Marathontipps von Brooks und engelhorn sports - Teil 2: Die Ausrüstung

Das große Ziel Marathon. Vielen träumen vom Lauf der Läufe. Damit auch ihr optimal auf euren ersten Marathon vorbereitet seid, stellen wir euch hier die besten Tipps rund um den Marathonlauf Woche für Woche vor. Nachdem wir euch letzte Woche das Lauftraining  nähergebracht haben, erfahrt ihr heute etwas über die optimale Ausrüstung.
Den richtigen Laufschuh finden (Hier das PDF zum Download)
Laufsport im Allgemeinen und der Marathonsport im Speziellen gehört zu den Sportarten, die materiell am wenigsten Aufwand benötigen. Besonders wichtig ist für den Läufer aber vor allem sein Laufschuh. Besser gesagt: seine Laufschuhe. Marathonläufer, die mehrere Male die Woche trainieren, sollten nämlich mindestens zwei Paar Laufschuhe besitzen, alleine schon für unterschiedliche Wetter- und Streckenbedingungen, vor allen Dingen aber auch, um schuhbedingte Fehl- und Überlastungen zu vermeiden.
Wichtig ist aber vor allem der wohlüberlegte Kauf eines Laufschuhs, immerhin begleitet der Schuh seinen Läufer fortan fast täglich und ein Fehlkauf kann schmerzhafte sowie langwierige Folgen haben. Daher gilt: Rein ins spezialisierte Fachgeschäft und fachlich beraten lassen! Bringt am besten euren vorherigen Laufschuh und ein wenig Zeit mit. Wie Sebastian ja bereits ausführlich berichtet hat, bietet engelhorn sports sogar eine Lauf- und Bewegungsanalyse an. Auch diese ist nur zu empfehlen. Der Fuß wird es seinem Läufer danken!
 
Atmungsaktive Kleidung für jedes Wetter
Wer nicht häufiger als einmal die Woche läuft, der braucht auch keine spezielle Kleidung. Wer allerdings für einen Marathon trainiert, der sollte vor allen Dingen in atmungsaktiver Funktionskleidung laufen. Diese erscheint sehr angenehm, da sie Nässe schneller abgibt als Baumwollkleidung und Scheuerstellen vorbeugt. Sollte die Außentemperatur sehr niedrig sein, kleidet sich der kluge Läufer am besten nach dem Zwiebelschalenprinzip in drei bis vier Schichten.
Mehr als 12°C: Kurze Lauftights, kurzärmeliges Funktionsshirt
5-12°C: Lauftights, langärmeliges Funktionsshirt
Weniger als 5°C: lange Lauftights, langärmeliges Funktionsshirt, Fleece-Shirt, ggf. Regenjacke (mit Reflektoren)
Weniger als 0°C: Lange Thermal-Lauftights, Funktionsshirt, Fleece-Pullover, atmungsaktive, regendichte Laufjacke.

Kompressionskleidung – eine sinnvolle Investition?
Wer einmal in die professionelle Marathonszene schaut, der findet immer mehr Läufer, die mit Kompressionsstrümpfen oder –hosen laufen. Bestes Beispiel ist die Britin Paula Radcliffe. Kompressionskleidung soll die Blutlaktatwerte und den Sauerstoffbedarf bei gleicher Leistung vermindern, sowie die Regeneration verbessern. Bisherige Forschungsergebnisse belegten allerdings keine Verbesserung der Leistungsfähigkeit sowie der Regeneration. Man sollte es sich also zweimal überlegen, viel Geld für Kompressionskleidung auszugeben.
 
 
Accessoires – was sonst noch nützlich ist
Neben der Pulsuhr, die bereits in den Trainingstipps vorgestellt wird, gibt es eine große Reihe an Accessoires, die nicht immer notwendig, oft aber hilfreich sind. So zum Beispiel eine leichte Sportsonnenbrille, die gerade jetzt im Frühling vor heranfliegenden Pollen und Insekten schützt oder spezielle Laufsocken und –handschuhe. Für nachtaktive Läufer bietet die Brooks Nightlife Serie viele nützliche Accessoires, die in der Dunkelheit schützen und das Laufen angenehmer machen, wie zum Beispiel atmungsaktive Jacken oder eine Laufmütze mit Reflektoren.
 
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