Baby on Board - 9 Tipps zum Laufen in der Schwangerschaft

    Ihr seid in freudiger Erwartung, wollt aber nicht mit dem Laufen aufhören?! Das sollte für die meisten, von euch Ladies, kein Problem sein! Aber bevor wir hier weiterschreiben und ihr jedes Wort für bare Münze haltet müssen wir eines klar stellen:

    Bevor ihr in der Schwangerschaft mit dem Laufen weitermacht, oder sogar erst anfängt, solltet ihr unbedingt euren Frauenarzt dazu befragen!

    So, jetzt wo wir das wichtigste hinter uns haben, können wir mit den Tipps beginnen ;)

    1. Kennt eure Grenzen

    Der wichtigste Punkt zuerst. Kennt eure Grenzen! Denn jetzt geht es nicht mehr nur um euch! Versucht ein angenehmes Tempo zu finden und seid einfach glücklich, dass ihr an der frischen Luft seid. Vergisst das ihr jetzt langsamer seid,  findet euch damit ab auch einmal Zweiter zu sein, denn zu zweit Zweiter ist schöner als allein Erster ;) 

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    2. Findet die richtige Herzfrequenz

    Während der Schwangerschaft solltet ihr, wie beim Abnehmen, pulsorientiert vorgehen. Solltet ihr noch keinen Pulsmesser oder eine entsprechende Pulsuhr haben, raten wir euch eine zu holen. Wir tendieren zu Pulsuhren mit Pulsmesser am Handgelenk, diese könnt ihr den ganzen Tag über getragen werden und können euch auch bei zu hohem Puls außerhalb des Laufens warnen.

    Aber zurück zum pulsorientierten Laufen. Probiert folgenden Wert nicht zu Überschreiten:

    160 - Alter = Maximale Herzfrequenz.

    3. Trinken wird immer wichtiger

    Ja dieser Tipp ist fies, aber notwendig. Auch wenn man in der Schwangerschaft schon grundsätzlich öfters auf die Toilette renne muss, so können wir euch nur ans Herz legen trotzdem ordentlich zu trinken! Dehydrieren ist in der Schwangerschaft ein absolutes No-Go! Also Wasserflasche einpacken, denn das Gewicht zählt beim Laufen mit Baby, eh nicht mehr ;) 

    4. Carbo Loading

    Ok, nicht wirklich Carbo Loading, aber zumindest eine ordentliche Zufuhr von Kohlenhydrate sind wichtig. Ihr braucht die Energie und wollt nicht während der Schwangerschaft unterzuckern. Also aufpassen, dass ihr am Tag von Läufen immer schön die Glykogen Vorräte auffüllt und so auch die nötige Energie für euch habt.

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    5. Trailrunning lieber sein lassen

    Ja, wir lieben Trailrunning genauso wie ihr, doch während der Schwangerschaft sollten stärkere Erschütterungen vermieden werden. Gut, der Aufstieg beim Trailrunning ist somit an sich machbar, aber der belohnende Weg nach unten ist leider eher suboptimal. 


    6. Laufen verbindet

    Wie auch im normalen Training, suchen wir den Anschluss zu Gleichgesinnten. In der Schwangerschaft ist es nicht anders. Geteilter Schmerz ist halber Schmerz. Neben der Motivation, fühlt man sich einfach auch sicherer, und ist somit auch viel entspannter.

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    7. Schwingt die Hüfte

    Na ja eigentlich den Beckenboden, aber ihr versteht was wir meinen. Packt ein paar Latin-Songs auf eure Runningplaylist und schaut, dass ihr immer wieder euren Beckenboden entspannt. Die goldene Regel sagt, dass ihr etwa für 5 Schritte den Beckenboden anspannen sollt und dann für die weiteren 5 Schritte wieder entspannen, so werden die drei Muskelpartien schön angestrengt aber ohne zu versteifen.

    8. Bequemes Schuhwerk

    Bequem, aber bitte nicht abgelaufen! Beachtet auch, dass durch die Wassereinlagerungen eure Füße anschwellen können, und eure "normalen" Laufschuhe in diesem Fall entweder nicht mehr passen, oder doch sehr unangenehm beim Tragen werden. Auch wenn wir euch völlig verstehen, dass ihr für ein paar Monate keine neuen Schuhe kaufen wollt, doch es ist in den meisten Fällen sehr Sinnvoll! Achtet auch beim neuen Schuhwerk darauf, dass ihr euch am besten ein Modell mit starker Dämpfung schnappt.

    9. Spaß haben!

    Einer der wichtigsten Tipps: Habt Spaß! Auch wenn ihr vor der Schwangerschaft eher zu den Wettkampfbessesenen gehört habt. Mit einem Runner-Baby werdet ihr eure Bestzeiten nicht mehr einhalten können, und das ist auch ok! Verkrampft euch also nicht, seid froh, dass ihr weiterhin euren Lieblingssport ausüben könnt, und euer kleiner Baby-Runner bei der Geburt schon mehr Kilometer auf dem Buckel hat, als die meisten Erwachsenen ;)

    Nicht vergessen, immer erst brav mit dem Arzt reden, und dann kann es eigentlich losgehen. Wir wünschen euch viel Spaß beim Laufen mit Baby on Board und hoffen, dass es dann mit den kleinen Rackern weitergeht und die nächste Läufergeneration gesichert ist!

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