von nun an der Berg in Wolken und wir beschließen, den Gipfel auf den nächsten Morgen zu vertagen. Außerdem haben wir auch keine Lust, gegen den Strom der lückenlosen Menschenkette, die den Klettersteig herunterkommt, aufsteigen zu müssen. Gegen 1
    Klettersteig zum Trigalav
    Suunto Multisportuhr als Begleiter zum Trigalav
    Schneller Abstieg vom Trigalav
    von Helen
    Dauer/Länge: 1.849hm, 2 TageHöchster Punkt: Triglav, 2.864mStartpunkt: Aljažev Dom, 1.015mSchwierigkeitsgrad: anspruchsvollAusrüstung: Klettersteig-Ausrüstung, HüttenübernachtungAnfahrt/Parken: parken am Parkplatz beim Aljažev DomEinkehrmöglichkeit: Triglavski Dom Der Triglav ist ein beeindruckender Berg. Überhaupt finde ich die Julischen Alpen, die man von München aus bequem in unter 4h erreicht, ähnlich faszinierend wie die Dolomiten. Die steilen und schroffen Kalkwände, die Steinwüsten, sobald man die Baumgrenze überschritten hat, und die schwindelerregenden Klettersteige. Auf den Triglav führen viele Wege und ebenso viele Menschen sind oben auf dem Berg. Ich glaube, für Slowenen ist es Ehrensache, ihren höchsten Berg zumindest einmal im Leben zu besteigen, denn so vielfältig sind die Wanderer. Und auf den Triglav führt eben keine Seilbahn, im Gegensatz zur Zugspitze. Man sieht hier Senioren wie Kinder, typische Trekker, Teenie-Gruppen, sowie diejenigen, die vom Style her eher in e
    Sloweniens höchster Berg: Der Trigalav
    Steile Klettersteige
    Ausblick über die Gipfel
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