Trekking in Nepal trifft ethnologische Feldforschung – namaste!


Namaste! Mein Name ist Philipp Fritz und auch wenn ich aus dem flachen Mannheim komme, so habe ich in den Bergen den Ort meiner ganz persönlichen Freiheit gefunden. Sie fordern bisweilen viel, geben aber auch so unendlich viel zurück! Die Lust am Abenteuer und die Freude an der Natur brachten mich zu den Bergen - den stummen Meistern - und als einer ihrer Schüler durfte ich bereits einige Gipfel kennen lernen.
Derzeit studiere ich an der Goethe-Universität in Frankfurt Ethnologie, ein Fach, in welchem das kulturell Fremde im Mittelpunkt steht. Und so zieht es mich und meine Kommilitonen in die ganze Welt hinaus, um fremdländische Bräuche zu untersuchen, in exotische Welten einzutauchen und einen neuen Blick auf das Leben einzufangen.
Forschen und erleben - auf zum Trekking nach Nepal
Bereits früh stellte ich mir die Frage: Warum nicht einmal ein außergewöhnliches Trekking mit einer ethnologischen Feldforschung verbinden? Der Entschluss stand schnell fest und so werde ich mich im Oktober diesen Jahres zu meiner ersten ethnologischen Feldforschung aufmachen, von der ich euch hier auf dem Blog berichten werde. Als Ziel wurde die Khumbu-Region im Osten Nepals auserkoren. Diese bereiste ich bereits 2011 und konnte meinen Aufenthalt mit der Besteigung des Island Peaks (6189 hm) krönen. Neben der umwerfenden Landschaft haben mich besonders die ortsansässigen Sherpas mit ihrer freundlichen Art begeistert und ihrem Vermögen, das harte Leben in diesen Höhen zu meistern.
Das Volk der Sherpas und die Elemente der kulturellen Transformation werden daher im Mittelpunkt meiner Forschung stehen. Kulturelle Veränderungen in diesem Gebiet werden insbesondere durch den Tourismus geprägt und folglich wird von mir auf diesen ein ganz besonderer Blick geworfen. Ebenso ist es mir ein außerordentliches Anliegen, in die Welt der Sherpas einzutauchen, ihre Perspektiven zu verstehen und diese aufzuzeigen. Hierzu werde ich nicht nur in Hotels und Lodges nächtigen, sondern werde die alltäglichen Entbehrungen mit den Hochgebirgsträgern teilen. Also alles andere als ein komfortables Trekking mit den gebotenen Bequemlichkeiten.
Von Lukla entlang des Mount Everest Treks bis zum Basis Camp
Das zweimonatige Trekking wird mit der Landung auf einem der abenteuerlichsten Flughäfen der Welt beginnen: Lukla. Von hier aus geht es stetig, dem klassischen Mount Everest Trek folgend, am Dudh Knosi Fluss entlang. An Namche Bazar, Chhukung und Lobuche vorbei wird mich der Weg bis hin an den Fuß des Mount Everest führen, direkt zum Basis Camp. Nach diesem ersten Etappenziel geht es weiter entlang des Imja Kohla Flusses. Wohin genau, das bleibt abzuwarten.
Letzte Vorbereitungen und die richtige Ausrüstung
Neben der Goethe-Universität habe ich mit engelhorn sports einen erstklassigen Partner an meiner Seite. Denn eines ist klar, die Ausrüstung muss stimmen. Die letzten Vorbereitungen sind nun im Gange und ich bin gespannt, was mich alles erwarten wird und welche neuen Eindrücke der Himalaya für mich bereithält. Ich lade euch jedenfalls ein, an meiner Reise teilzuhaben und werde in regelmäßigen Abständen über das Trekking sowie die Forschung berichten. Ihr dürft gespannt sein.
Viele Grüße
Philipp
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