We are traveling: Luxusartikel oder Unverzichtbares?

Immer wieder sind wir auf unserer "We are traveling - Tour" mit der Frage konfrontiert „Wie viel Gepäck brauche ich wirklich auf so einer Fahrradreise?“ Denn immer wenn der Wind uns mal wieder besonders stark ins Gesicht bläst, der Berg besonders steil ist oder der Untergrund uneben und aufgeweicht, fällt das viele Gepäck besonders schwer ins Gewicht. Wir erinnern uns an das Gefühl zurück, wie federleicht man unbepackt radeln kann. Auch wenn wir auf andere Radreisende treffen, begutachten wir neugierig, wie ihre Ausrüstung aussieht. Jeder setzt da eigene Maßstäbe. Vom absoluten Ultraleicht-Fetischisten bis hin zu einem Chinesen von dem wir hörten, dass er mit 90kg Ausrüstung um die Welt radelt! Der Luxusartikel, den wir mit uns schleppen, ist eine schwere Fotoausrüstung, andere sehen ihren Wok als unverzichtbaren Luxusartikel.

Was ist Luxus? Und was ist unverzichtbar?
Am Anfang unserer "we are traveling - Tour" stellte sich die Frage: Welche Länder bereise ich? Und zu welchen Jahreszeiten? So sind uns auf dem Weg nach Istanbul Radfahrer entgegengekommen, die völlig schockiert unser vieles Gepäck angestarrt haben. Doch es ist ein Unterschied, ob man ein paar Wochen im Frühjahr durch Europa reist, oder mehrere Monate in enferntere Länder. Dann erweitert sich das Gepäck um Wasserfilter, Medikamente, Ersatzteile für das Fahrrad und eine All-Wetter-Ausrüstung an Kleidung. Uns sind nun Temperaturen von extremer Hitze bis Frost begegnet und beinahe alle Klimazonen.
Die Infrastruktur in manchen Ländern ist nicht besonders gut
Nun kann man sich natürlich überlegen, ob man Teile der Ausrüstung vorerst zu Hause lässt bzw. zurückschickt, um sie sich dann zusenden zu lassen, wenn man sie benötigt. Dies erfordert aber eine gut durchdachte und nicht immer unproblematische Organisation, da die Infrastruktur in manchen Ländern nicht besonders gut ist.
Unverzichtbar für unsere Reise
Aber um auf den Punkt zu kommen: Was ist es, was wir auf unserer Reise als unverzichtbar ansehen? Abgesehen von unseren Fortbewegungsmitteln, den Rädern, wohl unser Zelt, welches zu einem kleinen Zuhause geworden ist. Eine der wenigen Konstanten, die es in unserem Reisealltag gibt. Die Kamera, die alle Erinnerungen für uns festhält, da in unserem Kopf manchmal gar kein Speicherplatz mehr frei ist. So hat man Momentaufnahmen, die Gedankenanstoß sind, zum späteren Nacherleben und natürlich um auch Freunde, Familie und Interessierte - Euch! - teilhaben zu lassen. Eine kleine „Digitalknipse“ reicht wohl aus. Wir haben uns für die Luxusvariante entschieden!
Nach einem anstrengenden Radeltag eine Mahlzeit nach unserem Geschmack
Es gibt Reisende, die ganz auf einen Kocher verzichten. Wir sind froh, dass wir ihn haben! Klar, man spart eine Menge Gewicht, wenn man auf ihn, Benzinflasche und Töpfe verzichtet - ganz abgesehen von den Lebensmitteln wie Nudeln, Reis, Gewürzen, etc. die man zum Kochen benötigt. Doch man ist abhängig von landesspezifischen Gerichten und nach einem anstrengenden Radeltag sind wir immer sehr froh, eine warme Mahlzeit ganz nach unserem Geschmack zu uns nehmen zu können.

Ein Luxusartikel auf den wir dank gutem Kartenmaterial sicher verzichten könnten, der uns das Leben aber oft leichter macht, ist unser GPS-Gerät. Auch ohne das Reisen mit Laptop und Solarpanel lässt sich Gewicht sparen, doch Berichte schreiben sich leichter am See in der Sonne als im stickigen Internetcafe.
 
Man kann mit viel Gepäck reisen oder mit sehr wenig. Leicht oder voll bepackt. Sicher ist aber, dass gutes Material einem das Reiseleben erleichtert! Daher ein großes Dankeschön an unsere Sponsoren für die tolle Ausrüstung!
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