Schneeschuhwanderung auf das Herzogenhorn

Das Herzogenhorn bietet als zweithöchster Berg des Schwarzwaldes ein unglaubliches Panorama, das seinesgleichen sucht. Der Gipfel ist unbewaldet und man fühlt sich bei guter Sicht wie auf einem Balkon mit Ausblick auf Schwarzwald, Vogesen, Schweizer Alpen und bis hinüber zu den Österreichischen Alpen.

Die Tour im Überblick



Dauer/Länge: 580hm, 4 Stunden
Höchster Punkt: Herzogenhorn, 1.414m
Startpunkt: Bernau Hof
Schwierigkeitsgrad: mittel
Ausrüstung: Schneeschuhe, Stöcke, Gamaschen, Winterwanderbekleidung
Anfahrt/Parken: Parkplatz mitten in Bernau Hof
Einkehrmöglichkeit: keine, Umweg über Krunkelbachhütte möglich

Anfahrt

Bernau im Schwarzwald erreicht man über Todtmoos, Todtnau oder St.Blasien. Man fährt bis in den hintersten Winkel zum Dorfteil „Hof“ und parkt dort direkt an der Straße am Wanderparkplatz. Der Weg zum Herzogenhorn ist von hier aus ausgeschildert.

Steil bergan durch die Schneise

Es führt ein gemütlicher Waldweg hinauf auf das Horn, aber mit Schneeschuhen befindet man sich ja in der glücklichen Lage, auch querfeldein gehen zu können. Und so schnallten wir trotz wenig Schnee die Schneeschuhe an und entschieden uns, statt über den Weg direkt links die Baumschneise hinauf zu stapfen, die gut erkennbar ist. Über Schneematsch und Heidekraut geht es steil bergauf, gegenüber sieht man den Skilift von Hof und bald auch schon das erste Bergpanorama der Alpen.


Man überquert den genannten Wanderweg ein paar Mal auf dem Anstieg, folgt aber weiter der Schneise, bis diese eine leichte Kurve nach links beschreibt. Zu diesem Zeitpunkt hat man schon gut die Hälfte der Strecke und der Höhenmeter geschafft. Dann landet man zu guter Letzt doch wieder auf dem Weg, der einen links aus dem Wald heraus führt. Es bleibt noch der letzte Gipfelanstieg über verwehten und harschigen Schnee.

Wahnsinns-Ausblick von 1.414 m

Oben angekommen, wurden wir mit dem besten Ausblick, den der Schwarzwald zu bieten hat, belohnt. In der Ferne konnten wir den Mont Blanc mithilfe unserer Handy-App identifizieren und auch Eiger, Mönch und Jungfrau und der Säntis, der über dem Bodensee thront, waren gut zu erkennen. Nach Norden hin sieht man den Feldberg mit seinen Liften. Da die Sonne bereits kurz vor dem Untergehen war, war die ganze Landschaft in rosarotes Licht getaucht.



Das bedeutete aber auch, dass wir uns beeilen mussten, um noch rechtzeitig vor Dunkelheit unten anzukommen. Daher wählten wir nicht wie vorher geplant, den Wanderweg hinunter, sondern die Schneise wie im Aufstieg.
Auch diesmal waren wir wieder froh um die Schneeschuhe, die dank ihrer Steigeisen an der Unterseite sehr rutschfest sind und der bereits eisig werdende Schnee so gut zu bewältigen war. Definitiv eine Highlight-Tour für alle Schwarzwald-Besucher und Schneeschuh-Fans!

Sportliche Grüße,

Eure Helen 

Schneeschuhe und Stöcke shoppen:


Newsletter