Salomon-Testwochenende


Am letzen Wochenende fuhren mein Kollege Max und ich zum Salomon Händlertest ins Kaunertal. Nach circa fünf Stunden Autofahrt kamen wir im Gepatschhaus an. Es war mittlerweile 0.30 Uhr und die anderen Teilnehmer waren alle schon da. Diejenigen, die noch nicht schliefen, saßen bei dem ein oder anderen Bierchen zusammen. Nach unserem verdienten Feierabendbier gingen wir aufs Zimmer, um dann festzustellen, dass unsere zwei Mitbewohner schon schliefen. Die freuten sich bestimmt, dass wir mitten in der Nacht mit unserem Gepäck das Zimmer stürmten...
Nun ja, nach grandiosen fünf Stunden Schlaf ging es dann zum Frühstück. Nach Kaffee und Nutellabrot (natürlich mit Butter) konnte der Tag für uns beginnen. Am Salomon Stand angekommen, konnten wir die ganze Boardrange testen. Es waren insgesamt 80 Bretter, 70 Bindungen und 50 Paar Schuhe zum Testen vorbereitet. Eine ganze Menge, was aber auch gut war, da die 70 Teilnehmer aus den 30 Stores auch fleißig testeten.
Als erstes fuhr ich das Mens Board in 159 cm. Ein eher sportliches Board, das für die harten Pisten am Morgen perfekt war. In dem Board wird Bambus, Basalt und Kork verarbeitet. Das Design ist ziemlich passend, denn das Mens Board ist mit einem Bierkrug versehen... Es wurde übrigens mit dem Woodward Award ausgezeichnet.
Max fuhr das Salvatore Sanchez, ein sehr verspieltes Rocker Board. Es ist extrem drehfreudig und sehr gut zum Jibben geeignet. Ich bin es in 148 wide gefahren und hatte eine Menge Spaß damit. Dieses Board gibt es mit farblich passender Bindung (Salomon Rythm) zu einem Setpreis von 399 €.
Als nächstes sind wir dann das Drift Rocker gefahren. Es ist mit der sogenannten Rocqualizer Technik ausgestattet. Dies ist eine Kombination aus Rocker und einem speziellen Kantenshape, wodurch das Brett sehr drehfreudig ist und trotzdem einen super Kantengrip hat. Sehr nice.
Am Abend gab es nach dem Essen noch einen kleinen Vortrag zu den Salomon Produkten und eine kleine Vorschau auf die Zukunft ihrer Produkte. Am nächsten Morgen ging es wieder auf den Gletscher. Natürlich hatten wir, wie auch am ersten Tag, wieder bestes Kaiserwetter.
Das Ace Magnum ist etwas breiter und deswegen für die Jungs mit den etwas größeren Füßen super geeignet. Das Brett macht auch flotte Geschwindigkeiten mit und ist mit einem Hook Free Camber ausgestattet. Ich denke, für jemand der nicht den ganzen Tag im Park verbringt, ist dieses Board genau das richtige. Gemeinsam mit der Salomon Patriot gibt es das Brett zu einem Setpreis von 399 €.
Apropos Bindung: die sind bei Salomon durch die Bank weg sehr gut an den Schuh anpassbar und super komfortabel. Egal ob "Chief", "Patriot" oder "Rythm" wir hatten beide immer den optimalen Stand in den Bindungen.
Zum Schluss wurde das "Pulse" noch mal richtig rangenommen. Ich hätte nicht gedacht, dass ein "Einsteigerbrett" schon so viel Fahrspaß bietet. Holzkern, biaxiales Fiberglas und ein Flat Profile machen dieses Board zu der richtigen Wahl für den Einsteiger und den Allrounder. Das Pulse gibt es mit der Pact zu einem Hammerpreis von 299 €.
Es wurden auch jede Menge Damenboards getestet. Auch hier bietet Salomon für jede Könnerstufe das richtige Brett an. Das geht vom etwas weicheren Lotus bis zum sportlichen Idol. Natürlich gibt es dazu auch die optisch passenden Bindungen. Die Damenboards haben nicht nur ein anderes Design, sondern bieten auch einen weicheren Flex, der speziell auf die Bedürfnisse von Frauen ausgelegt ist.
Die Salomon Schuhe gibt es jetzt auch mit Boa Schnürung. Das altbewährte Schnellschnürsystem gibt es auch noch weiterhin.
Als Fazit kann ich nur sagen, dass das Wochenende wieder viel zu schnell rumgegangen ist und ich mich schon auf die nächsten Tage im Schnee freue. Danke Salomon für dieses tolle Event und auch danke an meinen Chef, der uns hingeschickt hat!
In diesem Sinne, auf eine hoffentlich schneereiche Wintersaison, euer Christian.
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