Shred - für das ungezähmte Streben nach Spaß

Levi, Finnland, November 2006: Auf einer eigens einberufenen Pressekonferenz präsentieren der amerikanische Skirennläufer Ted Ligety und der italienische Ingenieur Carlo Salmini eine neue Brillenmarke. Ihr Anspruch: Das Feeling und Lebensgefühl der Snowboarder und Freerider mit den anspruchsvollen Leistungsstandards der alpinen Rennläufer in sich vereinen.
Auf der Suche nach der neuen Schlagschutztechnologie
Aber von vorne. Alles begann schon viele Monate früher - mit Slytech Protection.
Jahrelang war der Skirennlauf Carlo Salminis Berufung. Der Ingenieur aus Italien tat alles für Höchstgeschwindigkeiten und bastelte beinahe besessen an seiner Ausrüstung. Er begann mit Experimenten an einer fortschrittlicheren Schlagschutztechnologie. Das Ziel: Protektoren für Schienbeine und Arme, die die Reibung am Tor minimieren und die dadurch die Geschwindigkeit der Rennläufer erhöhen. Daraus entstand 2005 das patentierte „3 Gill“ Layout und Design und der erste Nervous-Prototyp machte die Runde im Skirennsport. Die nächste Mission war die Entwicklung eines Rückenprotektors mit erhöhter Sicherheit, verbessertem Tragekomfort und Bewegungsfreiheit. Damals waren die sperrigen und starren Plastikprotektoren die Norm aller Sportler. Sie sahen gut aus, doch sobald man sie am Körper trug, fühlte man sich wie in einer Zwangsjacke.
Der Schaum, der sich erinnert
So wie beim Schlagschutz begann die Jagd nach dem optimalen Material. Carlo sah sich in der Ski- und Snowboardszene nach Meinungen und Inspiration um und die Suche führte ihn zu einem revolutionärem Material: dem Memory-Schaum. Das Material zeichnet sich durch seine einfache Brillanz aus: In der Kälte ist der Protektor starr. Wenn er getragen wird und der PU-Memory-Schaum sich auf Körpertemperatur erwärmt, wird er extrem flexibel und passt sich der Körperform genau an.
Mit der neuen Firmenidee im Gepäck auf Moutainbiketour
Durch diese innovativen Ideen kreuzten sich auch die Wege von Carlo und Ted Ligety. Sie beide verbindet die Leidenschaft zum Sport und die Suche nach dem perfekten Material, das den höchsten Ansprüchen gerecht wird. Bei einer gemeinsamen Mountainbike Tour im Sommer 2006 in Utah wurde die Idee zu einer neuen, innovativen Brillenmarke gefasst, die diesen Ansprüchen gerecht wird. Gesagt, getan. Einige Wochen später saßen beide in Finnland am Podium und stellen Shred vor. Das Ergebnis konnte sich sprichwörtlich sehen lassen! Ligety entwarf und entwickelte anfänglich vier Brillenmodelle und erfüllte sich damit seinen Traum: Heiße Neonfarben aus den 80er Jahren und italienische Produktionstechnologie verschmolzen zu einer Hingucker-Sportbrille mit einem extrem großen Sichtwinkel.
Es gelang rasch, sich einen Namen zu machen, und zwar durch Athleten, die sich mit der Shred-Philosophie identifizierten. Romain De Marchi, Ted Ligety, DCP, Alexis Pinturault, Duncan Adams, Oscar Scherlin und Wolfgang Nyvelt sind nur einige Namen.
Gemacht für das ungezähmte Streben nach Spaß
Mittlerweile umfasst das Shred Sortiment nebenSchneebrillen, Renn- und Freeride-Helmen auch eine Sonnenbrillenkollektion. Und die beiden Marken Shred und Slytech verschmelzen auch technisch immer mehr – so bildet das Slytech 2nd Skin Material einen zusätzlichen Stoßdämpfer in Shred Helmen.
Mit „Anomaly Action Sports“ wurde die gemeinsame Firma gegründet, die beide Marken weltweit entwickelt, vermarktet und mittlerweile in über 40 Ländern vertreibt. Der Slogan „From the core, innovatively engineered, built for athletes’ unbound pursuit of fun.” steht für die Firmenphilosophie und den Einsatz für Sicherheit und fortschrittliche Technologie.
 
Bilder: © Marcus Caston
Newsletter