Team Alpecin 2013: Mein erstes Date

Das Team Alpecin 2013 steht. Jetzt gilt es, für die großen Ziele wie den Ötztaler Radmarathon und den Endura Alpen-Traum zu trainieren. Und ich bin unglaublich froh und auch ein wenig stolz, dabei zu sein. Mitte März haben wir uns das erste Mal getroffen und kennengelernt. Wie bei einem Profi-Team gab es ein Mannschaftstreffen mit allen Sponsoren, Betreuern und Partnern in der Firmenzentrale von Dr. Kurt Wolff in Bielefeld.
Wir – das sind Linda, Claudia, Barbara, Ralf, Kei Uwe, Bernd, Kai, Andreas, Stefan, Matthias, Patrick und ich – Jan-Niklas. Wir haben uns über die Aktion, die Alpecin zusammen mit den Zeitschriften RoadBIKE und Men‘s Health in den Wintermonaten ausgeschrieben hatte, beworben.
Auf dem Programm stand beim ersten Mannschaftstreffen die Vorstellung der Teammitglieder,Gespräche mit den Sponsoren, Ausgabe des Materials, ein spezielles Bikefitting und ein erstes Beschnuppern der anderen Teammitglieder.
Die Vorfreude auf dieses Event war in den vergangenen Wochen unerträglich und hat mich auch etliche Stunden Schlaf gekostet.
Alle unsere Hoffnungen wurden nicht im Geringsten enttäuscht, ich fühle mich noch Tage später von allem Erlebten und neu Dazugewonnen unfassbar überwältigt.
Mehrfach wurde ich gebeten, doch bitte mal für ein paar Minuten aufhören zu grinsen: Aber was will man machen, wenn einem eine Profi-Maschine – ein Specialized Venge, das sonst nur die Rennfahrer des Teams Astana fahren dürfen – mit Campagnolo Record-Schaltung und Lightweight Meilenstein Obermayer–Laufräder vor die Nase gestellt wird? Dazu kommt eine komplette Ausstattung mit eigens für uns Teamfahrern designter Assos-Radsportbekleidung, Helme und Brillen von Uvex, einem riesigen Ernährungspaket von Squeezy sowie einem Polar-Radcomputer.
Außerhalb des Sattels kann man uns an der im Team Design gestalteten Freizeit Bekleidung von engelhorn sports erkennen – Nike Free Schuhe, S.Oliver-Jeans, hellblaue Polos und eine sportliche Jacke.
Unsere Haare werden „in der Tat“ nur noch mit Alpecin-Shampoo gepflegt :). Einziger Wehrmutstropfen: den durch das Event resultierenden Gesichtsmuskelkater konnte auch der Compex-Muskelstimulator nicht lindern.
Im ersten Augenblick scheint das Team aus wild zusammengewürfelten Personen zu bestehen. Doch ich kann allen persönlich bestätigen, dass ALLE Teammitglieder wirklich unglaublich offene undfreundliche Menschen sind – jeder hat seinen Platz im Team durch seine individuelle Art einfach verdient. Ohne eine einzige Ausnahme habe ich mich mit allen direkt wirklich gut verstanden! Die Teambetreuer und die Redaktionen von RoadBIKE und Men’s Health haben hier wirklich sehr gute Arbeit geleistet, um eine bunte aber zugleich homogene Mannschaft zusammenzustellen.
Leider konnten wir auf Grund des ostwestfälischen Frühling-Schnees keinen Meter auf unseren Rädern absolvieren. Doch von „ein bisschen Kälte“ haben wir uns nicht abschrecken lassen und sind am Sonntagmorgen zwei Runden um die Bielefelder City gelaufen.
Jetzt fragt ihr euch wahrscheinlich, wo der Haken bei dieser ganzen Geschichte versteckt ist…
Nun, der befindet sich wohl an der Waage des Radlabors, welche mir doch glatt nicht weniger als 14 % Körperfett anzeigen wollte! Aber es ist ja noch Zeit bis zu den Highlights im Spätsommer. Jetzt folgt erst einmal die Leistungsdiagnostik im Radlabor Frankfurt bei unseren Teamcoaches Tim Böhme und Stefan Zelle, um unseren Fitnesslevel und die Trainingsbereich zu bestimmen. Und im April wird uns dann unserer sportlicher Leiter und Ex-Profi Jörg Ludewig beim Trainingslager auf Mallorca die Sporen geben.
Ich melde mich wieder.
Bis bald!
Euer Jan-Niklas
 
Bildquelle: Sören Spiegelberg
Newsletter