Möglichkeiten zur Wasseraufbereitung on Tour

Wasser ist für uns die wichtigste Ressource – ohne Wasser können wir nicht existieren und es gibt auch keinen anderen Stoff, der Wasser ersetzen könnte. Trotz unseres verschwenderischen Umgangs, sind unsere Anforderungen an Trinkwasser extrem hoch. Daher stellt sich auch für Backpacker und andere Reisende immer wieder die Frage: wie komme ich unterwegs an sauberes Trinkwasser? Denn kaum jemand hat in seinem Gepäck genug Platz, um dauerhaft ausreichend sauberes Trinkwasser mit sich herumzuschleppen. Es gibt jedoch einige Wege, wie wir uns selbst sauberes Trinkwasser herstellen können. Diese Möglichkeiten zur Wasseraufbereitung on Tour möchten wir euch heute kurz vorstellen.
Anforderungen an Trinkwasser
Die wichtigste Anforderung an Trinkwasser ist die Sauberkeit. Niemand möchte mit Bakterien oder anderen Erregern verseuchtes Wasser trinken und daraufhin erkranken. Es gibt nichts Unnötigeres, als auf einer lange geplanten Tour aus diesem Grund zu erkranken. Natürlich sollte das Wasser auch gut schmecken, riechen und optisch sauber sein. Getrübtes Wasser kann z.B. auf den ersten Blick sehr ungesund auf uns wirken, obwohl es durchaus gesundheitlich unbedenklich sein kann. Wundermittel gibt es noch keine, denn dann wäre das weltweite Trinkwasserproblem auf einen Schlag gelöst.
1. Wasseraufbereitungstabletten
Wasseraufbereitungstabletten, wie die Katadyn Forte, eignen sich, um optisch klares Wasser innerhalb von ca. 30 Minuten schnell und sicher zu desinfizieren. So werden u.a. Bakterien sowie Viren beseitigt und das Wasser bleibt bis zu 6 Monate vor Wiederverkeimung geschützt. Für trübes Wasser eignen sich die Tabletten jedoch nur bedingt. Deshalb sollte davor das trübe Wasser erst noch mit einem Filter filtriert werden; danach können dann die Tabletten zum Einsatz kommen.

2. Wasserfilter
Eine weitere Variante ist die Verwendung eines Wasserfilters. Diese eignen sich auch für trübes Wasser und ermöglichen, dass das Wasser nach dem Filtervorgang klar hervortritt. Mit Wasserfiltern wie beispielsweise dem Pocket Filter von Katadyn lassen sich zuverlässig Keime herausfiltern. Sie sind eine gute Wahl für Tagestouren, bei denen die Wasserversorgung ungewiss ist. Je nach Modell ermöglicht der Einsatz eines Aktivkohlefilters eine weitere Verbesserung des Geruchs und Geschmacks. Wie das Ganze funktioniert, könnt ihr euch in folgendem Video am Beispiel des Katadyn Mini anschauen:
3. Aufkochen
Natürlich habt ihr auch die klassische Variante, das Wasser einfach abzukochen. Bei 100°C sollten die meisten Erreger abgetötet sein. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte das Wasser lieber etwas länger abkochen. Der große Nachteil ist allerdings, dass ihr einen Brenner o.ä. benötigt, um das Wasser aufzubereiten.
Fazit:
Es gibt verschiedene Möglichkeiten zur Wasseraufbereitung on Tour. Welche die Passende ist, müsst ihr individuell entscheiden. Die Zeiten, in denen ihr Outdoor gezwungenermaßen Wasser mit zweifelhafter Qualität trinken musstet, gehören aber auf jeden Fall der Vergangenheit an.
 
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