Wanderung Gaisalpseen

Dauer/Länge: 900hm, 5 Stunden
Höchster Punkt: Oberer Gaisalpsee, 1.769m
Startpunkt: Reichenbach / Oberstdorf
Schwierigkeitsgrad: mittel
Ausrüstung: leichte Wanderschuhe, Stöcke
Anfahrt/Parken: Wanderparkplatz in Reichenbach
Einkehrmöglichkeit: Gaisalpe

Es gibt Landschaften, da bleibt einem vor Schönheit fast die Spucke weg. Und man muss dafür nicht um die halbe Welt reisen. Die Gaisalpseen bei Oberstdorf sind ein gutes Beispiel dafür. Vom Tal unten nicht sichtbar liegen sie auf zwei Stufen in einem Hochtal, umgeben von den markanten Allgäuer Bergen Rubihorn und Nebelhorn.

Abwechslungsreicher Aufstieg

Vom Parkplatz in Reichenbach aus geht es zunächst durch die dunkle und feuchte Klamm des Gaisalpbaches bis man unterhalb der Gaisalpe wieder auf den Fahrweg trifft. Doch nicht lange und man kann über Abkürzungen die steilen Matten erklimmen bis der Weg am Wald angelangt ist. Weiter geht es in immer steiler werdenden Kehren duch den lichten Wald, bis man am unteren Gaisalpsee angelangt ist. Zum ersten Mal sieht man das Rubihorn in seiner ganzen Pracht und den Weg, der rechts hinter dem See dort hinaufführt. Viele Wanderer nutzen den schönen See und die Wiesen am Rande für ein erstes Picknick.

Mittagspause am ruhigen, oberen Gaisalpsee

Wir nehmen den Weg links am See vorbei, weiter bergauf Richtung Nebelhorn. Auch dieses Wegstück ist schweißtreibend, aber die tolle Aussicht entschädigt dafür. Oben angekommen liegt in einer Kuhle der obere, kleinere Gaisalpsee. Direkt unter dem Nebelhorn setzen wir uns ins Gras und beobachten die Gleitschirmflieger die um das beliebte Nebelhorn herumkreisen. Hier oben ist es ruhiger, da die meisten Wanderer nur bis zum unteren Gaisalpsee gehen, oder dann das Rubihorn in Angriff nehmen.

Bevor es wieder bergab geht, machen wir noch einen Abstecher hinüber zum Grat des Nebelhorns, der steile Abhang dahinter ist spektakulär. Danach geht es auf gleichem Wege wieder bergab. Aber wir sind uns sicher, dass wir bald wiederkommen. Die Ecke ist eine der schönsten des Allgäus. Und nächstes Mal werden wir uns das Rubihorn vornehmen!

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