Warum Langlaufen? - Effekte für Körper und Geist


Warum Langlaufen? Langlauf macht nicht nur Spaß, sondern fördert auch noch die Gesundheit. Nicht ohne Grund steht es deshalb weit oben auf der Liste der Ausdauersportarten im Winter. Dabei hat das Gleiten durch die Winterlandschaften sowohl auf den Körper als auch auf den Geist positive Effekte.
Positive Effekte für Körper und Geist
Beim Langlaufen werden 90% der Muskeln am Körper beansprucht und je nach Belastungslevel wird auch das Herz-Kreislauf-System ordentlich auf Touren gebracht. Das hat zur Folge, dass um die 500 Kalorien pro Stunde verbrannt werden. Durch die umfangreichere Beanspruchung der Muskeln ist Langlauf somit sogar ein größerer Kalorien-Killer als Jogging.
Gleichzeitig birgt Langlauf durch die gleichmäßigen, kontrollierten Bewegungen ein geringes Verletzungsrisiko und schont ebenfalls die Gelenke.
Nicht nur auf den Körper, sondern auch auf den Geist haben die gleichmäßigen Bewegungen einen positiven Effekt. Das Gleiten durch winterliche Landschaften bringt Ruhe und Entspannung. Und dass frische Luft gut tut, das dürfte ja sowieso bekannt sein.
Vorbereitungen fürs Langlaufen
An erster Stelle sollte eine Gesundheitsuntersuchung stehen, welche auch von meinem sportmedizinisch weitergebildeten Hausarzt oder Internisten vorgenommen werden kann. Bei Patienten über 35 Jahren sollten vor allem ein Belastungs-EKG sowie eine orientierende orthopädische Untersuchung im Mittelpunkt stehen.
Anschließend geht’s an die richtige Ausrüstung. Die Skilänge wird entsprechend des Körpergewichts ausgewählt, während sich die Stöcke nach der Körpergröße richten. Auch zwischen den Techniken finden sich hier Unterschiede: beim Skating entspricht die Länge 90% der Körpergröße, beim Classic lediglich 85%. Eine umfangreiche Beratung bei einem Sportfachhändler wie z.B. bei uns im Sporthaus in Mannheim hilft, die Ausrüstung zu finden, welche am besten zu euch passt.
Wer nun also als Einsteiger mit der richtigen Langlauf-Ausrüstung gewappnet ist, dem empfehle ich einen Langlaufkurs. Hier wird die richtige Bewegungstechnik beigebracht, um Fehl- und Überbelastungen zu verhindern.
Nachdem ihr es jetzt zum Start der Loipe geschafft habt, könnt ihr eigentlich auch schon direkt loslaufen. Ein Aufwärmen ist nicht zwangsweise nötig, wenn ihr mit gemäßigter Belastung am Beginn der Strecke startet. Dadurch werdet ihr automatisch warm für die weitere Runde.
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