rUNNINGSTREAK - jESS VERSUCHT DURCHZULAUFEN

    Motiviert durch eine Freundin in Australien habe ich mich dazu entschlossen den Runuary mitzumachen! Das heißt, dass ich den kompletten Januar pro Tag mindestens eine Meile (1,6 km) laufen gehe. Jeden Tag heißt wirklich JEDEN Tag, denn das Wetter, fehlende Motivation oder Termine sind keine validen Ausreden! Doch was erhoffe ich mir daraus und wie läuft es bisher?! Das verrate ich euch jetzt.

    Positive Erfahrungen des Runningstreaks

    Fangen wir mit den positiven Dingen des Lebens an! 

    1. Start your day right

    Bisher bin ich hauptsächlich morgens gelaufen, und ich muss sagen, danach fühlt sich der Tag einfach besser an! Die frische Luft, das Adrenalin und die Endorphine des Laufs am Morgen halten den ganzen Tag! Außerdem ist das Frühstück auch gesichert, denn meistens laufe ich zum über 3 KM entfernten Bäcker und hole mir gleich meine Belohnung ab. Inzwischen bin ich auch an dem Punkt, bei dem ich mich abends beim einschlafen darauf freue morgens Laufen zu gehen. 

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    2. Sich einfach in der eigenen Haut wohlfühlen

    Jeder kennt das, man sieht alte Fotos von sich und will einfach zu dieser Zeit zurück wo man dünner, sportlicher oder "schöner" war. Durch das tägliche Laufen fühle ich mich immer wohler und bilde mir ein, dass nach zwei Wochen meine Kleidung wieder besser passt ohne, dass ich extrem auf meine Kalorienzufuhr achten muss. Auch meine Schlafqualität hat sich gefühlt verbessert, morgens habe ich viel mehr Energie als früher.

    1. Bäcker-Run am Morgen 2. leckere Belohnung daheim mit Hafermilch Latte 3. Feuerwehr Run am 4. Januar

    3. Ernährung stellt sich von selbst um

    Was mich ganz stark gewundert aber auch gefreut hat ist, dass sich meine Ernährung wie von selbst umgestellt hat. Ohne es aktiv zu beachten, merke ich wie ich nach bestimmten Lebensmittel giere um meine Muskeln zu stärken. Anstatt auf die Kalorien zu achten, achte ich darauf, was mir hilft meinen Körper wieder aufzubauen. Schokolade sieht gar nicht mehr so attraktiv aus - die Pestonudeln am Abend mit frischen Tomaten dafür umso mehr!

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    4. Die Ausdauer nimmt zu

    Nach Tag 14 merke ich schon einen großen Leistungszuwachs! Die Kurzstrecken gehen schon viel flüssiger und schneller. Jeden Tag erhöht sich meine Geschwindigkeit und auch meine Laufuhr bestätigt mir einen höheren Fitness-Stand. Es ist einfach schön zu merken, dass sich die "Anstrengung" am Morgen auch positiv auf den Leistungsstand auswirkt. Am vierten Tag hatten wir das Feuerwehr Special beim Neckarau Parkrun. Schon die ganze Zeit habe ich Angst gehabt in Einsatzuniform zu laufen. Doch durch die 3 Einheiten vom 1. bis 3. Januar ging auch das schon locker flockig. Nur warm wurde es sehr schnell :) 

    Vergleich Pace Tag 1 (6:05 min) und Pace Tag 12 (5:45 min)
    Vergleich Pace Tag 1 (6:05 min) und Pace Tag 12 (5:45 min)

    Negative Erfahrungen aka Bedenken des Runningstreaks

    Jetzt aber zu den nicht so schönen Dingen des Laufmarathons. Auch wenn die einzelnen Punkte oben viel positives birgen, so muss man doch selbstkritisch an die Sache gehen.

    1. Der Stress durch das MUSS

     Bisher bin ich einmal abends gelaufen. Der Lauf an sich war angenehm, doch den ganzen Tag konnte ich nur daran denken, dass ich noch Laufen gehen MUSS. Hier muss ich zugeben, dass dieses Muss mich ein bisschen "kirre" gemacht hat den ganzen Tag. Doch beim Laufen selbst ging es mir super und die Angst vor dem Laufen war verflogen.  Doch der Stress war trotzdem da, und somit war auch mein Körper unter Stress, weswegen er nicht regenieren kann. Aus diesem Grund habe ich nach diesem Abendlauf damit angefangen den Runningstreak sehr locker zu sehen, und zur Not auch abzubrechen!

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    2. Auf den Körper achten

    Da sind wir schon beim nächsten Punkt, denn was ist, wenn ich Mal krank werde? Mit Erkältung laufen ist nicht nur unangenehm sondern auch gefährlich! Stellt euch vor ich werde an Tag 31 im Januar krank. Soll ich es wirklich wegen einem Tag riskieren eine Herzmuskelentzündung zu bekommen, nur damit die 31 Tage für Januar voll sind?! Das sollte ich nicht, und darum gilt:

    Alles locker sehen und froh sein wenn es klappt ;) 

    3. Sich überschätzen

    Es liegt in der Natur des Menschen sich zu über- oder unterschätzen. Anfangs habe ich mich unterschätzt und nicht gedacht, dass ich mehr als 5 Tage durchhalten werde. Langsam habe ich die Angst, dass ich mich irgendwann überschätzen werde. Darum auch hier stressfrei an die Sache rangehen. Nicht jeden Tag vollgas geben. Auch wenn ich es mir selbst nicht zugestehen will, aber einmal die Woche wirklich nur das Minimum von 1,6KM zu laufen ist nicht schlimm. Auch jeden Tag nur 1,6KM Laufen ist in Ordnung! Hauptsache euch und eurem Körper geht es gut!

    Alles in allem muss ich sagen bin ich aktuell extrem motiviert und hoffe, dass ich den Monat verletzungsfrei und gesund zu Ende bringe. 
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