Olympia 2012 in London: Das Team der Metropolregion Rhein-Neckar

Am Sonntagabend war schon wieder (fast) alles vorbei. Gut zwei Wochen Olympia 2012 in London wurden mit einer britischen Pop-Party der Extraklasse beendet und das olympische Feuer wird erst bei den Winterspielen 2014 im russischen Sochi wieder entzündet. Großbritannien und insbesondere London hat sich in den 16 olympischen Tagen als herzlich, hilfsbereit, gut organisiert und selbstironisch gezeigt und mit dem typisch britischen Humor schon bei der Eröffnungsfeier die Herzen vieler Menschen gewonnen. Vor diesem Hintergrund kann man diese 30. Olympischen Spiele als rundum gelungen bezeichnen. Was länger in Erinnerung bleibt, sind die sportlichen Erfolge der Athleten und da braucht Deutschland sich nun ganz und gar nicht zu verstecken. Mit insgesamt 44 Medaillen konnte die deutsche Olympiamannschaft sogar die Bilanz von Peking 2008 leicht verbessern. Zwar gab es weniger Goldmedaillen, jedoch sollte das nicht den Gesamteindruck trüben, denn schließlich zählt in erster Linie der olympische Gedanke.
 
Zwei Goldmedaillen für das Team London
Besonders interessiert uns natürlich wie sich das Team London der Metropolregion Rhein-Neckar geschlagen hat und bereits im Vorfeld haben wir euch das Team hier vorgestellt. Mit Blick auf das Jahr 2012 war die sportliche Messlatte mit 2 Olympiasiegen und 12 Platzierungen von 2-8 ambitioniert formuliert worden. Zwar wurde dieses Ziel bis jetzt knapp verfehlt (eine Platzierung fehlt), trotzdem lässt sich schon vor Beginn der Paralympics eine positive Bilanz ziehen. Besonders die beiden Olympiasieger Filip Adamski im Ruder Achter und Matthias Witthaus beim Herren Hockey standen im Fokus. Und auch unser face of engelhorn Carolin Leonhardt machte im Kanu Vierer mit Silber einen Klasse-Wettkampf. Weitere Top-Platzierungen gelangen unter anderem Sebastian Bayer im Weitsprung, Elisabeth Seitz am Stufenbarren und Almir Velagic im Gewichtheben. Enttäuscht waren vor allem die Hockeydamen um Fanny Rinne und  Mandy Haase, denn mit dem erklärtem Ziel, der Halbfinalteilnahme wurde es nach zwei Niederlagen in der Gruppenphase leider nichts. Für eine Schrecksekunde sorgte Matthias Steiner, dem im zweiten Versuch beim Gewichtheben seine 196kg Hantel in den Nacken viel. Der Olympiasieger von Peking hatte Glück und verletzte sich nur leicht, konnte den Zweikampf aus Reißen und Stoßen aber nicht mehr fortsetzen.
 
Paralympics vom 29. August bis 9. September
Was in der Öffentlichkeit schnell in Vergessenheit gerät, sind die Paralympics. Für das Team London greifen noch Hanne Brenner im Reiten, Marc Schuh in der Leichtathletik und das Judo Trio Sebastian Junk, Matthias Krieger und Oliver Upmann in London vom 29.08 bis 09.09. nach olympischen Medaillen. Bestimmt gelingt es ihnen, die sportlichen Bilanz zu komplettieren und somit Olympia 2012 in London für das Team London der Metropolregion Rhein-Neckar erfolgreich abzuschließen.
 
Weitere Infos gibt es auf:
http://www.team-london-mrn.de
 
picture “Header” by Alexandra H.  / pixelio.de
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