Stress und Sport – 3 Tipps wie du die richtige Balance findest

    Keiner ist gerne gestresst. Doch in unserem alltäglichen Treiben, sei es auf der Arbeit oder auch im privaten Umfeld, lässt er sich leider manchmal nicht vermeiden. Als Ausgleich wird dir häufig geraten Sport zu treiben, da das nicht nur gut für die Gesundheit ist, sondern auch eine gesellschaftliche Aktivität sein kann, die dich zusätzlich noch zu deinem Traumkörper führt. Damit der Sport aber nicht zu einem weiteren Stressfaktor in deinem Leben wird haben wir für dich 3 Tipps zusammengetragen, wie Sport dir tatsächlich bei der Stressbewältigung helfen kann.

    Was passiert eigentlich bei Stress in deinem Körper?

    Wer etwas verändern will, muss erst einmal verstehen wie es funktioniert. 

    Also was passiert überhaupt bei Stress mit dem Körper? Wenn der Körper unmittelbaren Gefahren ausgesetzt ist, muss er auf Kommando in Top-Form funktionieren. Hierfür schüttet der Körper große Mengen Adrenalin und Noradrenalin aus, welche den Blutzuckerspiegel und die Herzfrequenz ansteigen lassen. Zusammen mit diesen Botenstoffen verwendet der Körper hierfür auch Cortisol. In diesem Ausnahmezustand wird das Immunsystem des Körpers auf den Abstellgleiß gestellt, da eine unmittelbarere Gefahr als die nächste Grippe droht. Für Bakterien, Viren und Tumore heißt das freie Fahrt. 

    Bei gesunden Menschen ist dieser Ausnahmezustand des erhöhten Adrenalin- und Cortisolspiegels jedochnur temporär und so haben die Schädlinge keine Chance den Körper zu überwältigen. Steht der Körper nun aber unter dauerhaftem Stress, kommt das Immunsystem nicht gegen die Erreger an.

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    Welche Auswirkungen hat Stress auf deinen Körper?

    Stress kann sich auf verschiedenste Weisen im Körper manifestieren, doch keine ist förderlich für die Gesundheit. Ein häufiger Angriffspunkt von Stress ist der Magen. Dies kann in Form von Krämpfen, Funktionsstörungen oder Entzündungen kommen, welche auch zu ungewollte Gewichts Zu- oder Abnahme führen können. Auch Schlafprobleme und ständige Kopfschmerzen können aus einem dauerhaft erhöhten Stresspegel resultieren. All das wirkt sich natürlich auch auf unseren Gemütszustand aus. 

    Wie setzt du Sport bei Stress richtig ein?

    Wir wissen nun was genau mit dem Körper ins Stresssituation passiert. Nun geht es ans Eingemachte! Wie kannst du nun den Sport richtig einsetzen um den Stresspegel zu verringern?

    1. Sehe es auch als Ausgleich an

    Wer ehrgeizig im Beruf ist und Herausforderungen gerne bei den Hörnern packt, der tappt beim Sport schnell in eine Falle. Wenn du zum Beispiel neu mit einer Sportart beginnst und von null auf hundert sofort alle Tricks und Kniffe erlernen willst setzt dich das zusätzlich unter Druck und die entspannende Wirkung wird verfehlt. Auch wenn du erste Erfolge erzielst und diese motivierend sind, versuche nicht auf Teufel komm raus Monat für Monat einen neuen Rekord aufzustellen, denn wenn du diese nicht erreichst, bist du hinterher nur frustrierter und gestresster als zuvor.

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    2. Wähle die richtige Sportart

    Suche dir eine Sportart aus, die dir liegt und Freude bereitet. Natürlich kann es schön sein gemeinsam mit Freunden oder Kollegen vor der Arbeit eine Runde joggen zu gehen, aber nur, wenn dir das Joggen auch Freude bereitet. Wenn du in der Vergangenheit bereits Sport getrieben hast, kann die bekannte Sportart immer ein Anhaltspunkt sein, da du hier bereits die Bewegungsabläufe kennst und nichts neu erlernen musst. Falls nicht, musst du vielleicht mehrere Sachen ausprobieren, um den richtigen Ausgleichssport für dich zu finden, aber das ist auch nicht weiter schlimm. Lass dir bei deiner Auswahl Zeit und wenn du die Lust an etwas verlieren solltest, suche dir etwas Neues.

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    3. Mache bewusste Pausen

    Auch wenn du beim Sport durch die Bewegung einen freien Kopf bekommen wirst, entsteht trotzdem eine Belastung für deinen Körper. Sei dir dessen bewusst und lasse in deiner Tagesplanung auch genug Freiraum zur Regeneration. Um dies zu ermöglichen ist es außerdem wichtig Prioritäten zu setzen. In diesen Prioritäten sollte auch genügend „Ich-Zeit“ vorhanden sein. Es macht keinen Sinn, wenn du dich nach der Arbeit ins Fitnessstudio abhetzt, um deinen Lieblingskurs mitzumachen, wenn du danach noch tausende Erledigungen und Aufgaben hast, die es dir nicht erlauben frühzeitig ins Bett zu gehen, um fit für den nächsten Tag zu sein.

    Sport kann ein toller Ausgleich sein, um aus deinem verrückten Alltag auszubrechen, sofern man ihn richtig angeht. 

    Achte darauf, dass Sport ein Ausgleich bleibt und nicht zu einem weiteren Stressfaktor in deinem Leben wird.

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