Wie schlägt sich die Kjus Hydro_Bot auf der Piste?

    Wie schlägt sich die Kjus Hydro_Bot auf der Piste?

    An langen, anstrengenden Skitagen kommt der Körper ordentlich ins Schwitzen! Bis zu 5 Liter Flüssigkeit können wir an einem actionreichen Skitag verbrauchen. Unsere Kleidung transportiert diese Nässe unter Normalbedingungen nicht nach außen, das Resultat: Wir werden nass. Die KJUS Hydro_Bot Jacke soll dieses Problem lösen – dank innovativer, App gesteuerter Membran, die Schweiß von innen nach außen pumpt. 

    Ob das auch so gut funktioniert wie es sich anhört? Ihr dürft gespannt sein!

    Der Tester

    Mein Name ist Chris, ich bin 23 Jahre alt und arbeite als Werkstudent bei engelhorn im Bereich e-Commerce. Durch die Verbundenheit meiner Heimat mit dem Skifahren ist es mir eine Freude, euch heute die neueste Innovation aus dem Hause KJUS vorzustellen: Die Hydro_Bot-Jacke. Wie schon der Name suggeriert, handelt es sich hier um ein Smart Wearable mit verschiedenen Funktionalitäten. 

   

    Wie diese Funktionen im Detail funktionieren könnt ihr hier nachlesen.

    Getestet habe ich die Jacke während meines 4-tägigen Skiurlaubs, wobei der Fokus des Tests auf der Vielseitigkeit sowie der Funktionalität lag. Gefahren bin ich auf der Piste, abseits der ausgeschriebenen Routen, sowie im Fun-Park. Die Wetterbedingungen wechselten im Laufe des Urlaubs, was dem Test zu Gute kam: An den beiden ersten Tagen gab es klassisches Kaiserwetter, danach ging es weiter mit Schnee und Nebel.

    Inbetriebnahme

    Die erste Schwierigkeit stellte sich beim Versuch des Ladens heraus: Das Ladekabel war einfach nicht zu finden. Nach ergebnisloser Suche im Internet konnte ein kurzer Besuch in der Wintersportabteilung des Sporthauses Abhilfe schaffen: Das textile Ladekabel befand sich in einer kleinen Tasche, welche in den Schneefang integriert ist. Aus technischer Sicht optimal gelöst, das Ladekabel stört nicht und ist dank dem verwendeten Material bruchsicher – man muss es nur erstmal finden, und sich überwinden die Naht an der richtigen Stelle zu lösen.

    Nach einem Tag an der Ladestation ging es nach Österreich. Auf dem Weg in den Skiurlaub machte sich bereits eines bemerkbar: 

    Die Jacke macht nicht nur auf der Piste einiges her, sondern ist durch ihren modernen und sportlichen Schnitt auch bestens für die Winterzeit in Deutschland geeignet. 

    Funktionell hat die Hydro_Bot einiges zu bieten: Wie bereits erwähnt verfügt sie über eine elektronisch steuerbare Membran, die Schweiß aktiv per  Knopfdruck oder per App nach außen pumpt.

    Auch das Innenfutter der Jacke hilft bei der Feuchtigkeitsaufnahme, wohingegen die Außenseite aus hydrophobem Schoeller® 3XDRY-Material besteht – heißt im Klartext: Die Feuchtigkeit wird extrem gut nach außen geleitet aber nach Innen gelangt die Nässe nicht (ich musste die Jacke während des kompletten Urlaubs nicht ein einziges Mal zum Trocknen aufhängen).  

     Auch die sauber verschweißten Nähte sowie der verstellbare Schneefang sorgen für trockene Kleidung. Auch das von KJUS entwickelte AC-Vent™ Ventilationssystem führt dazu, dass man eigentlich nicht in’s Schwitzen kommt. Falls doch, kann schließlich via Membran nachreguliert werden.  

    Aufgrund der technischen Innovation, der vielen Funktionen und des nicht zu verachtenden Preises waren meine Erwartungen hoch: Vor allem beim Thema Feuchtigkeit konnte ich den Marketingversprechen der doch sehr leichten Hydro_Bot noch nicht ganz glauben. Ich sollte mich irren.

