TSG 1899 Hoffenheim - Kapitän Andreas Beck über harte Vorbereitungen und das Auftaktspiel in Nürnb…


Hallo zusammen,
am vergangenen Samstag ging es also wieder los. Bundesliga. Unser Auftakt in Nürnberg ist leider nicht gelungen. Warum? Auf diese Frage habe ich keine befriedigende Antwort. Wir hatten uns in den Testspielen gut präsentiert, die Balance zwischen Offensive und Defensive hatte gestimmt. Wir waren vor der Partie alle heiß auf das Spiel, denn vier Wochen ohne Punktspiel sind genug. Nach der intensiven Vorbereitung wollten wir ein gutes Spiel abliefern. Geklappt hat das nicht – wie ihr sicherlich auch gesehen habt…
Eine intensive Vorbereitung
Aber lasst mich noch einmal zurückblicken. Die Vorbereitung ist eine harte Zeit – körperlich und mental. Wir bei der TSG 1899 Hoffenheim haben in Spanien meist zwei Mal am Tag auf dem Platz gearbeitet. Sowohl an unseren technischen und taktischen Fähigkeiten als auch an den körperlichen Grundvoraussetzungen. Da geht man als Profi schon auch mal auf dem Zahnfleisch, aber unser Trainerteam findet immer die richtige Dosierung - aus Training und Regeneration.
Und außerdem ist uns allen bewusst, wie wichtig diese Phasen in einer Saison sind. Im Bundesliga-Alltag bleibt nur wenig Zeit, an Grundlegendem zu arbeiten. Wer in der Vorbereitung nicht Vollgas gibt, wird das im Laufe der Saison merken. Da muss ich als Kapitän mit gutem Beispiel vorangehen. Unser Trainer Markus Gisdol verlangt von uns allen 100 Prozent – in jeder Einheit. Weniger akzeptiere auch ich nicht – nicht von mir und nicht von meinen Teamkollegen.
Urlaub in Südafrika
Ehe wir nach Spanien gestartet sind, habe ich natürlich die freien Tage, die Weihnachtsfeiertage und den Jahreswechsel genossen. Ich war einige Tage mit meiner Freundin in Südafrika – genauer gesagt in Kapstadt. Mein erster Besuch am Kap der Guten Hoffnung. Was soll ich sagen? Es war einfach unglaublich und ich werde auf jeden Fall wieder dorthin fahren. Das Meer, die Landschaft, die Stadt – alles ist sehr schön. Dazu kommt, dass die Menschen dort sehr herzlich waren. Die Gastfreundschaft hat mich wirklich beeindruckt. Und die ersten Läufe des Jahres an den Traumstränden rund um Kapstadt zu machen ist auch eine nette Abwechslung.


Beeindruckt bin ich auch immer wieder, wenn ich mit unseren Athletiktrainern arbeite – sie schaffen es immer wieder, neue Reize zu setzen, die Balance zu verbessern oder Schwachpunkte auszumerzen. Deshalb habe ich natürlich wie Jannik und Eugen auch einen Trainingstipp für euch…
Ein fitter Po ist wichtig
Trainingstipp: Für einen Abwehrspieler sind zwei Dinge besonders wichtig – Stabilität im Zweikampf und Schnelligkeit. Man muss immer ein Schritt schneller sein als der Gegenspieler. Beides kommt aus einer stabilen Hüfte und einem stabilen Becken. Dafür muss der große Pomuskel gekräftigt werden. Wie ihr den trainiert?
Ihr liegt auf dem Rücken, stellt ein Bein mit der Ferse auf den Boden und streckt die Fußspitze Richtung Decke. Das zweite wird in Hüfte und Kniegelenk 90° angewinkelt, dann wird die Hüfte nach oben geschoben, bis Knie, Hüfte und Oberkörper auf einer Linie sind. Vor Beginn der Bewegung wird Bauch- und Gesäßspannung aufgenommen.
Viel Spaß beim Trainieren!

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