Projekt #42Plus - Lauftraining im Urlaub


In meinem letzten Blogartikel habe ich euch erklärt, was sich hinter dem Projekt #42Plus verbirgt und wie ich mein Fitness-Training plane. In der Zwischenzeit ist wieder viel passiert. Ich habe eine Menge erlebt und sportlich einen kleinen Rückschlag hinnehmen müssen.
Während meines Messeeinsatzes für Polar passierte ein Unfall, auf den ich nicht weiter eingehen möchte. Auf jeden Fall waren der rechte Knöchel und das linke Knie »demoliert«. In der Zwangspause konnte ich natürlich nicht laufen und überbrückte die Zeit vorbildlich mit viel Gymnastik...
... Okay, ist voll gelogen: ich überbrückte die Zeit vorbildlich mit Faulenzerei, gutem Essen und Süßkram (Eiscreme)! ― Aaahhh‼ Schnell habe ich gemerkt, dass es so nicht weitergehen kann. Das »Projekt #42plus« war in allerhöchster Gefahr!
Raus aus der Schlemmerei, auf nach Usedom!
Kurzentschlossen entschied ich, die Sachen zu packen (natürlich auch die Sportsachen!), um dem Alltagsstress zu entfliehen und der erwähnten Müßiggängerei ein Ende zu setzen. Ich fuhr Ende Oktober mit meiner Frau Kristina übers Wochenende nach Usedom. Lauftraining im Urlaub?


Noch waren die »Defekte« an den Beinen nicht in Ordnung. Deshalb war an einen langen Lauf – der mich sonst immer zur Mühlenbake in Świnoujście (PL) führt – nicht zu denken. Aber: Meine Frau und ich fotografieren gern. Daher unternahmen wir zwei sehr spannende und erholsame Fotowanderungen.
Speedwandern durch die Kaiserbäder
Am vorletzten Tag habe ich mich tatsächlich getraut und bin eine Minirunde (!) durch die schönen Kaiserbäder gelaufen (andere mögen sagen: gespeedwandert). Der Lauf war locker, allerdings in einem zu hohen Pulsbereich. Das war womöglich (wieder) der Pause geschuldet, hat mich aber nicht gestört.
Erwähnen muss ich, dass ich Blödbommel meinen RC3-Laufcomputer daheim vergessen hatte. Nur einen Herzfrequenz-Gurt mit Sensor hatte ich im Koffer, zum Glück aber einen, der mit meinem iPhone 5 und der Polar-Beat-App kompatibel ist. Natürlich kann man immer ohne Technik laufen, aber ich stecke gerade im »Projekt #42plus« und da will ich alles aufzeichnen und dokumentieren. Die App funktionierte an dem Tag einwandfrei und so sind meine Einträge auf der PolarPersonalTrainer.com-Plattform lückenlos.
Was sonst noch passierte... (ein kurzer Abriss):


Promenadenläufe in Kühlungsborn
Ende November ging es noch mal los – ein lang geplanter Wochenendtrip nach Kühlungsborn an der Ostsee stand an. Wir waren zu Gast im wunderschönen Travel Charme Hotel direkt an der Seebrücke. Ein Lauf auf der Promenade war ein Genuss, denn die Sonne schien herrlich und die Luft war wie Champagner.
Neben dem Laufen wurde ich tatsächlich im hoteleigenen Fitnessstudio gesehen. Es war ein unvergessliches Wochenende mit einem ausgezeichneten Verwöhn- und (!) Sportprogramm.
Ein Laufbandmassaker im Dezember
Kürzlich haben die Rostocker Ausdauersportler Robert, Lars und Stefan es Demeter Dick aka. Triathlon Dog gleichgetan und sind den Großglockner auf dem Laufband »hoch«.
Bitte? Wie, was ..? ― Selber lesen: http://www.triathlondog.com/post/67157162479!
Sie nannten es »Laufbandmassaker« und ich war Zeuge dieser verrückten Aktion. Fotos habe ich geschossen und am Ende kam sogar ein kurzer Film dabei heraus.
Eine Fortsetzung – die »Besteigung/Begehung« des Mont Blanc (4.810 m Höhe) - ist auf jeden Fall geplant. Ich will aktiv dabei sein, soweit ich gesund und fit bin. Ob ich die »Besteigung/Begehung« schaffe, weiß ich heute noch nicht.
Stillstand adé!
Zusammenfassend kann ich stolz berichten: seit den beiden Kurzurlauben laufe ich wieder regelmäßig. Allerdings vorerst kürzere Runden von fünf bis zehn Kilometern und »nur« dreimal in der Woche. Ja, in der Vorweihnachtszeit ist hier immer sehr viel los.
Auch der Durchschnitts-Puls während des Laufens sinkt stetig und die Waage im Badezimmer muss nicht mehr ganz so viel aushalten. Find ich jetzt gut – »Projekt #42plus« läuft wieder halbwegs. Eins garantiere ich: Einen kompletten Stillstand wird es – solange ich mich bewegen kann – nicht geben, denn:

»Wer stehen bleibt, hat schon verloren.«
Zitat aus Dieter Hallervordens Kinofilm »Sein letztes Rennen«


In diesem Sinne: Immer weiter geht’s!
Gruß von André
PS: Im nächsten Artikel schreibe ich über meine Planung für 2014 – ja, ich will wieder einen Wettkampf laufen – und was ich noch unternehmen will, damit mein »Projekt #42plus« wirklich erfolgreich wird. Stichwörter: Motivation, Ernährung, Ausgleichssport usw.

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