Weshalb ein Halbmarathon die beste Distanz ist

Ihr wolltet schon immer einen Marathon, einen Halbmarathon oder etwa ähnliches laufen? Fragt euch aber, welche Distanz für euch als "Neuling" am besten geeignet ist?

Getreu dem Motto - "ganz oder gar nicht", oder doch lieber auf Nummer sicher gehen!?

Fakt ist - Laufen ist ein sehr individueller Sport. Jeder hat einen unterschiedlichen Laufstil, Fußaufsatz, andere Schuhe uvm. Einige möchten nur 5 Kilometer laufen, andere hingegen einen Marathon auf jedem Kontinent absolvieren. 

Sehr sehr lange Distanzen vervielfachen nicht automatisch den Gewinn, den ihr auch aus kürzeren Distanzen "ziehen" könnt. Hinzu kommt, dass ein Marathon-Training seine ganz eigenen Risiken mit sich bringt.

Marathon-Training - eine Herausforderung für euer soziales Leben

Jeder, der sich schon einmal ernsthaft und diszipliniert auf einen Marathon vorbereitet hat, weiß, dass man das nicht einfach nebenbei durchziehen kann. Das Entscheidende steckt bereits im vorangegangenen Satz - Disziplin!

Ein langer Freitagabend mit ein paar Gläschen Wein kombiniert mit einem Trainingslauf in den frühen Morgenstunden am Samstag darauf? Das macht man vielleicht ein paar Mal mit - und das auch eher in der Blütezeit seiner Jugend. Aber auf Dauer wird das schwierig und gesund ist es auch nicht.

Ihr müsst euren Terminkalender also wesentlicher organisierter und strenger takten, wenn ihr euch auf einen Marathon vorbereitet. Früher oder später bedeutet das, Abstriche machen und das meist auf Kosten der "schönen Dinge im Leben."

Keep on Running - aber nicht nach jeder Distanz

Ein weiterer Vorteil von kürzeren Distanzen ist, dass man nach Trainingseinheiten bzw. dem eigentlichen Lauf wesentlich unproblematischer weitertrainieren kann als nach 42,195 km. Die Zeit, die euer Körper zur Regeneration benötigt, ist also wesentlich kürzer, was logischerweise gleichzeitig bedeutet, dass ihr eure Gelenke und Muskeln auch nicht so stark belastet. 

Wackelpudding-Beine, überstrapazierte Knie und Blasen an den Füßen dürften jedem ein Begriff sein.

Der Trainingsplan, der Trainingsplan, der Trainingsplan!

Aus eigener Erfahrung können wir sagen, dass es bei der Marathonvorbereitung nicht immer so läuft, wie man sich das vorstellt. In manchen Wochen kommt leider einfach mal etwas dazwischen, sodass man des Öfteren nicht die langen Trainingseinheiten absolvieren kann, die auf jeden Fall notwendig sind. Das Ergebnis spiegelt sich dann in den letzten Kilometern des Marathons wider. Diese können dann teilweise doch um Einiges härter sein als man denkt.

Kurz auf den Punkt gebracht: Ein Halbmarathon ist leichter zu bewerkstelligen als ein Marathon und ihr müsst nicht mehrere Monate so intensiv trainieren wie für einen Marathon.

Wir möchten die Marathondistanz auf keinen Fall in kein schlechtes Bild rücken, versteht uns nicht falsch, sondern nur realistisch auf einige Aspekte eingehen. Das Gefühl nach 42,195 km die Ziellinie zu überqueren, ist unbeschreiblich :-)

Am besten, ihr probiert beides selbst und und macht euch ein eigenes Bild. 

Tipps für das Halbmarathontraining

Sich ein persönliches Ziel setzen
Als Erstes solltet ihr euch ein persönliches Ziel setzen. Wollt ihr eine bestimmte Zeit knacken? Wollt ihr den Halbmarathon einfach nur "schaffen"? Dementsprechend wird auch eure Trainingsvorbereitung strikter und anspruchsvoller oder etwas entspannter. Als kleiner Tipp am Rande: Falls ihr Debütant seid, steckt euch nicht zu hohe Ziele und setzt euch nicht unnötig selbst unter Druck. Ihr entscheidet selbst ob jeder gelaufene Kilometer Spaß macht oder ihr euch mehr oder weniger nur quält.

Welche Distanzen sollte ich im Training schon bewältigt haben?
Für einen Anfänger ist es wichtig sich peu a peu an die Halbmarathondistanz anzunähern. Und das am Besten über einen längeren Zeitraum und nicht von heute auf morgen. Eure Muskeln und Gelenke brauchen eine gewisse Zeit um sich an die Belastung zu gewöhnen. Gegen Ende eurer Trainingsphasen solltet ihr einige längere Läufe zwischen 15-20 Kilometer absolviert haben.

Der Halbmarathon steht vor der Tür - wann sollte ich meinen letzten anstrengenden Lauf absolviert haben?
Die letzten 10-15 Tage solltet euren Trainingsumfang reduzieren und euch mehr der Regenerationsphase widmen, damit ihr am Tag X topfit seid. Stichwort: Tapering-Phase! 

Speziell in der Woche vor dem Wettkampf gilt: Weniger ist mehr!

Lasst das Training der letzten Wochen wirken und macht am Besten ein paar lockere Dauerläufe, die nicht zu lang sein sollten. Sich gut ausruhen und ausgewogen ernähren nicht vergessen!

Keep on running!

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