Testbericht Polar M200 und Garmin Forerunner 35

Wir haben uns in den letzten Wochen für euch intensiv mit zwei Laufuhren befasst, die zwar preislich in den Einstiegsbereich fallen, aber mit einer  wie wir finden, extrem großen Bandbreite an tollen Funktionen ankommen. Die Uhren die wir für euch getestet haben sind die M200 von Polar und die Forerunner 35 von Garmin.

Wir, das sind Felix und Felix aus der Laufabteilung von engelhorn sports, waren besonders gespannt auf die Testphase, da wir beide viel Sport treiben, aber bis jetzt noch gar keine Erfahrungen mit Laufuhren gesammelt hatten. Und wir können voller Überzeugung sagen, die Geräte motivieren einen wirklich mehr Sport zu treiben. 

Überblick und Gemeinsamkeiten

Zuerst einmal möchten wir euch einen kurzen Überblick darüber geben, welche Funktionen beide Uhren aufweisen können.  Beide Uhren haben ein integriertes Activity Tracking, messen also deine tägliche Aktivität z.B. auf Basis der absolvierten Schritte und können dadurch deinen täglichen Kalorienverbrauch errechnen. Außerdem haben beide Uhren GPS und die Herzfrequenzmessung am Handgelenk, unserer Meinung nach auch wahnsinnig praktische Features, denn durch das GPS sagt dir die Uhr schon während deiner Trainingseinheit wie weit du gelaufen bist und durch die Messung am Handgelenk entfällt der, vielen Läufern lästige, Brustgurt. 

Polar M200

Aber euch interessiert natürlich, worin sich die Uhren unterscheiden? Uns hat bei der M200 aus optischer Sicht gefallen, dass wir die Möglichkeit haben die Armbänder zu wechseln. Da das runde Design des Gehäuses total alltagstauglich ist, kann man die Uhr über das Armband je nach Outfit farblich anpassen. Wem die Farbe egal ist, der profitiert zumindest davon, dass das Armband natürlich auch gewechselt werden kann, wenn es einmal reißen sollte. 

Menüführung und Polar Flow App

Habt ihr Angst vor technischen Geräten mit komplizierter Menü Führung? Dann ist die M200 genau das richtige für euch. Die Uhr hat gerade einmal zwei Knöpfe und ist so super einfach zu bedienen. Die meisten Einstellungen werden darüber hinaus sowieso über die ebenfalls sehr übersichtliche App vorgenommen.  

Wie bei fast allen Uhren von Polar, habt ihr auch bei der M200 die Option die  verschiedensten Sportprofile auf die Uhr zu laden. Ihr könnt in der Polar Flow App aus so ziemlich jeder Sport wählen die es so gibt, und darüber hinaus auch einstellen, bei welcher Sportart ihr welchen Wert auf dem Display ablesen wollt.

Interessiert euch beim Fußball z.B. die zurückgelegt Strecke, beim Golfen wiederum eure aktuelle Herzfrequenz, dann könnt ihr das für jede Sportart separat einstellen.

Features die einem das Leben leicht machen

Eine Funktion bei der M200 hat uns besonders begeistert, und zwar leuchtet das Display der M200 im Trainingsmodus auf, sobald man das Handgelenk zu sich neigt um die Trainingswerte abzulesen. Ein kleines Feature, das aber ungemein praktisch ist, vor allem wenn man die meisten Läufe abends im Dunkeln absolviert. Wer auch auf den Preis schaut, kann sich bei der M200 auf eine geniale Preis-Leistung freuen. 


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Garmin Forerunner 35

Eine ebenfalls tolle Uhr mit ganz vielen Funktionen für relativ wenig Geld. Was uns direkt beim ersten Einsatz aufgefallen ist, ist das besonders scharfe und super ablesbare Display. Durch die scharfe Darstellung können auch kleinere Schriftzüge sehr gut lesbar dargestellt werden, was es Garmin ermöglicht nach einer Trainingseinheit  gleich mehrere Trainingswerte auf einen Blick darzustellen.

Der ansehnliche Begleiter mit scharfem Display

Ihr müsst also nicht durch verschiedene Ansichten durchklicken, sondern habt Werte wie Herzfrequenz, zurückgelegte Strecke oder eure Geschwindigkeit direkt auf einen Blick.  Ein weitere Punkt der uns besonders gefallen hat, ist das extrem leichte Gewicht der Uhr. Manchmal fragt man sich, ob man die Uhr nicht ausversehen daheim vergessen hat, weil sie kaum spürbar am Handgelenk sitzt. Das macht sie auch bei der Arbeit zum störungsfreien und ebenfalls echt ansehnlichen Begleiter. 

Activity Tracking der extra Klasse

Apropos Begleiter bei der Arbeit, das Activity Tracking ist bei der F35 auch klasse umgesetzt. Ihr könnt hier nämlich nicht nur eure absolvierten Schritte einsehen, sondern auch direkt eure bisher verbrannten Kalorien für den Tag. Da im Gegensatz zur M200 auch in regelmäßigen Abständen der Puls gemessen wird, ist dieser Wert sogar ziemlich genau. 

Besonders für diejenigen unter euch, die gerne beim Essen darauf achten wie viele Kalorien sie zu sich nehmen, ist das natürlich eine praktische Funktion um zu sehen, was man auf der anderen Seite denn schon verbrannt hat. Es lassen sich insgesamt mehr Einstellungen direkt an der Uhr tätigen als bei der M200, unserer Meinung nach ist das aber weder Vor- noch Nachteil. Bezüglich der analysierten Trainingswerte misst die Forerunner 35 auch die Schrittlänge und –frequenz, ein Wert den die M200 nicht erfasst. 

Für diejenigen die etwas tiefer in ihre persönliche Laufanalyse einsteigen wollen, eine nützliche Info, für uns als Gelegenheitsläufer eher eine Randnotiz.

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Fazit:

Egal für welche Uhr ihr euch entscheidet, ihr macht mit keinem der Produkte etwas falsch. Die Uhren sind perfekt für Laufeinsteiger oder preisbewusste Fortgeschrittene

Wir sind echt begeistert vom funktionellen Umfang für einen Preis unter 200 Euro.  

Ihr könnt euch nicht entscheiden? Dann empfehlen wir die Forerunner all denjenigen, die das Activity Tracking intensiv nutzen möchten und das ganze verpackt in einem möglichst kompakten und leichten Gehäuse. Die Polar M200 ist bei ähnlichem Funktionsumfang nochmal preiswerter und in dieser Hinsicht wirklich unschlagbar. Die Austauschbarkeit der Armbänder ist sicher auch für den ein oder anderen von euch ein nettes Detail.

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