So kommen eure kids warm durch den winter

    Hallo ich bin Nane und arbeite seit einem Jahr als Werkstudentin bei Engelhorn sports in der Kinderabteilung. In meiner Freizeit bin ich begeisterte Ski- Fahrerin.

    Trotz dieser Leidenschaft stellt mich die kalte Jahreszeit immer wieder vor eine Herausforderung: Wie kommt man ohne Frieren durch den Winter? Damit auch die Kleinsten bei einer Schneeballschlacht nicht frieren müssen, gebe ich euch ein paar hilfreiche Tipps an die Hand, welche Kleidung sich am besten für ein Abenteuer im Freien eignet.

    Feuchtigkeitstransport muss gewährleistet sein

    Nicht nur für uns, sondern auch für die Kinder ist das sogenannte Zwiebelprinzip eine geniale Lösung, um nicht frieren zu müssen. Denn nur weil man dick angezogen ist, bedeutet das nicht automatisch , dass einem warm ist.

    Besonders beim Spielen fangen die Kinder an zu schwitzen. Durch den Schweiß entsteht Verdunstungskälte, diese schützt den Körper vor Überhitzung. Allerdings kann sich diese Feuchtigkeit auf der Haut kalt anfühlen. Deshalb ist es besonders wichtig, dass die Kleidung Feuchtigkeit vom Körper weg transportiert, wo diese dann verdunsten kann.

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    Das Zwiebelprinzip gibt uns die Möglichkeit, mehrere dünnere Schichten übereinander zu tragen und diese nach Bedarf, Lage für Lage, abzulegen. So sind die Kinder auf dem Weg zum Kindergarten oder zur Schule bestmöglich warmgehalten und während des Tages trotzdem nicht zu dick angezogen.

    Damit der Transport der Feuchtigkeit gewährleistet ist, ist entscheidend, dass alle Lagen aus einem funktionalen Stoff bestehen. Hier ist zu beachten, dass sich Baumwolle nicht eignet. Die Faser der Baumwolle speichert die Feuchtigkeit und unterbricht somit den Transport der Feuchtigkeit. Das einzige Naturmaterial, das mit einer feuchtigkeitsregulierenden Kunstfaser mithalten kann ist Merinowolle!

    Drei-Schichten-Prinzip

    Die erste Schicht, auch Base-Layer genannt, wird direkt auf der Haut getragen. Sie sollte atmungsaktiv und schnelltrocknend sein, zudem am ganzen Körper anliegen. Besonders eignet sich für den Winter Ski- Unterwäsche oder ein dünner, atmungsaktiver Pullover.

    Die zweite Schicht stellt die wärmende Schicht dar und wird auch Mid-Layer genannt. Sie wird über der ersten Schicht getragen und speichert die Wärme zwischen den Fasern. Hier darf das Kleidungsstück auch weiter geschnitten sein und muss nicht eng anliegen. Im Winter eignet sich hier ein Fleece Pullover.

    Die dritte Schicht, auch Third-Layer genannt, sollte situationsabhängig gewählt werden. In allen Fällen sollte sie aber robust, mit Membran oder Beschichtung, wasserdicht, winddicht und wärmend sein.

    Zum Skifahren, sollte eine spezielle Ski-Jacke verwendet werden. Diese ist im Vergleich zu herkömmlichen Winterjacken etwas dünner und mit einem sogenannten Schneefang versehen. Dieser bietet einen extra Schutz gegen Feuchtigkeit, besonders bei Stürzen oder windigen Verhältnissen, denn er verhindert, dass Schnee zwischen Hose und Jacke rutschen kann.

    Winteraccessoires sind wichtig

    Da unser Körper über jedes Körperteil Wärme verliert gilt es sich so gut wie möglich an jeder Körperstelle zu schützen. Also auch Mütze, Handschuhe, einen Schal und das richtige Schuhwerk darf nicht vergessen.

    Für den Winter sollten die Schuhe gefüttert, wasserabweisend aber trotzdem atmungsaktiv sein.

    Was wir uns merken sollten

    - Baumwolle beim Zwiebelprinzip vermeiden

    - Stets den ganzen Körper einpacken, möglichst wenig Haut unbedeckt lassen

    - Mit voller Energie und viel Bewegung durch den Tag gehen, denn unsere Muskeln wärmen uns

    Ich hoffe, so kommen wir alle warm durch den Winter und sind bereit, dass Frau Holle ihre Betten ausschüttelt.

    Bildquellen: pexels.com & unsplah.com

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