Testbericht Suunto Ambit3 Vertical von Roman

Testbericht von Roman
Testbericht von Roman

Bei unserem Suunto-Tester Gewinnspiel hattet ihr die Möglichkeit euch mit einem Projektvorschlag für den Einsatz der Multisport-Uhr Suunto Ambit3 Vertical zu bewerben. Am Ende standen Gwendoline und Roman als Gewinner fest, da uns ihre Projektvorschläge am meisten überzeugt haben! 

Beide durften die Suunto Ambit3 Vertical ausführlich bei ihren Lauf-Projekten testen und waren hellauf begeistert!

Testbericht von Roman

Bei meinem Projekt #roadtoamrum hatte ich das Vergnügen die Ambit 3 vertical auf Herz und Nieren zu testen.

Erster Eindruck

Optisch kommt die Uhr schon cool rüber in der Farbe Lime! Das Gehäuse sieht stabil aus (ist es auch, ich habe es ausversehen direkt mal getestet) und kommt auch an schmalen Läuferärmchen nicht zu „fett“ rüber. Das ist aber Geschmackssache.

Das Material fühlt sich schön an und passt sich dem Handgelenk/Arm gut an, ich hatte nie das Gefühl, die Uhr ist zu fest oder schneidet irgendwie ein. Normalerweise trage ich die Uhren eher etwas lockerer, das hat mich aber direkt gestört, die Uhr rutschte nur noch hin und her. Wie gesagt, fühlt sich fest auch top an.

Die ersten 2-3 Tage habe ich die Uhr nur nebenher getragen um zu schauen wie sie sich bedienen lässt und ob es größere Schwankungen im GPS / GLONASS Signal gibt. Nein gab es nicht. Nicht mal in der Innenstadt von Osnabrück ;-)

Der erste Eindruck beim Laufen im Wald
Der erste Eindruck beim Laufen im Wald

Die Akkulaufzeit

Der nächste Eindruck, der sich für mich persönlich nicht allzu sehr auf das Laufen auswirkt, ist die Akkulaufzeit. Bei GPS-Nutzung hielt der Akku wesentlich kürzer als ich erwartet hatte, aber ich konnte über den Tag verteilt ohne Probleme 50 Kilometer laufen, sie im Normalmodus laufen lassen und hatte am Ende des Tages noch 20 % Akkuladung.

Die Uhr bietet hier aber Abhilfe, denn wer ein wenig Einbußen bei der GPS-Genauigkeit machen kann, hat die Möglichkeit das Intervall umzustellen von einer auf fünf Sekunden. Für Läufer, die Möglicherweise länger als 15 Stunden unterwegs sind könnte es dennoch eng werden.

Aufladen lässt sich die Uhr aber an jeder Stromquelle mit USB Anschluss, also auch an mobilen Akkus für’s Handy.

Am ersten Tag bin ich einfach mit Standardeinstellungen drauflosgerannt um einfach erstmal nichts anzupassen, sondern alles zu lassen wie es ist, ich wusste außerdem nicht so genau, wie man jetzt alles einzeln einstellt. Womit wir schon beim ersten richtig positiven Punkt wären:

Unterwegs mit der Suunto Ambit3 Vertical
Unterwegs mit der Suunto Ambit3 Vertical

Die App

Die App Movescount, kann nicht mehr, aber vor allem auch nicht weniger als sie soll. Die Uhr lässt sich SUPER easy anpassen. Zack zack, Zeit/Chrono, Distanz, Pace und HF reingezogen verschoben wie ich es haben wollte: FERTIG! Auswertung gleichfalls easy.

Ich lade seit dem ich des Öfteren meine Uhren wechsle alle meine Aktivitäten zu STRAVA hoch. Auch das kein Thema, passiert vollautomatisch, nach dem ich die beiden Tools verknüpft habe.

Da ich mein Projekt verletzungsbeding abbrechen musste hatte ich unterwegs die Möglichkeit die Uhr auf ihre anderen sportlichen Aktivitäten zu untersuchen. In Friedrichstadt kam ich auf die hervorragende Idee Kajak zu fahren. Cool. Das hat Spaß gemacht, die Uhr hat alles aufgezeichnet was ich brauchte und ich konnte die Sportart ganz easy über die App hinzufügen, das Display anpassen und synchronisieren.

Verletzung beim Laufen
Verletzung beim Laufen

On Tour

Ganz ehrlich, das habe ich noch nie erlebt. Ich mache die Uhr an, bzw. starte den gewünschten Sportmodus, HF wird erkannt, sofort. Jetzt GPS Signal suchen… Ich warte… genau 2 Sekunden. Signal da komplett! Sogar INDOOR! Ich habe keine Ahnung wie das klappt, aber das ist richtig gut! Ich hab das erst nicht geglaubt und es 4 Mal getestet drinnen, draußen, gehend, laufend. Das hat mich wirklich positiv überrascht! Davon habe ich direkt ein Video gemacht und es Freunden geschickt, die das ebenfalls nicht geglaubt hatten.

Während des weiteren Verlaufs lässt sich noch die wirklich entspannte Bedienung hervorheben, kein Haken, kein Klemmen von Tasten oder Ähnlichem. Das Display lässt sich heller oder dunkler stellen, wahlweise lässt sich auch die Beleuchtung auf Dauerbetrieb stellen.

Unterwegs konnte ich bisher nichts feststellen, was mir fehlt. Die Navigation funktioniert wie erwartet, nichts Besonderes, aber warum auch? Ich finde den Weg damit und das reicht. Die Strecken lassen sich als GPX Track online sehr einfach importieren oder direkt erstellen. Mit einem Klick auf „mit der Uhr verwenden“ wird es bei der nächsten Synchronisation einfach auf die Uhr geladen. Fertig!

Einfacher geht es nicht, genau so hätte ich das gerne und genau so klappt es auch.

Läuferisch konnte ich leider nur eine knappe Woche testen, aber der Gesamteindruck ist gut. Von Verarbeitung über Software bis hin zu den einzelnen Funktionen. Auch eine Schlafanalyse habe ich gemacht, ob man es jetzt braucht weiß ich nicht. Ich fand es ganz ok, ich fühlte mich erholt und zu dem Ergebnis kam auch die Uhr ;-)

Ich kann und werde diese Uhr weiterhin nutzen und sie ruhigen Gewissens weiterempfehlen!

Roman.

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