Ready for take-off: Sportliche Vorbereitungen für den Aconcagua

Please find the English version below!
Die Tickets sind gekauft, die Expedition zum Aconcagua gebucht und die Ausrüstung ausgewählt - lediglich meine körperliche Kondition musste noch verbessert werden. Ich habe immer schon Sport gemacht: Laufen, Trekking, Schwimmen oder Kite-Surfen. Ich liebe es. Noch mehr Sport zu treiben, um meinen Traum zu erreichen, war also kein Problem.
Neuer Coach, neuer Trainingsplan
Kurz vor dem Heidelberg Marathon traf ich Ramon Fernandez, einen Trainingscoach. Es dauerte nicht lange, bis wir mit der Zusammenarbeit begannen und Ramon mich mit einem aus vier Schritten bestehenden System auf die Expedition vorbereitete:
1. Ein Laktat-Test an der Atos Klinik Heidelberg (Dr. Schmachtenger), um meine derzeitige körperliche Kondition zu messen. Dies half mir sehr, mein Trainingsverhalten umzustellen. Nun achte ich vor allem auf meine Leistung im Hinblick auf die Herzfrequenz und weniger auf die gelaufenen Kilometer.

2. Ein Lauf-Test bei Adivia in Heidelberg, um meine Bewegung zu analysieren und meinen Stil zu optimieren.
3. Außerdem setzte Ramon ein komplettes Trainings-Programm für den Heidelberg Trail Marathon auf, welcher Ende Oktober bevorstand.
4. Zu guter Letzt verbrachte ich die letzten Wochen damit, mit meinem Rucksack durch den Odenwald zu wandern. Schließlich musste ich mich an das Gefühl der langen Touren wieder gewöhnen.
Und wie hat die Umsetzung davon funktioniert? Wie fit bin ich kurz vor der Abreise tatsächlich?
Im Sommer bekam ich während des Trainings Knieprobleme. Das war wirklich frustrierend. In den letzten 25 Jahren meines Sportlerlebens hatte ich keine Beschwerden, und gerade jetzt, mitten in meinen Vorbereitungen, fängt mein Körper an zu schmerzen.
Dies konnte mich allerdings nicht davon abhalten, meine Träume zu erreichen. Ich kann es akzeptieren, vom Wetter oder anderen unkontrollierbaren Umständen gestoppt zu werden, nicht aber von mir selbst. Um also weitere Risiken zu vermeiden, musste ich eine Pause einlegen und zur Physiotherapie gehen. 12 Wochen voller Geduld, Nichtstun und Hoffnung, dass meine Träume jetzt nicht zerplatzen.
Natürlich hatte solch eine Pause ihre Konsequenzen. Ich musste meine Anmeldung für den Heidelberg Trail Marathon zurückziehen, um bei solch einem Rennen nicht ohne die nötige Kondition anzutreten. Außerdem tauschte ich das Laufen mit seichtem Trekking in der Umgebung von Heidelberg und habe das Laufen in den Bergen auf November verschoben.
Die letzten Gedanken vor der Abreise
Und wie fühle ich mich jetzt? Gut. Ich konnte das ursprünglich geplante Training nicht komplett absolvieren, doch mein Knie schmerzt jetzt nicht mehr. Das letzte Lauftraining bei beachtlicher Steigung gab mir mein Glücksgefühl zurück und das stundenlange Wandern hat geholfen, meine Trekkingschuhe perfekt an meinen Fuß anzupassen.
Jetzt können mir nur noch die Erfahrungen am Berg sagen, ob der Sommer ohne Training ohne Konsequenzen bleibt oder nicht. Die Taschen sind gepackt, die Kamera geladen - Aconcagua, ich komme!
ENGLISH VERSION
Tickets are bought, expedition is booked, and material is selected; only the physical condition needs to be optimized.
I have always done sports: running, trekking, swimming, or kite-surfing. I love that. So doing more to be prepared to achieve my dreams is not an issue.
New coach, new program
Just before the Heidelberg half marathon, I met Ramon Fernandez, who is a training coach. It didn't take us a long time to start to work together. Ramon prepared me with a program based on 4 key pillars.
1. A lactate test at the Atos Klinic of Heidelberg (Dr Schmachtenger) to evaluate my real physical condition. This helped me a lot to change my training behavior, looking for performance base on heart rate and not kilometers to be ran.
2. A running test at Adviva in Heidelberg to analyze my movements and how to improve my run.

3. Moreover, Ramon set up a complete training program for the Heidelberg Trail Marathon which took place at end of October.
4. Last but not least, the last weekends before the departure were dedicated to trekking with my backpack in the Odenwald in order to get back to feeling of long walks.
So how much of this has been done? How fit am I few days before taking off?
I had knee problems during the summer while training. This was a major frustration. In 25 years of sports I never had any injury, and now in the middle of my preparation my body is hurting.
But this could not block me to reach my dreams. I can accept to be stopped by the weather or any non-controlled” conditions, but not by myself. Therefore, in order to avoid any risk, I had to make a break and go to physiotherapy. More than 12 weeks of patience doing nothing and hoping that my dreams would not go away because of training…
Of course this delay had consequences. I cancelled my participation in the Heidelberg Trail Marathon to avoid starting such a race with a lack of conditions. In addition, I swapped intensive running with soft trekking in the neighborhoods of Heidelberg and finally postponed jogging in the mountains to November.
Last thoughts before leaving
How do I feel now? Good. I did not go through the complete original training, but my knee is not hurting anymore, the last jogging with significant elevation gave me back my sensations, and hours of walking finished to adapt my trekking shoes to my feet.
Now, only the final results will tell me if this summer without sport will be a deficit or not.
Bags are ready, camera is fully charged, Aconcagua I am coming.
 
Hier geht's weiter:
Teil 4 - Das Abenteuer startet
Teil 5 - Die ersten Tage
Teil 6 - Der Aufstieg Teil 1
Teil 7 - Der Aufstieg Teil 2
Hier geht's zurück zu:
Teil 1 - Aconcagua, ich komme!
Teil 2 - Die richtige Ausrüstung
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