Wieso sollte man 1000 Burpees machen?

Wieso sollte man 1000 Burpees machen?
Wieso sollte man 1000 Burpees machen?
Warum kann ich bei Freeletics 1000 Burpees wählen und wieso sollte dies jemand machen wollen?

Diese Frage stellte ich mir auch….

Zunächst stelle ich mich kurz vor. Mein Name ist Sammy Al-Ayyoubi, langjähriger Mitarbeiter bei engelhorn und lizenzierter Fitnesstrainer. Ich bin 33 Jahre alt und begeisterter Sportler. Vor 2 Jahren habe ich Freeletics für mich entdeckt. Ich persönlich finde es interessant, wie man seinen Körper nur mit seinem eigenen Körpergewicht trainieren kann. Schnell erkannte ich, dass der Burpee zu meiner Lieblingsübung wird. Warum? Weil man mit dieser Übung den gesamten Körper trainiert. Dann sah ich auf YouTube eine Person, die 1000 Burpees geschafft hat. Crazy dachte ich. Aber dies wurde dann zu meinem Ziel, um eine Grenzerfahrung zu machen.

Ausgangsposition: Aufrecht stehende Beine,max. schulterbreit auseinander

So geht's: Runter in die Hocke bewegen bis max. die Oberschenkel parallel zu Boden zeigen und beide Arme neben den Füßen aufsetzen. Die Beine nach hinten strecken und gleichzeitig eine Liegestütz machen. Brust, Bauch und Oberschenkel berühren kurz den Boden. Dann die Beine wieder ran ziehen und einen Strecksprung durchführen. Dabei die Hände hinterm oder über dem Kopf berühren lassen.

Mein erstes Ziel: 100 Burpees

Zunächst ist die korrekte Ausführung ganz wichtig, wie oben erklärt, weil man sich sonst erhebliche Knie-, Schultergelenks- bzw. Rückenproblem zu ziehen kann. Also begann ich nach jedem Freeletics Workout oder einer Laufeinheit, nochmal 10 – 25 Extra Burpees. Ich übte sie solange, bis ich sie im Schlaf konnte. Auf die Zeit habe ich nie geachtet, mir war stets die Ausführung wichtig. So langsam gewöhnte ich mich an die Belastung und nach ca. 3 Wochen traute ich mich an die 100 Burpees ran. Nach 20 Burpees am Stück musste ich die erste Pause einlegen, ehe es nur noch in 5er Schritten voran ging, bis ich dann schließlich die 100 Burpees erreicht habe.

Die richtige Ausführung ist wichtig, nicht die Schnelligkeit/Zeit!

Steigerung auf 200 Burpees

Die Burpees beherrsche ich mittlerweile ganz gut, also traute ich mich 4 Wochen später an die 250 Burpees ran. Diesmal hatte ich mir auch ein zeitliches Ziel gesetzt!

250 Burpees unter 40 min.

Ich fühlte mich gut und war bereit. Habe mir aber kein Plan zurecht gelegt, sondern trainierte einfach drauf los, bis die 250 Burpees geschafft waren. Auch hier habe ich stets auf meine Ausführung geachtet.

Steigerung + Ziel nach 4 Wochen erreicht.

Steigerung auf 500 Burpees

6 Wochen später hieß es: 500 Burpees, los geht’s! Ich hatte zur Unterstützung und Motivation jemanden gefunden, Ismail Kabbaj, der mit mir 500 Burpees durchziehen wollte. Unser Ziel war natürlich erstmal, dass wir es schaffen. Das Wetter war nicht ganz so optimal. Es regnete zwischendurch. Aber davon ließen wir uns nicht beeindrucken und schafften 500 Burpees in1:10:41 Stunden.

Training im Team erhöht die persönliche Schmerzgrenze beim Sport und steigert den Trainingseffekt und erhöht die Motivation.

Das Finale: 1000 Burpees

Am 17.6.2015 war es dann soweit. Ich hatte Montags eine kurze Schicht. Dienstag und Mittwoch hatte ich frei. Also genug Zeit um mich aus zu ruhen und mich vor zu bereiten. Ich  habe die 2 Tage davor auch nicht trainiert, sodass ich voller Energie an das Projekt gehen konnte.

Nun habe ich mir überlegt, wie ich die 1000 Burpees schaffe. Ich wollte nicht zu schnell an die Sache ran, sodass meine Muskulatur während des Vorhabens nicht übersäuert, aber zu langsam wollte ich auch nicht sein.

Immer 10 Burpees in einer Minute. Also wenn ich 10 Burpees in 30 Sekunden mache, dann habe ich 30 Sekunden Pause bis die nächsten 10 kommen. Hochgerechnet wäre ich bei 1:40 Stunden. Dann rechnete ich längere Pausen mal mit ein und mein Ziel war knapp unter 2 Stunden.

Wie so oft, kommt alles anders wie man denkt…

Das Wetter war perfekt und ich fühlte mich richtig gut. Tasche mit genügend Wasser, Nüssen, Bananen und Traubenzucker war gepackt und ich machte mich auf den Weg zum Sportplatz im unteren Luisenpark.

Matte ausgerollt, Musikbox an und mein Warm Up ging los. Nach 10 min aufwärmen war es dann soweit. Um mich nicht zu verzählen, habe ich meine Wiederholungen immer aufgeschrieben.

Fokussiert ging ich ans Werk und die 10 Burpees in einer Minute waren zunächst ein sehr guter Plan. Bis 500 Burpees in 55 min hatte ich keine Probleme. Diesmal machte ich eine längere Pause von 5 min.

Dann kamen auch nach und nach andere Sportler und zogen ihr Programm durch. Dazwischen wurde ich auch angesprochen, was ich mache oder welches Workout? Als ich sagte, ich mache heut mal 1000 Burpees, konnte ich am Blick erkennen, wieso man 1000 Burpees machen sollte. Diese Frage stellte ich mir dann auch!

Ich machte mich dann weiter ans Werk. Aber ab Burpee 600 – 700 kamen dann die ersten Schmerzen im Schultergelenk und Knie. Diese zwangen mich dann, eine längere Pause zu machen. Jetzt war ich an dem Punkt gelangt, an dem ich aufhören wollte. Freeletics wirbt auch mit dem Spruch „no excuses“ also nicht aufgeben. Aber wenn es schon an die Gesundheit geht?

Nach einer 10 minütigen Pause, entschloss ich mich weiter zu machen. Mein persönliches Ziel unter 2 Stunden schaffte ich jetzt nicht mehr, aber einfach jetzt so aufgeben wollte ich auch nicht. Also ließ ich mir bei den letzten 300 Burpees Zeit.

Einige Athleten, die mit ihrem eigenen Workout zu Ende waren, standen mir zur Seite und motivierten mich zusätzlich. Der ein oder andere machte mit mir Burpees um mich an mein Ziel zu bringen.

Durch die Beobachtung der anderen Athleten, wusste ich immer, dass auch nach 900 Burpees die Ausführung immer noch richtig und korrekt war!

…998… 999…. und 1000 es war geschafft! Nach langem Kampf und Schmerzen, habe ich die 1000 Burpees in 2:21:30 Stunden bewältigt. Ich war glücklich und auch ziemlich fertig zugleich.

Mein Ziel eine extreme Grenzerfahrung im Sport mit meinem Körper zu erleben, habe ich erreicht!!!

Shop the Look:

Newsletter