Sport up your life - Vom Sportmuffel zum Sportfreak

    Wir alle haben diese eine Person in unserem Freundeskreis, die sportlicher ist als alle anderen zusammen. Und sind wir ehrlich, wir wären gerne ein bisschen wie diese Person. Doch meistens steht uns der innere Schweinehund im Weg. Woran das liegt und wie ihr vom Sportmuffel zum Sportfreak werdet, haben wir für euch herausgefunden.

    Der innere Schweinehund

    Jeder von uns hat ihn - auch die noch so sportlichen Leute unserer Clique. Und eigentlich ist das auch gut so: Der innere Schweinehund meldet sich wenn wir ausgepowert sind und mahnt uns zur Ruhe. Problematisch wird es nur, wenn man ihm zu oft nachgegeben hat. Denn dann wird der innere Schweinehund immer unbezwingbarer und meldet sich schon bei der kleinsten Anstrengung. Wir müssen ihn also umerziehen.

    Das klingt so einfach, ist es aber leider nicht. Deswegen haben wir für euch 6 Tipps, die es einfacher machen, den Sport in den Alltag zu integrieren.

    1. Sport muss Spaß machen

    Sucht die richtige Sportart für euch. Nicht jeder ist der Typ fürs Fitnessstudio. Probiert ruhig mehrere Sachen aus und vergesst auch unpopulärere Sportarten nicht. Die Motivation wird euch schnell verlassen, wenn ihr euch nur in einem Studio anmeldet, weil euch nichts anderes eingefallen ist. Überall kann man ein Probetraining vereinbaren. Also nur Mut und stürmt die verschiedensten Vereine und Locations. Ob Kampfsport, Yoga, Fitness, Tanzen oder Bouldern - alles ist erlaubt.

    Tipp: Sport ist auch gleich um einiges spaßiger, wenn ihr dabei die richtige Musik hört!

    2. Sport muss verbindlich sein

    Tragt euch eure Trainingseinheiten als festen Termin im Kalender ein. Einen Zahnarzttermin würdet ihr ja auch nicht so einfach verschieben oder? Also warum das Training ausfallen lassen? Gerne könnt ihr euch auch mit Freunden verabreden, dann ist die Hemmschwelle den Termin sausen zu lassen noch größer.

    Aber Achtung! Es gibt Leute, die sich durch den Vergleich mit anderen demotivieren lassen. Wenn ihr zu dieser Spezies gehört, versucht lieber alleine zu trainieren, denn nichts ist schlimmer als Demotivation.

    3. Sport muss belohnen

    Wenn es euch nicht genug belohnt, dass regelmäßiger Sport fitter und gesünder macht, dann müsst ihr für Belohnung anderer Art sorgen.

    Kauft euch etwas, das ihr nicht unbedingt braucht, ihr aber unbedingt haben wollt - Aber natürlich erst, wenn ihr einen Monat eure Trainingstermine eingehalten habt. Wie wäre es zum Beispiel mit den Schuhen, die euch jeden Tag vom Schaufenster aus anlachen oder einem Upgrade für eure Musikanlage? Natürlich kann die Belohnung auch etwas Nicht-Materielles sein, Hauptsache es spornt euch an durchzuhalten.

    4. Sport muss realistisch sein

    Ziele zu haben ist sicherlich nicht der falscheste Ansatz. Doch steckt diese auf keinen Fall zu hoch - ein Nicht-Erreichen ist sehr demotivierend und führt wieder dazu, dass ihr den Sport aus eurem Leben streicht. Geht langsam voran: Ein Ziel kann für den Anfang auch erst einmal sein, dass man alle eingetragenen Sport-Termine wahrnimmt oder im Alltag keinen Fahrstuhl mehr benutzt.

    Als Sport-Anfänger solltet ihr es vermeiden euch ein gewisses "Kilogramm-Ziel" zu setzen. Diese sind anfangs nur schwer realistisch einzuschätzen, da eine Abnahme von verschiedensten Faktoren abhängt. So kann es sein, dass eurer Ziel zu niedrig oder viel zu hoch angesetzt ist und somit seine Wirkung verfehlt.

    5. Sport muss nicht lange dauern

    Die meist genutzte Ausrede des Schweinehunds ist: "Ich habe keine Zeit, um Sport zu machen"

    Jetzt mal ehrlich, jeder hat die Zeit dafür. Das Geheimnis ist nämlich: Ein Workout muss nicht immer direkt mehrere Stunden dauern, um effektiv zu sein. Oftmals reichen schon kleinere Einheiten, von 10 bis 30 Minuten. Wie lange genau sinnvoll ist, kommt auf eure Sportart und euer Ziel an. Aber da es anfangs erst mal nur darum geht, sich überhaupt sportlich zu betätigen, müsst ihr euch nicht direkt mit mehrstündigen Trainingseinheiten quälen.

    6. Sport muss man durchhalten

    Gerade zu Beginn eures Sport-Lebens werdet ihr immer wieder gegen euren schlecht erzogenen inneren Schweinehund kämpfen müssen, alles andere wäre gelogen.

    Jetzt ist es an euch durchzuhalten. Manchmal muss man sich eben zum Sport zwingen. Aber keine Angst, mit der Zeit werden diese Tage immer weniger und verschwinden letztendlich fast ganz. Manchmal hilft ein neues Sport-Outfit, um die Motivation wieder in die Höhe zu treiben. 

    Mit diesen Tipps sollte es euch leichter fallen, den Sport in euren Alltag zu integrieren. Wichtig ist auch eine positive Einstellung dem Training gegenüber. Vergesst nie:  

    "Ich kann das nicht", gibt es nicht - Es gibt nur: "Ich kann das NOCH nicht"

    Bildquelle: unsplash.com, canva.com

    Newsletter