Haute Cuisine auf dem Sattel: Energiebomben für Biker


    Haute Cuisine auf dem Sattel: Energiebomben für Biker

    Powergels, Energiebars und isotonische Getränke: In vielen Sportkaufhäusern und spezifischen Bikemagazinen begegnen sie uns MTB-lern und Rennradfahrern. Ein Leben ohne diese kleinen Helferlein ist in unserer Zeit kaum noch denkbar. Warum auch? Steckt doch in vielen dieser kleinen futuristischen Packungen die komprimierte Energie einer ganzen Mahlzeit, die durch den Sportler ohne Besteck während der Tour verzehrt werden können. Der Vorteil liegt hier klar auf der Hand. Denn wer von uns hat schon Lust, auf seiner Tour einen Picknickkorb am Lenker hängen zu haben?


    Für euer kleines Kraftwerk ist es wichtig, Nahrung und Flüssigkeit im richtigen Moment zugeführt zu bekommen – also den Hungerast erst gar nicht aufkommen zu lassen. Daher der altbewährte Grundsatz für jeden Radfahrer: Essen, bevor der Hunger kommt – trinken, bevor ihr durstig seid. Ist man trotzdem mal in einen Hungerast „gefallen“, müssen sehr schnell Kohlenhydrate, bestenfalls in Form von Einfachzucker, wie er bspw. in Cola enthalten ist, zugeführt werden.
     

    Wann setze ich Kohlenhydrate, Salze und Proteine richtig ein?

    Es ist essentiell für uns Radler, dass wir vor einer Tour oder einem Wettkampf unsere Glycogenspeicher (Kohlenhydrat) über das übliche Maß hinaus auffüllen. Nur so kann der Körper beim Übergang in die Leistungsphase direkt auf einen gefüllten Energiespeicher zugreifen. Dieses Vorgehen empfehle ich über eine spezielle ausgewogene Ernährung zu regeln. Sollte es euch aufgrund von Zeitmangel oder Aufwand einmal nicht möglich sein, über herkömmliche Ernährung die benötigte Energie aufzunehmen, so kann selbstverständlich auch auf die kleinen praktischen Unterstützer zurückgegriffen werden. Hier möchte ich  auf den Carbo-Loader von der Schweizer Sportnahrungsfirma Sponser hinweisen, der folgende Vorteile mit sich bringt:


    sehr hoher Kohlenhydratgehalt von 250 g/Liter
    einfache Einnahme und Dosierung
    sehr breites Zuckerspektrum (Maltodextrin, Saccharose, Gerstenstärkehydrolisat, 17%, Trehalose)
    hohe Verträglichkeit
    auch als Werkzeug für die Regeneration bedenkenlos einsetzbar


    Elektrolyte für euren Antrieb

    Wie jeder Motor eines Autos genügend Öl braucht, um seine Teile leicht und flüssig bewegen zu können, benötigt euer Körper für eine reibungslose Tätigkeit der vitalen Funktionen wie z.B. die Muskelkontraktion, [latein. contractio = Zusammenziehung] Mineralstoffe. Diese werden bei hoher Belastung in entsprechend größeren Mengen gebraucht. Die passende Elektrolytzufuhr sollte auf dem ersten Platz eurer Prioritätenliste stehen, ansonsten besteht die Gefahr dass ihr:


    eure Leistungsfähigkeit verliert
    die Bekanntschaft mit extrem schmerzhaften Krämpfen macht
    das Training/Rennen abbrechen müsst


    Damit ihr diese Probleme umgeht, lege ich euch hier einen Isotonic Sportdrink von Sponser ans Herz. Meiner Meinung nach besitzt dieses Getränk die schnellste Wasserlöslichkeit, es wird von der Mehrheit der Sportler problemlos vertragen und schmeckt zudem noch sehr gut.
    In der Herstellung wird bewusst auf künstliche Farb- und Süßstoffe verzichtet. Was nützt euch der Tiger im Tank, wenn er wegen Verdauungsbeschwerden nicht freigelassen werden kann?

    Fingerfood für Beinarbeit

    Ab einem gewissen Punkt verlässt euch langsam aber sicher die Kraft in den Waden und Oberschenkeln. Die Intensität eures kraftvollen Trittes, ist nicht mehr so stark wie am Anfang. Jetzt holt euch die Realität ein, den nächsten Anstieg schafft ihr unter diesen Voraussetzungen nicht mehr. Euer Motor schreit nur so nach neuer verwertbarer Energie. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt gekommen, um die Bombe aus Zucker, Koffein und Kohlenhydraten zu zünden: Ob ihr das mit einem Energie-Gel, Powerbar-Riegel, oder einem Hausmittelchenl erledigt, das bleibt natürlich euch überlassen.

    Dieses hoch dosierte Spezialgemisch bringt euch binnen weniger Minuten das Feuer zurück, was über die letzten Kilometer erloschen war. Das Praktische an einer Tube ist: Die Verpackung lässt sich wieder verschließen, sehr leicht öffnen, und erspart einem das Auslaufen der Inhaltsreste in der Tasche.


    In der Recovery Phase werden die Muskeln geschmiedet

    Jeder hat hier seinen eigenen Ablauf und verschiedene Rituale. Ich persönlich mixe mir nach der Fahrt immer einen eigenen Recovery-Shake. Dieser hat den Vorteil, das der Regenerationsprozess nicht unnötig wegen Nährstoffmangel in die Länge gezogen wird. Und der Magen für den ersten Moment gesättigt ist.
    Folgende Zutaten werden benötigt:
    400ml Milch
    1x Banane
    25g Haferflocken
    35g Maltodextrin (gibt es in jeder gut sortierten Apotheke)
    30g Eiweißpulver
    1x Messerspitze Meersalz
    Alle Zutaten in einen Standmixer geben und 2-3min mixen lassen. Danach sollte die Flüssigkeit mindestens noch 8-10min stehen, damit die Haferflocken schön aufgehen können. Danach empfehle ich für die Konsistenz den Mixer noch mal 2min auf höchster Stufe laufen zu lassen. Zack fertig!


    Ride hard,
    viele Grüße,
    Johannes


    Johannes führt eine Dreiecksbeziehung mit seinen 5 Fahrrädern & seiner Bordeaux Dogge, arbeitet als freier Grafiker für diverse (Bike)Labels und betreut ein eigenes Team im Bereich Downhill / Freeride / Dirt.
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