     Tag 1: Arlberg (St. Anton)

    Der Test begann am bekannten Arlberg. Das Skigebiet mit den schier endlosen Pistenkilometern in Tirol scheint wie dafür geschaffen. KJUS empfiehlt, mindestens zwei Lagen unter der Jacke zu tragen - dieser Empfehlung kam ich bei gemeldeten -14 Grad gerne nach. Am Arlberg angekommen fanden wir gute Bedingungen vor: Blauer Himmel, 30 km/h Windgeschwindigkeit und -15 Grad. Nach den ersten beiden Abfahrten wurde schnell klar: Feuchtigkeit und Kälte hält die Hydro_Bot extrem gut ab, ich war begeistert. Nach den ersten Abfahrten ging es mit der beheizten Gondel erneut Richtung Gipfel – ich fing an zu schwitzen, drückte auf den Knopf und merkte sofort, wie die Feuchtigkeit am Rücken merklich nachließ. Auch bei Abfahrten abseits der Piste überzeugte die Jacke: Alle Nähte sind dicht, die Jacke ist stark wasserabweisend und lässt keine Feuchtigkeit nach Innen.

     Nach dem ersten Tag fällt mein Feedback durchweg positiv aus.

    Tag 2: Fiss Serfaus

    Am zweiten Tag ging es für mich nach Fiss – auch hier sind die Bedingungen eine Herausforderung für die Jacke! Die Temperatur ist im Keller, die Thermometer messen ebenfalls – 15 Grad. Jedoch schien die Sonne auch am zweiten Tag und der Wind hat im Vergleich zum Vortag stark nachgelassen. Auch heute friere ich nicht (ich kann es immer noch nicht wirklich glauben), bei den sonnigen Abfahrten kann ich die Jacke via Knopf-Druck nachregulieren. Die Sonne sowie die Übergänge von Licht und Schatten, und damit einhergehender Hitze und Kälte, stellen Dank der Hydro_Bot kein Problem dar. Man gewöhnt sich schnell an die Funktionalität, die mich bis zu diesem Zeitpunkt mehr als überzeugt. Über Nacht wird die Jacke geladen – morgen soll das Wetter umschlagen, es ist Schnee gemeldet und ich bin gespannt.

    Tag 3 - Ischgl

    Anfänglich starker Schneefall und eisiger Wind, gegen Nachmittag dann Sonne und feinster Neuschnee. Perfekte Bedingungen also, um die Funktionsweise der Hydro_Bot richtig an ihre Grenzen zu bringen. Wir änderten mit dem Wetterumschwung unsere Fahrweise - mit der Sonne ging es abseits der Pisten im Powder weiter und wir fuhren weitaus sportlicher als noch am kalten Vormittag. Hier macht sich die Technik ein weiteres Mal bezahlt: Die Feuchtigkeit ließ sich perfekt nach außen transportieren und ich statte dem Kuhstall einen komplett trockenen Besuch ab. (Der Verfasser dieses Blogbeitrags bezieht sich hierbei natürlich auch auf den Alkohol ;) ). Ungeachtet der technischen Vorzüge bei den beschriebenen Bedingungen bietet die Jacke auch sonst einiges, was beim sportlichen Fahren auf und neben der Piste von Vorteil ist. Dazu gehören unglaubliche hydrophobische Eigenschaften, sehr gute Bewegungsfreiheit und ein ausgezeichnetes Luftzirkulationssystem.

     Umso mehr Tage im Urlaub vergehen, desto überzeugter bin ich vom Prinzip der Hydro_Bot.

    Tag 4: Arlberg (St. Moritz)

     Am letzten Tag des kurzen Skitrips ging es wieder zum Arlberg. Die Wetterbedingungen waren mäßig, die Luftfeuchtigkeit extrem hoch und der Wechsel zwischen Sonne und Wolken schufen erschwerte Bedingungen. Die bekannten unpräparierten Skirouten des Arlbergs erforderten wieder eine sportliche Fahrweise und Kraft. Im Zusammenspiel mit dem stetigen Temperaturwechsel, verursacht durch Licht und Schatten, war für meine Begleiter ein stetiger  Wechsel von Warm und Kalt auf der Tagesordnung. Die Hydro_Bot hingegen verschaffte mir schnelle und einfache Abhilfe! Auch die letzten Test-Stunden des Skiurlaubs im Fun-Park absolvierte die Jacke mit Bravour: Dank sportlichem Schnitt waren selbst energische und schwungvolle Bewegungen über den Kicker kein Problem. Auch beim Freestyle konnte mich die Jacke also voll überzeugen! Und am Ende stieg ich trocken in das Auto und machte mich auf den Weg zurück nach Deutschland.

    Fazit:

    Eine gute Skijacke darf etwas mehr kosten. Ob man die 1399 Euro investieren sollte, muss letztendlich jeder selbst wissen. Eine klare Kaufempfehlung kann ich jedoch für all‘ jene aussprechen, welche sich nach der letzten Abfahrt des Öfteren beim Après Ski wiederfinden. Auch für alle sportlichen Fahrer dürfte die Jacke einen absoluten Mehrgewinn darstellen. 

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