Typische Radverletzungen und wie man sie vermeidet

Beim Fahren eines Mountain Bikes steht der Reiz, das Adrenalin und die natürliche Umgebung im Vordergrund. Mountain Biken gibt uns Fahrern ein gewisses Gefühl von Freiheit.

Je nach Schwierigkeitsgrad der  Strecke, können sich verschiedenste Verletzungen zugezogen werden.

Welche Regionen des Körpers sind betroffen?

Es liegt nahe das die untere Hälfte des Körpers am stärksten betroffen ist. In erster Linie sind es die Füße, die dazu gehörigen Knöchel und insbesondere  die Knie.

Des Weiteren sind es Regionen wie Nacken, Hals und Hüfte, die auch stark belastet werden.

Nicht zu vergessen sind die Hände. Falsche Druckausübungen auf den Lenker, wirken sich negativ auf das Potenzial aus. Auch die Handgelenke leiden beim Fahren in einer falschen Position.

Die örtlichen Gegebenheiten sind ein wichtiger Faktor was die Verletzungsgefahr angeht. Da Mountain Biken, wie der Name schon sagt, meist in Wäldern und Gebirgen stattfindet, ist hier die Gefahr hier relativ hoch. Dabei geht es nicht nur um das Stürzen vom Bike, sondern viel mehr um Gefahren denen man im Vorfeld die Stirn bieten sollte.

Ausrüstung und Vorbeugung

Um den enormen Belastungen beim Biken entgegenzuwirken, sollte man sich im Vorfeld Gedanken über das richtige Equipment und Vorbereitung machen. 

Die Wahl des Schuhwerks spielt eine entscheidende Rolle. Der „perfekte Schuh“ ist eine Mischung aus passender Größe und entsprechendem Gewicht.

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Die Positionierung des Fußes auf den Pedalen ist ein weiterer Punkt der zu beachten ist, nicht zu weit vorne und nicht zu weit hinten, die goldene Mitte ist zu finden.

Wir empfehlen eine ausgiebige Dehnung der Waden, um Krämpfe zu vermeiden und die Gelenke zu schützen.  Viele der alltäglichen Schmerzen nach dem Fahren, sind auf die falsche Positionierung des Bikes zurückzurufen.  Wer seinen Sitz auf eine passende Höhe einstellt, tut seinem Knie einen großen Gefallen.  Auch in diesem Fall gilt nicht zu hoch und nicht zu tief. 

Jedes Fahrrad besitzt eine bestimmte Anzahl an Gängen, im Normalfall werden die Gänge den Gegebenheiten angepasst. Das Fahren in hohen Gängen bietet zwar Schnelligkeit, ist aber keineswegs Gesund auf Dauer. Bei den höheren Gängen wendet der Fahrer mehr Kraft auf, dies kann auf Dauer extrem schmerzhaft werden im Bereich der Hüfte.

Um weniger Druck auf die Hüfte auszuüben sollte man lieber in niedrigen Gängen mit einer höheren Trittfrequenz fahren.  

Die Schultern müssen unten bleiben und relaxed sein, um Spannungen zu vermeiden. Hin und wieder sollte man während des Fahrens die Schultern und den Hals langsam kreiseln, dies führt zu mehr Lockerheit und schwächt die Anfälligkeit für Verspannungen.

Die am meisten unterschätzte Region beim Mountain Biken sind die Hände.

Hierbei sollte man darauf achten nicht zu viel Druck auszuüben und die Handgelenke richtig zu positionieren. Handschuhe mit entsprechenden Polsterungen, können eine Hilfestellung sein.

Tipps um Fit zu bleiben und Verletzungen zu vermeiden

1.       Das Bike muss zu dir passen, es muss richtig eingestellt sein in jeglicher Hinsicht. Wer diesen Punkt beachtet, vermeidet zum größten Teil die häufigsten Verletzungen.

2.       Zeichne deine wöchentlichen oder täglichen Touren strategisch auf und finde heraus welche Intensität zu deinem Körper am besten passt.

3.       Krafttraining sollte ein Bestandteil deiner Trainingseinheiten sein. Mithilfe des Krafttrainings stärkst du Muskelzonen, die im späteren Verlauf wichtig sind und dadurch nicht mehr so leicht anfällig sind.

4.       Flexibilität bei der Sitzposition entspannt den Körper zusätzlich. 

Fazit:

Mountain Biken ist eine faszinierende Sportart, die je nach Auslegung schon etwas in den Extremsport übergeht. Das Extreme daran birgt einige schmerzhafte Begegnungen mit dem eigenen Körper. Wer verletzungsfrei bleiben möchte, sollte sich an die allgemeinen Regeln halten, Krafttraining betreiben und sich passendes Equipment besorgen.


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