Sportbrillen mit verschiedenen Gläsern: Teil 2

Sportbrillen mit verschiedenen Gläsern
Sportbrillen mit verschiedenen Gläsern

Im ersten Teil zum Thema Sportbrillen habt ihr erfahren warum eine Sportbrille für Sporttreibende eminent wichtig ist. Im zweiten Teil stellen wir euch die verschiedenen Arten von Gläsern und ihren Nutzen vor.

Diese Gläser für Sportbrillen gibt es:

Die gebogene Form der Sportbrille stellt hohe Ansprüche an die Produktion der Gläser und so ist eine billige Variante nicht immer die beste Lösung. So können bei qualitativ schlechten Gläsern Verzerrungen im Sehfeld auftreten.

Direktverglasung

Die Korrektionsgläser werden fest eingearbeitet. Mit dieser Verglasungsart lassen sich fast alle Arten und Werte der Fehlsichtigkeit ausgleichen. Das klappt auch bei stark durchgebogenen Scheiben (möglich von -4 bis +4 Dioptrin).

Vorteile: 

- großes Blickfeld

- guter Blendschutz

- hoher Tragekomfort

Nachteile:

- Festlegung einer Glasfarbe notwendig

- hohe Kosten

Adapterverglasung

Bei der Adapterverglasung werden die Originalgläser der Sportbrille gegen speziell gefertigte Korrektionsgläser ausgetauscht. Dieses System eignet sich besonders für Fehlsichtige, die häufig zwischen Brille und Kontaktlinse wechseln.

Vorteile:

- großes Sichtfeld

- preiswert

- größere Verglasungsauswahl als bei Direktverglasung

Nachteile:

- Sitz der Gläser nicht so sicher

- Festlegung auf eine Farbtönung notwendig

- teure Gläser

Clip-In-Systeme und Wechselscheiben

Bei Clip-In-Systemen werden die Sehstärkengläser hinter die fest eingearbeiteten Schutzgläser der Sportbrille geklemmt. Ideal ist das für Sportler, bei denen sich häufig die Sehstärke ändert. So muss nicht jedes Mal zu einer neuen Brille gegriffen werden. Stattdessen kann man einfach die Korrekturgläser austauschen, sobald sich die Dioptrienzahl ändert. Darüberhinaus haben viele Clip-In-Systeme Wechselscheiben für die Frontgläser, die je nach Lichtsituation verändert werden können. Besonders für sportliche Allrounder ist diese Flexibilität attraktiv.

Vorteile:

- unkomplizierte Anpassung der Brille bei wechselnden Wetterverhältnissen

- besonders geeignet für Fehlsichtige mit hohen Dioptrienwerten

- Nutzung sowohl mit Sehstärkengläsern als auch mit Kontaktlinsen möglich

Nachteile:

- Gläser der Clip-Ins verschmutzen leicht

- Scheiben sind kleiner als bei Korrektions-Festverglasung

Der Nutzen der verschiedenen Glasfarben (Farbfilter) 

1) Gelb- und orangefarbene Brillengläser: Erhöhen die Kontraste und sind für Mountainbiking, Trekking, Golf, Bergwandern, Klettersport und Motorsport geeignet.

2) Gelbe Gläser: Wirken aufhellend und sind bei wechselnden Lichtverhältnissen wie beispielsweise Nebel sehr detailgetreu. Sie eignen sich beim Skifahren und beim Radsport.

3) Braune Gläser: Sie sind universell einsetzbar und besonders wirkungsvoll bei hellem Licht. Sie bieten Blendschutz bei höchstmöglicher Farbtreue und sind besonders geeignet für Rad- und Motorsport an sehr sonnigen Tagen.

4) Blaue Gläser: Sie bieten einen leichten Blendschutz bei klarer Sicht und sind im Besonderen bei Schwimmbrillen zu empfehlen. 

5) Graue Gläser: Verringern die störende Blendung und haben ansonsten eine relativ neutrale Filterwirkung. 

6) Farblose Gläser: Schützen die Augen und verfälschen die Umgebungsfarbe nicht. Sie sind primär für den Indoor-Sport geeignet, da ihnen der Blendschutz fehlt.

Zertifizierte Augenoptikerin im Sporthaus

Stephanie Fenzl
Stephanie Fenzl

Im EG im engelhorn Sporthaus in Mannheim habt ihr die Möglichkeit, euch von Augenoptiker-Meisterin Stephanie Fenzl umfangreich beraten zu lassen. Sie hilft Euch bei der Auswahl eurerSportbrille und klärt Fragen, wie z.B. welche Brille für welche Sportart geeignet ist; welche Modelle/Gläser zu welchen Sehanforderungen passen und kann bei gegebener Fehlsichtigkeit diese entsprechend bei der Sportbrille korrigieren.

Vorbeischauen lohnt sich!

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