Deshalb solltest du ab sofort Hafermilch trinken

    Soja oder Mandelmilch gehören in den Supermärkten mittlerweile bereits zum Standardsortiment und füllen ganze Regalreihen. Doch es gibt noch eine weitere Milchalternative, die diverse Vorteile bietet. Diese Alternativen wollen wir dir heute genauer vorstellen:

     Hafermilch  

    Wie entsteht Hafermilch

    Hafermilch ist, wie Soja- oder Mandelmilch, natürlich keine Milch im eigentlichen Sinne, und hat mit dieser außer Farbe und Konsistenz nur wenig zu tun, weshalb sie häufig auch als Haferdrink verkauft wird.

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    Mach deine eigene Hafermilch

    Für die Herstellung von Hafermilch benötigst du nur zwei Zutaten: Wasser und Haferflocken. Für die Zubereitung mischst du eine Tasse Hafer mit einer Tasse Wasser und lässt diese über Nacht einweichen. Am nächsten Tag gießt du das übrig gebliebene Wasser ab und mischst die Haferflocken erneut mit 4 Tassen Wasser und gibst die Mischung für 3-5 Minuten in einen Mixer. Das Ergebnis siebst du anschließend aus. En voilà: selbstgemachte Hafermilch!

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    Vorteile von Hafermilch

    Gute Nährwerte – Eine Tasse Hafermilch hat auf 100 ml i. d. R.:

    130 Kalorien
    1 g Fett
    29 g Kohlenhydrate, von denen 19 g von Zucker und 1,5 g durch Ballaststoffe stammen
    2 g Eiweiß

    Vollmilch hat im Vergleich dazu folgende Werte:

    150 Kalorien
    7,9 g Fett
    12 g Kohlenhydrate von denen 12 g durch Zucker anfallen
    7,7 g Eiweiß

    Zu guter Letzt noch Mandelmilch:

    56 Kalorien
    2,5 g Fett
    8,1 g Kohlenhydrate wovon 7,2 g auf Zucker und 0,6 g auf Ballaststoffe entfallen
    1,1 g Eiweiß

    Unter den Milchalternativen hat Hafermilch den höchsten Eisweißanteil und dabei weniger Fett als Soja- oder Mandelmilch. Der höhere Kalorienanteil kommt durch den hohen Kohlenhydratgehalt, welcher durch seine Ballaststoffe jedoch auch sättigend wirkt, wodurch Heißhungerattacken bezwungen werden können. Der geringere Anteil an Vitaminen und Mineralien den Hafermilch aufweist, muss jedoch durch Zusätze kompensiert werden und daher gibt es häufig Hafermilch mit Calcium oder Vitamin D Zusatz.

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    Gut für Allergiker 

    Hafermilch kann von so gut wie jedem getrunken werden. Sie enthält keine Laktose im Vergleich zu Milch, keine Nüsse wie die Mandelmilch und ist von Natur aus glutenfrei. Beim Kauf sollte jedoch auf das Gütesiegel „glutenfrei“ geachtet werden, da Hafermilch bei vielen Produzenten häufig durch die gleichen Maschinen läuft wie Mandel- und Sojamilch und es dadurch zu Verunreinigung kommen kann.

    Gut für die Gesundheit 

    Hafer wirkt generell entzündungshemmend und ist gut für unsere Knochen, Nägel und Haare. Diese Qualität geht auch in der Hafermilch nicht verloren, was auch bei Hautunreinheiten helfen kann.

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    Gut zum Backen 

    Egal ob im Latte, im Cappuccino oder im Kuchen, Hafermilch eignet sich als perfekter Milchersatz, da sie im Vergleich zu Soja- oder Mandelmilch keinen starken Eigengeschmack aufweist.

    Gut für die Umwelt 

    Für den Anbau von Hafer wird weniger Wasser benötigt als für vergleichbare Zutaten, die für anderen Milchalternativen benötigt werden. Auch die Verwendung von Pestiziden ist gering, da Hafer von Natur aus weitestgehend Unkraut resistent ist. Außerdem stammen die in der Hafermilch verwendeten Haferflocken i. d. R. aus Deutschland, was ihren biologischen Fußabdruck im Vergleich zu Soja oder auch Mandeln weiter verringert.

    Wir hoffen, dass dieser Artikel dir weiterhelfen konnte und du künftig statt zur Soja- vielleicht zur Hafermilch greifst oder gleich mal unser Rezept ausprobierst.
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