Wie aktiv war ich heute? Der Activity Tracker von Fitbit im Alltagscheck

Habe ich mich heute genug bewegt? Ich glaube, ich habe zu viel gegessen! Irgendwie habe ich heute nicht gut geschlafen. Wie oft stellt man sich solche oder ähnliche Fragen? Es fällt vor allem abends nach der Arbeit, wenn man gemütlich auf der Couch sitzen könnte, schwer noch ins Fitnessstudio zu gehen oder eine Runde um den Block zu laufen. Hierfür gibt es jedoch eine Lösung. Für alle, die eine Motivation benötigen oder einfach die eigene Aktivität beobachten möchten, gibt es besondere „Motivatoren“ in Form von Fitnessarmbändern, neudeutsch auch „Activity Tracker“ genannt.

So auch das Armband von Fitbit. Das Modell Flex ist schlicht und liegt angenehm am Handgelenk an. Obwohl es mittlerweile zu den „Oldies" zählt, kann es mit den bekannten Fitness-Armbändern problemlos mithalten.Das Band wird am Handgelenk getragen. Beim Kauf werden zwei unterschiedlich lange Bänder mitgeliefert. Somit ist für jeden die passende Länge dabei. Alternativ kann der Sensor auch in der Hosentasche getragen werden.


Sowohl das Armand als auch der Sensor zeichnen Schritte, Distanz, Kalorien und die „Activity“ (wie aktiv war ich heute?) auf. Auch im Schlaf kann das Band genutzt werden und liefert interessante Informationen. Wie lange habe ich geschlafen? Wie oft wurde ich wach? bzw. wie unruhig habe ich geschlafen? Wie lange habe ich gebraucht, bis ich eingeschlafen bin? Interessante Infos über einen Zeitraum, in dem man sich selbst nicht wahrnimmt. Das heißt natürlich aber auch, dass das Armband 24 Stunden getragen werden muss, um viele Infos über sich zu erhalten.

Nach meinem Empfinden stört das Armband nicht, man spürt es kaum und es schmiegt sich hervorragend um das Handgelenk. Auch im Alltag kann jede Tätigkeit ohne Einschränkung bewältigt werden. Das Armband selbst bietet kein klassisches Display. Man kann allerdings fünf LED Lichter sehen, die den Fortschritt des Hauptziels (welches man selbst festlegen kann) anzeigen. Hierbei steht ein LED für 20% des erreichten Zieles.

Muss ich das Handy die ganze Zeit mit mir führen, damit die getrackten Daten übertragen werden? Nein, das Band bzw. der Sensor speichert die Daten der letzten 24 Stunden. Somit muss das Smartphone nicht die ganze Zeit über mitgeführt werden.

Das Band macht sich durch Vibrieren bemerkbar, sei es um geweckt zu werden oder um anzuzeigen, dass man sein Ziel erreicht hat. Der Akku hält ca. 7 Tage und kann via mitgeliefertem Ladestecker für den Sensor über USB am PC oder einer Steckdose aufgeladen werden. Positiv ist auch anzumerken, dass das Band wasserdicht ist und auch problemlos zum Schwimmen genutzt werden kann.

Mit dem Smartphone hast du deine Aktivität immer im Blick
Die App Fitbit ist einfach und klar strukturiert. Diese ist für iOS, Android und Windows Geräte verfügbar. Anmeldung und Personalisieren erfolgt direkt über die App oder über Fitbit selbst. Über Bluetooth kann das Smartphone mit dem Fitbit kommunizieren. Für den PC wird ein Bluetooth Stick geliefert. 

Die komplette Steuerung des Bandes erfolgt dann auch über die App. In der App können aber auch manuelle Eintragungen vorgenommen werden. Hier kann angegeben werden, was man über den Tag gegessen oder getrunken hat. Somit hat man eine gute Übersicht, wie viel man am Tag bereits verbrannt und aufgenommen hat. Aber auch gewisses Training kann für das Tagebuch eingetragen werden, sei es beispielsweise Fußball, Laufen, Radfahren uvm. Diese werden dann zu den bis dahin getrackten Daten hinzugefügt. Seit Neuestem können die erfassten Daten wie über endomondo hinzugefügt werden, um letztendlich den Tag samt Trainingseinheiten zu sehen.

Mein Fazit zum Fitbit
Auch wenn das Fitbit Flex kein Newcomer ist, muss sich das Band nicht verstecken. Es macht einen sehr guten aber auch schlichten Eindruck am Handgelenk. Nach den ersten Tragen schmiegt er sich gut um das Handgelenk und ist im Alltag kaum spürbar. Auch funktionell muss man auf nichts verzichten. 

Die wichtigsten Sachen werden angezeigt und können über die App bzw. PC oder Tablet abgerufen werden. Es ist zu meinem tägl. Begleiter geworden, auch wenn ich es nicht immer am Handgelenk trage, denn einen großen Pluspunkt hat das Fitbit im Vergleich zu den ähnlichen Geräten: Ich kann den Sensor aus dem Band herausnehmen und ihn in meiner Hosentasche mitführen. Hierdurch muss ich auf nichts verzichten. 

Die Frage aller Fragen zum Schluss: Werde ich durch das Band motiviert?
Ganz klar, JA! Am Ende des Tages, wenn ich sehe, dass ich nur noch wenige Schritte benötige, um mein Ziel zu erreichen, habe ich mich bereits mehrmals dabei erwischt, nach Hause zu laufen statt die Bahn zu nehmen. 

Die App unterstützt ebenso mit motivierenden Nachrichten. Und wenn das nicht reichen sollte, kann man sich mit seinen Freunden „batteln“. Wer war am Aktivsten heute? Oder gestern? Oder letzte Woche? Keiner will sich da geschlagen geben, zumindest nicht ich. ….Ups, noch 2000 Schritte bis zum Ziel…. Schnell noch mal raus eine Runde laufen gehen…..

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