5 Lauffehler, die du unbedingt vermeiden solltest

    Aller Anfang ist schwer. Und genauso schnell wie man in die Schuhe reinschlüpfen und loslaufen möchte, so schnell kann man sich auch eine Verletzung holen. Dazu kommt noch, dass oft falsche Ziele gesetzt werden! Entweder zu kleine oder wie in den meisten Fällen viel zu hohe. Bei zu hohen Zielen ist dabei oftmals die Gefahr, dass man sich selbst die Enttäuschung schafft, und die Motivation schwindet. Damit euch das nicht passiert, haben wir euch 5 Fehler zusammengestellt, die ihr beim Laufen unbedingt vermeiden solltet.

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    1. Schlechtes Schuhwerk

    Eure Schuhe sollten zu euch und euren Anforderungen passen. Die Einstellung ,, ach die alten Treter werden schon noch halten" wird sich auf Dauer leider nicht durchsetzen können. Nach ca. 600 km ist ein Laufschuh schlichtweg ,,durchgelaufen" und sollte ersetzt werden. Je nach Bodenbeschaffenheit und Art des Laufens kann die ,,Lebensdauer" eines Laufschuhs zusätzlich um einiges verkürzt werden. Darüber hinaus empfiehlt es sich einen Zweit- und oder Drittschuh zu besitzen, da man dadurch die Abnutzung auf mehrere Schuhe verteilen kann. 

    Bei kurzen Läufen eignen sich leichte und flachere Laufschuhe und für Lange Strecken eher gut gedämpfte Sohlen, die euch den nötigen Komfort bieten können.

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    2. Zu schnelles Laufen

    ,,Laufen ohne zu Schnaufen" So lautet die goldene Regel und diese solltet ihr auch befolgen, wenn ihr den wichtigsten Teil des Ausdauertrainings, das Grundlagentraining, nicht vernachlässigen wollt. Dies machen nämlich fast 80 % der Läuferinnen und Läufer, die sich durch das hochgesetzte Ziel, keine gescheite Basis für ihr Kondition aufbauen. Damit ihr euch Schritt für Schritt verbessern könnt, solltet ihr gerade zu Beginn ein Tempo wählen, bei dem ihr euch noch ,,normal" mit euren Mitläufern unterhalten könnt, ohne dabei ins Keuchen zu geraten.

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    3. Zu viel Training und zu wenig Regeneration

    Wir können nur besser und stärker werden, wenn wir uns von den Belastungen erholen und dem Körper die nötige Zeit geben sich an das Niveau anpassen zu können. Denn wer zu viel trainiert und nicht genügend Ruhepausen einplant, läuft Gefahr, in ein Übertraining zu geraten und somit sein Leistungsniveau eher zu verschlechtern. Als Richtwert bei euren Trainingsplänen könnt ihr das 3-zu-1 Prinzip nutzen, bei dem ihr nach drei intensiven Trainingswochen eine Regenerationswoche einplant. So gebt ihr euren Körper genügend Zeit und Raum sich zu erholen und sich  an das Niveau anzupassen, was eine Leistungssteigerung zu Folge hat. In dieser Woche solltet ihr wenn nur ruhige Läufe im Grundlagenbereich praktizieren und euren Körper mit ausreichend Schlaf, einer ausgewogenen Ernährung und einer entspannenden Massage belohnen.

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    4. Sprint zum Abschluss

    Ein großer Irrtum, woran viele Läufer glauben, ist die Notwendigkeit eines schnellen Sprints gegen Ende einer langen Laufstrecke, um dem Körper nochmal so richtig auszupowern. Ein typischer Anfängerfehler, der bis auf die Entstehung hoher Laktatwerte im Körper, keinen weiteren positiven Effekt auf die Leistungssteigerung auswirkt. Im Gegenteil: Das Salz der Milchsäure lagert sich in der Muskulatur ein und verlängert so unnötig die Regenerationszeit.

    Da empfiehlt es sich viel mehr den Lauf mit einer 10-15 minütigen Auslaufphase zu beenden, durch den eure stark beanspruchten Muskeln ,,gelockert" und die Herzfrequenz gesenkt wird.

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    5. Verletzungen ignorieren

    Durch die bisher genannten Fehler können jede Menge Verletzungen entstehen und das schlimmste, dass ihr euren Körper dann noch antun könnt, ist diese zu ignorieren. Es ist natürlich verständlich, dass viele Sportler durch Beruf und Familie dazu gedrängt werden unter Zeitdruck zu trainieren, doch hier solltet ihr euch auf jeden Fall die Zeit nehmen und mit euren Körper, statt gegen ihn zu trainieren. Außerdem lassen sich die Verletzungspausen deutlich verringern, wenn man frühzeitig auf seinen Körper hört.

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    Fazit:

    Laufen ist ein Ausdauersport und hier solltet ihr auf jeden Fall langfristig denken. Nehmt euch die Zeit und geht wie beim Laufen, Schritt für Schritt vor. So holt ihr das Maximum aus euch raus und verhindert lästige Verletzungen.

    Viel Spaß beim Laufen!
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