MLP-Marathon: Persönlicher Lauf-Bericht


Nachdem ich vor zwei Jahren meinen ersten Halbmarathon in Mannheim gelaufen war, wollte ich bei diesem Marathon die volle Distanz machen. Und habe es nicht bereut. Die Teilnehmerzahl war dieses Jahr höher und für die Marathonis bedeutete dies 776 Männer (im Vorjahr 684) und 125 Frauen (im Vorjahr 104).
Weil nicht alle Läufer rechtzeitig in die Startbereiche kamen, wurde der Start etwas nach hinten verschoben. Da aber die Handbiker schon nahten, musste man sich sputen.
Das Feld startete bei strahlendem Sonnenschein und guter Stimmung. Hinaus aus Mannheim war die Strecke nicht ganz so mein Fall, aber es ließ sich gut laufen. Welch ein tolles Gefühl, als der Fernsehturm wieder zu sehen war!
In der Fressgasse wurde es dann ernst, letzte Gelegenheit zum Switchen: links ging es zum Ende der HM-Strecke und geradeaus weiter für die Marathonis.
 
Rein in die Dämmerung
Es fühlt sich schon gemein an, auf Straßen zu laufen, auf denen man sonst tagtäglich gedankenlos mit dem Auto fährt... Die Atmosphäre wurde immer besser. Das Publikum in Ludwigshafen war, genau wie meine Mannemer, super drauf.
Die Dämmerung brach herein, die Luft war kühl und es brannten viele Kerzenketten. Nur das Ablesen der GPS-Uhr wurde durch die Dunkelheit etwas erschwert.
 
Zieleinlauf am Wasserturm
Mein persönliches Highlight war das Überqueren der Kurt Schumacher-Brücke in Richtung Mannheim. Das war für mich wie Heimkommen. Aber auch der Einlauf am Wasserturm zum Rosengarten verursachte eine echte Gänsehaut. Das Lichtermeer und die Musik waren super, einfach überwältigend.
Dann das Ziel- geschafft. 3 h 40 : 19, 14. Frau von 125 und 1. in der AK 45. Endlich die Medaille!
 
Was auch nennenswert war, war die gute Versorgung unterwegs. Viele Helfer säumten unseren Weg und reichten uns die Getränke, Bananen und Riegel. Auch hier wieder ein dickes Dankeschön an die Veranstalter, Sponsoren und Helfer!
 
Mein Marathon-Tipp
Kleiner Tipp von mir: Meine Armlinge zusammen mit einem Halbarmshirt haben sich super bewährt. Man kann sie je nach Temperatur rauf oder runterziehen. So war ich für jedes Wetter gerüstet. Das hatte sich auch beim Weinstraßenmarathon und Gutenbergmarathon bewährt.
 
Ergebnisse
Sieger bei den Männern war: Werkuneh Seyoun Aboye (Äthiopien) mit 2:17:35
Sieger bei den Frauen war: Simegn Girma Terefa        (Äthiopien) mit 2:46:33
 
Aus unserer engelhorn sports Runningabteilung waren auch noch weitere Läufer erfolgreich:
Björn Richter,     HM                  1:16:08      2.AK 35
Raphael Grotti,   Marathon        2:45:15      4.AK HK
und Sven Zittel , HM                  1:27:03    26.AK HK
 
 
So, jetzt muss ich erst mal die Füße stillhalten.
Kleinere Sachen gibt’s weiterhin, aber die Marathons gehen erst wieder im September los...
Nummer 4 und 5 und vielleicht 6 für dieses Jahr!
 
Fixe Grüße, Eure Gaby
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