Tempo steigern mit Intervallläufen

    Laufen kann manchmal zu routiniert werden und da verlieren viele oft die Motivation sich erneut in den mehrstündigen Schritt-für-Schritt-Sport zu schmeißen. Spätestens dann ist es Zeit für Abwechslung. Da kommt eine Achterbahnfahrt eurer Herzfrequenz mit Intervallläufen genau richtig. Wie das ganze als Trainingsplan aussehen soll und wie ihr dadurch euer Tempo massiv erhöht, erfahrt ihr jetzt.

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    Warum Intervalltraining?

    Durch Intervalltraining bringt ihr euren Körper dazu, sich ständig an den periodischen Tempowechsel anpassen zu müssen. Der Körper leidet teilweise sogar unter Sauerstoffnot und befindet sich daher in einer Stresssituation. Um dem Stress entgegenzuwirken muss der Stoffwechsel sich in allen Bereichen optimieren, was dazu führt, dass euer Körper lernen muss, sich schnell an ein erhöhtes Tempo anzupassen. Also ähnlich wie beim Krafttraining, wo der Muskel sich langsam an die Gewichte anpasst und dadurch wächst, ist es auch beim Laufen und beim Stoffwechsel.  

    Ein systematischer Wechsel zwischen Belastungs-und Erholungsphasen.

    Bevor ihr euch jedoch an eine solche intensive Trainingseinheit heranwagt, solltet ihr unbedingt eine Stunde in einem langsamen Tempo laufen können. Nur mit einer soliden Trainingsgrundlage bringen intensive Einheiten eine optimale und langanhaltende Leistungssteigerung. Denkt also langfristig und gebt euren Körper den Freiraum sich zu entwickeln.

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    Intervall-Beispiele

    Bevor ihr euch ins Intervalltraining stürzt solltet ihr eine lockere Aufwärmphase haben. Lauft dazu am besten erstmal 2 km in einem moderaten Tempo, sodass sich euer Körper auf die bevorstehende Belastung einstellen kann.


    10 x 200 m mit 55 Sekunden Trabpause 


    10 x 400 m mit 90 Sekunden Trabpause


    6 - 8 x 1 km mit jeweils 3 min Trabpause


    Nach den Intervallen und der letzten Trabpause folgt nun ein lockeres Auslaufen. Das Tempo sollte ähnlich, wie beim Einlaufen sein.

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    Tipps

    Ihr solltet euch immer gut aufwärmen. Verletzungen vermeiden sollte nämlich euer oberstes Ziel neben der Leistungssteigerung sein. Denkt daher langfristig und gebt dem Körper die Zeit sich an die Belastungen umfassend anpassen zu können. Das Intervall-Tempo ist gut gewählt, wenn das letzte Intervall gerade noch mit sauberen Laufstil absolviert werden kann.


    Eure Schuhe für das Intervalltraining

    Schuhe mit starker Dämpfung eignen sich eher weniger für das Intervalltraining, da die Dämpfung den Weg und letztendlich den Abdruck vom Boden verzögert. Diese eigenen sich eher für lange Strecken, wo der Komfort an erster Stelle stehen muss.


    Hier sind einige Beispiele mit denen ihr für das Training definitiv gut ausgestattet seid.

    Damit sollte eurem Intervalltraining nichts mehr im Wege stehen. Tastet euch einfach langsam heran und steigert die Leistung konstant. Wenn ihr am Ende auf der Straße beim Laufen geblitzt werdet , habt ihr alles richtig gemacht ;) 

    Viel Spaß bei eurem Training
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