6 Tipps für Laufen am Strand

Ihr fahrt vor dem Frauenlauf am 1 Juli 2016 noch in Urlaub ans Meer und fragt euch, ob und wie ihr euer Training dort in der Hitze fortführen sollt? Prima, dann packt auf jeden Fall eure Laufschuhe und Sportklamotten ein, denn: es gibt nichts Geileres, als im Urlaub eine Runde am Strand laufen. Damit dabei nichts schief geht und ihr bestens trainiert zurückkehrt, kommen hier ein paar Tipps für euren Trainingslauf am Strand:

1. Ebbe und Flut checken

Im trockenen Sand laufen ist Stufe 2. Startet mit Stufe 1 – im festen, nassen Sand. Bei Ebbe laufen ist einfacher, dann steht mehr Platz zur Verfügung und man bekommt keine nassen, schweren Schuhe.

2. Schuhe tragen. 

Auch wenn der Sand zwischen den Zehen ein tolles Gefühl ist, sollte man Schuhe tragen. Sie schützen vor scharfen Muscheln, Steinen oder Glas und geben Halt. Barfuß laufen beansprucht andere Muskeln und könnte im Sand zu Verletzungen führen. Nach dem Lauf die Schuhe ausziehen und ein paar Cooldown-Minuten barfuß gehen.

3. Auf flachem Strand laufen

 Schlau wie ich war, lief ich letztes Jahr im Urlaub bei Flut und musste dementsprechend ständig auf schrägen Untergrund ausweichen. Wie sehr meine linke Körperhälfte erschöpft war, merkte ich beim Zurücklaufen, als die rechte Hälfte dran war und ich voller Power lossprinten konnte. Falls man nur schräg laufen kann, dieselbe Strecke zurücklaufen, damit die Belastung ausgeglichen ist.

4. Sonnenschutz tragen

Das sollte eigentlich selbstverständlich sein, aber nur nochmal zur Erinnerung: Zum einen wird die UV-Strahlung vom Wasser reflektiert und zum anderen gibt es normalerweise null Komma null Schatten direkt am Wasser. Also cremt euch auf jeden Fall sehr gut ein, tragt eine Mütze und zumindest ein Shirt und setzt euch eine Sonnenbrille auf die Nase. Vermeidet es, mittags zu laufen, sondern zieht abends oder morgens los.

5. Keine zu hohen Erwartungen haben

 Im Sand werdet ihr nicht euer normales Tempo erreichen, da es viel anstrengender ist als auf Asphalt oder einem Waldweg zu laufen. Ich hatte mal wieder akuten Röchel-Alarm, weil ich nicht glauben konnte, welche Zeit mir die App nach einem Kilometer mitteilte… Also: Langsameres Tempo akzeptieren, bis man entsprechend Muskeln und Ausdauer aufgebaut hat.

6. Bikini einpacken

Es gibt nichts Schöneres nach einem schweißtreibenden Lauf, als sich ins kühle Nass zu werfen!

So anstrengend der Lauf auch war, ich freue mich schon auf den nächsten Strandlauf. Die Luft, der Sand, das Wasser und der tolle Ausblick – das war wirklich ein saugutes Gefühl. Und eine schöne Erinnerung obendrein. Also vergesst auf keinen Fall eure Laufsachen beim nächsten Strandurlaub!!

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