Wandertipp: Wanderung zum Immenstädter Horn

Die Wanderung im Überblick:
Dauer/Länge: 650hm, 4 Stunden
Höchster Punkt: Immenstädter Horn, 1.489m

Startpunkt: Bühl am Alpsee
Schwierigkeitsgrad: leicht
Ausrüstung: leichte Wanderschuhe, Stöcke, Softshell

Das Immenstädter Horn ist der Hausberg von Immenstadt im wunderschönen Allgäu und eine gute Wanderung, um müde Beine wieder in Schwung zu bringen. Ich war vor allem von der super schönen Natur beeindruckt, die sich dort präsentiert. Diese Variante der Tour startet in Bühl und stellt den kürzesten Weg hinauf zum Immenstädter Horn dar.
Die Anfahrt
Von Immenstadt kommend geht es Richtung Bühl auf der Lindauer Landstraße, dann in die Rieder Steige abbiegen und von dort nach dem Gschwendner-Horn-Weg die nächste links, dort am Hang parken.


Leichter Waldweg im Aufstieg
Von der Parkmöglichkeit steigt die Fahrstraße entlang des Hanges steil bis zu einer Linkskurve den Hang hinauf. Wenn man aus dem Wald kommt, erreicht man links die Alpe Hochberg, welche Allgäuer Käse und andere Leckereien verkauft. Weiter geht es den Hang hinauf bis zu einer Abzweigung, bei der wir den linken Weg nehmen. Im Wald wird der Weg zu einem richtigen Wanderweg und führt in mäßiger Steigung bis zu einer bezaubernden Lichtung, auf der im Frühjahr die Butterblumen zuhauf wachsen. Man kann, statt dem Weg zu folgen, auch dem kleinen Flußlauf folgen bis zu einem moosigen Wasserfall und Gumpen, der im Sommer eventuell zu einem Bad verlocken kann.


Weiter geht es zur nächsten malerischen Alm, der Weg führt durch ein Gatter und dann steil in Kehren den Hang hinauf. Nach ca. 30 Minuten ist es geschafft, und man steht auf dem Gipfel des Immenstädter Horns, komplett mit Christus am Kreuz und Schutzhütte mit Feuerstelle.


Abstieg mit kleiner Rundtour
Auf dem Gipfel genießt man den Blick über den Alpsee und Richtung Süden sieht man die höheren Gipfel des Allgäus, zum Beispiel den Stuiben. Zurück geht es hinten herum bis zum Sattel, wer möchte, kann noch einen Abstecher zum Kemptner Naturfreundehaus machen. Dann folgt man dem gleichen Weg wieder hinunter nach Bühl.
Die Tour eignet sich wunderbar für Wanderneulinge oder als Frühjahrs- sowie Frühsommertour, ist aber auch sonst zu jeder Jahreszeit ein Genuss.
Bilder: Helen Vatter

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