Refraktion bei engelhorn sports – Eine Sonnenbrille für wirklich jedes Auge


Heyho Sporties,
ich habe mich für euch mit einem wichtigen Thema befasst: Der Refraktion für Sonnenbrillen oder „der Ermittlung des Brechwertes der optischen Korrektur, mit der zusammen ein bestimmtes Auge ohne Akkommodation ein scharfes Bild eines in unendlicher Entfernung befindlichen Objekts erzeugt“… Ich denke wir bleiben bei Refraktion...
Für die Nicht-Brillenträger ist dies ebenso ein wichtiges Thema, denn die Sehleistung nimmt im Alter ja bekanntlich ab… also wer später auch mit Sonnenbrille etwas erkennen möchte, kommt um eine mit „Stärke“ versehene Brille nicht herum.
Vom Termin zur perfekten Sonnenbrille
Alles beginnt mit einem Termin in der Brillen-Abteilung. Egal ob telefonisch oder direkt vor Ort, die Jungs und Mädels der Brillen-Abteilung sind immer für euch da, um einen Termin mit euch auszumachen. Ich hatte einen solchen Termin und berichte euch nun, wie so eine Refraktion abläuft.
Caroline Stern, gelernte Optikerin undHerrscherin über viele viele Sonnenbrillen, hat sich meiner angenommen, um mir zur optimalen Sportbrille zu verhelfen. „Wichtig ist es, genau zu wissen, für welchen Zweck die neue Sonnenbrille genutzt wird. Manche Sportarten wie z.B. Golf, Biken oder auch Skifahren benötigen spezielle Messungen!“ erklärt mir Caro. Ich möchte natürlich mit dem Rennrad richtig Gas geben, also brauche ich eine Bike-geeignete Sonnenbrille mit Fernsichtgläsern.
Präsizionsmessbrille für höchste Genauigkeit
Zu Beginn misst Caro meine normale Brille, um die Werte der Gläser zu erhalten. Dann darf ich in den Auto-Refraktometer schauen, um mögliche Veränderungen zu meiner derzeitigen Brille festzustelle „Alles beim Alten… keine Veränderungen!“ sagt mir Caro als ich hinter dem Gerät hervorschaue. Naja, ich dachte schon es gäbe eine Wunderheilung bei engelhorn sports :P
Anders als bei den meisten Optikern, werden die Augen im Sporthaus nicht mit einem Phoropter gemessen, sondern mit einer sogenannten Präsizionsmessbrille. Diese Brille ermöglicht eine genauere Messung als der Phoropter, da sie von der Passform so eingestellt werden kann wie der neue Brillenrahmen. Zuerst wird jedes Auge einzeln vermessen, was der erhöhten Genauigkeit dient, danach werden beide Augen zusammen gemessen um ein angenehmes Sehen zu gewährleisten.
Die Qual der Wahl
Wenn dann alle „Daten“ der Augen gesammelt sind, geht es um die Wurst. „Die eigentliche Brillenwahl beginnt erst jetzt. Nicht jeder Rahmen ist für jede Kopfform geeignet… Die Breite des Nasenrückens, die Kopfbreite oder der Augenabstand sind alles Faktoren die zusätzlich zu den Augen berücksichtigt werden müssen,“ beschreibt mir Caro und ergänzt: „Die Auswahl an Modellen wurde ja schon von Beginn an durch dein Thema, das Radfahren, eingegrenzt.“ Zusammen gehen wir nun die „Brillen-Wände“ ab. Caro zeigt mir, welche Rahmen für mich geeignet wären… Trotz der mittlerweile stark eingegrenzten Auswahl, sind es immer noch über 20 Modelle, aus denen ich mir jetzt eines aussuchen soll.
Die Qual der Wahl, ich glaube dieses Gefühl kennt jeder. „Das ist immer so… Jeder Kunde steht dann hier und weiß nicht, welches Modell ihm nun am Besten gefällt“ berichtet Caro lachend. Nach zehn Minuten habe ich endlich eine Entscheidung getroffen, die knall orangene soll es sein! Caro notiert sich das gewählte Modell und trägt die Daten in ein Formular im PC ein. „Die Gläser werden jetzt speziell für diesen Rahmen gefertigt und eingepasst. Jedes gefertigte Brillenglas ist ein Unikat, da die Gläser der Sport- und Sonnenbrillen meist ‚curved‘ sind“ erklärt mir Caro. Curved, also gekrümmte bzw. gewölbte Gläser haben eine andere Lichtbrechung als gerade Gläser und müssen deshalb für jedes Auge speziell hergestellt werden, um eine optimale Sicht zu bieten. Selbstverständlich stehen auch unterschiedlich getönte oder selbsttönende Gläser bei der Sportverglasung zur Verfügung!
„Je nach Modell und Stärke variiert die Fertigungszeit, aber im Schnitt kannst du dir dein persönliches Sportbrillen-Unikat nach 14 Tagen abholen.“ so Caro. Ich bedanke mich für die tolle Beratung und die vielen Informationen bei ihr (ohne die könnte ich euch hier nämlich nicht berichten!) und stürze mich wieder in das Getümmel der Mannheimer Innenstadt an diesem sonnigen Samstagmittag.
In diesem Sinne: „Wer Rückenwind hat, der fährt zu langsam.
Sportliche Grüße
Ken
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