Was zeichnet ein gutes Zirkeltraining aus?


    Beim Zirkeltraining wird jede Übung nur einen Satz durchgeführt. In der Pause wird zur nächsten Übung gewechselt. Sinnvoll für einen Zirkel sind 2-4 Runden, mit jeweils 5-8 Übungen. Je nachdem wie intensiv die einzelnen Übungen sind, wie lange sie durchgeführt werden und wie lange die Pausenzeit gewählt wird, können verschiedene Trainingsziele erreicht werden.


    Kraft = Hohe Intensität + kurze Dauer + lange Pausen
    Ausdauer = Niedrige bis mittlere Intensität + lange Dauer + kurze Pausen

    Vorteile eines Zirkeltrainings

    - Hohe Intensität bzw. Belastungsdichte (hohe Belastung des Herz-Kreislaufsystems)
    Längere Pausen zwischen Sätzen der gleichen Muskelgruppe, da sie pro Runde nur einmal vorkommt
    - Variation der Intensität, Dauer und Pausen möglich
    Abwechslungsreich

    Nachteile eines Zirkeltrainings:

    - Übungen müssen alle bekannt sein und sicher beherrscht werden
    - Geringerer Lerneffekt innerhalb der Übung (die längere Pause – s.o. - kann leider auch ein Nachteil sein)
    - Wenig Kontrolle des Trainers, da jeder Sportfreund eine andere Übung macht



    Mein Tipp
    Probiert's doch einfach mal aus:
    Übungsdauer: 40 Sekunden
    Pause zwischen den Übungen: 20 Sekunden
    Runden: 4 (zwischen den Runden gibt es eine Minute Pause für Anfänger – für Fortgeschrittene keine) 


    Übung 1: Liegestütz


    Übung 2: Schneeengel


    Übung 3: Eisläufer


    Übung 4: Seitstütz (eine Seite – in der nächsten Runde die andere Seite = jede Seite zweimal)


    Übung 5: Käfer

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