Marathontipps Teil 1 - Der Einstieg ins Marathontraining

Wer kennt ihn nicht, den inneren Schweinehund? Das Gewohnheitstier, das uns lieber zuhause auf der Couch sitzen lässt anstatt uns gewagte Dinge tun zu lassen. Immer wieder hört man davon, dass man den inneren Schweinehund überwinden sollte, ihn besiegen muss.
Gerade beim Einstieg ins Marathontraining muss man sich immer wieder aufs Neue motivieren. Dabei muss man den inneren Schweinehund gar nicht besiegen, vielmehr muss man mit ihm zusammenarbeiten, sich mit ihm anfreunden.
Innerer Schweinehund als Freund
75 Prozent aller Männer und knapp 60 Prozent aller Frauen in Deutschland gelten als übergewichtig. DieHälfte davon nimmt sich zum Jahreswechsel eine Lebensstilveränderung vor, um etwas für ihre Gesundheit zu tun. Das angestrebte Ziel erreichen gerade einmal 8 Prozent. Vielen fällt es schwer, den inneren Schweinehund zu überwinden. Dabei ist die Herangehensweise aber eine falsche.
Der innere Schweinehund ist kein Zeichen von Trägheit oder Willensschwäche, er ist vielmehr unser täglicher Energiesparspeicher und deshalb sehr wichtig, damit wir die Routineanforderungen des Alltags meistern können. Der Einstieg ins Marathontraining ist also zuallererst einmal eine bewusste physische und psychische Auseinandersetzung mit eben diesem.
Geduld am Anfang des Marathontrainings
Dafür braucht man am Anfang vor allen Dingen Geduld und muss bewusst auf ein Ziel hinarbeiten. Eine Lebensstilumstellung, die das Marathontraining zweifellos bedeutet, wenn man zuvor noch keinen gelaufen ist, bedeutet durch Wiederholen, einen neuen Vorsatz dauerhaft im Unterbewusstsein zu verankern.
Hirnforscher haben herausgefunden, dass 90 Prozent unserer Handlungen im Alltag unterbewusst ablaufen. Die restlichen 10 Prozent erledigt das Bewusstsein, unserer innerer Schweinehund. Diese 10 Prozent verschlingen aber 80 Prozent unseres täglichen Energiebedarfs! Heißt also: Das Unterbewusstsein arbeitet wesentlich sparsamer. Damit also eine Lebensstiländerung, hier ist es das regelmäßige Lauftraining, im Unterbewusstsein bleibt, muss ein Verhalten 30-60 Mal wiederholt werden. Frühestens nach 10 bis 12 Wochen gelangt eine gesundheitsrelevante Gewohnheit in unserem Gehirn an.
Fazit: Zeit und Lustgewinn für besseres Training
Also: Gönnt eurem inneren Schweinehund am Anfang Zeit, umso mehr wird euch das alte Gewohnheitstier bei der Lebensstiländerung unterstützen. Das heißt: Zweimal sonntags bei strahlendem Sonnenschein zu joggen, lässt einen zwar kurzzeitig gut fühlen, ist aber kein guter Einstieg ins Marathontraining. Es braucht 10 bis 12 Wochen oder 30 bis 60 Trainingseinheiten, um den inneren Schweinehund als Laufpartner zu gewinnen. Ab diesem Zeitpunkt wird es leichter.
Gleichzeitig solltet ihr aber beachten, euch realistische Ziele zu setzen, euch Laufgruppen anzuschließen oder eure Läufe zu visualisieren. Umso mehr Lustgewinn und Genuss euch das Training und die Bewegung an der frischen Luft bringt, desto glücklicher seid ihr und desto schneller wird der innere Schweinehund der persönliche Freund und  Partner auf dem Weg zum Marathon.
Gewinnt ein Brooks Trekkingbike
Der Lauf-Experte Brooks ist übrigens nicht nur in Sachen Laufen bestens unterwegs, sondern heizt seine Mitarbeiter auch sonst sportlich mächtig an. Anfang des Jahres haben alle Mitarbeiter ein Brooks Trekkingbike bekommen, mit dem sie zur Arbeit fahren sollen. Wer bis Ende August eine bestimmte Kilometerzahl erreicht hat,bekommt das Bike geschenkt. Alle anderen müssen das Bike zurückgeben :-)
Anlässlich der Eröffnung unserer engelhorn sports Bike-Abteilung hat Brooks uns eines dieser exklusiven Brooks Trekkingbikes für euch geschickt, das wir nun hier auf dem Blog verlosen. Das Bike wird unter allen Kommentaren verlost, die bis zum 23. Juli 2013, 12 Uhr unter diesem Artikel eingehen. Beantwortet dafür einfach folgende Frage:
Wie freundet ihr euch mit eurem inneren Schweinehund an?
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
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