LVS-Geräte: die beste Überlebensversicherung bei einem Lawinenunfall

Jeder hofft, dass sie nicht zum Einsatz kommen. Aber im Falle eines Lawinenunfalls ist der sichere Umgang mit ihnen für das Überleben verschütteter Kameraden entscheidend: Lawinenverschütteten-Suchgeräte (LVS) sind unverzichtbare Begleiter bei jeder Schneetour in ungesichertem Gelände.
Die Standardausrüstung – für alle Fälle gewappnet
Die Standardausrüstung bestehend aus LVS-Gerät (drei Antennen-Gerät), Aluschaufel und Lawinensonde (Mindestlänge 240cm) sollte jeder bei sich tragen, der ungesichertes Terrain, d.h. unpräparierte Hänge, betritt. Denn nur mit dieser kompletten Notfallausrüstung ist es möglich, einen Lawinenverschütteten rasch zu orten und lebend zu bergen. Innerhalb der ersten 15 Minuten nach der Verschüttung ist mit einer hohen Überlebenschance der Lawinenopfer zu rechnen, über 90 Prozent der Ganzverschütteten sind in dieser Zeitspanne noch am Leben. Danach sinkt die Wahrscheinlichkeit einer Lebendbergung rapide ab, der sogenannte „tödliche Knick“ tritt ein: Die Überlebenswahrscheinlichkeit der Verschütteten fällt aufgrund des Sauerstoffmangels auf 34 Prozent.
Kameradenrettung – die größte Chance auf Lebendbergung
15 Minuten bleiben also den unverschütteten Begleitpersonen für die Rettung ihrer Kameraden. Nicht viel Zeit, wenn man bedenkt, dass man allein für das Ausgraben eines Verschütteten zwischen zehn und 15 Minuten benötigt. Nur der sichere Einsatz von LVS-Geräten führt zu einer schnellen Ortung und verschafft den unverschütteten Kameraden die notwendige Zeit für die Bergung. Die Profis der MAMMUT Alpine School empfehlen daher im Vorfeld Kurse zum Thema Lawinensicherheit. Die Berg- und Skiführer vermitteln hier nicht nur profundes Wissen zur sicheren Tourenvorbereitung, sondern proben mit den Teilnehmern auch den Ernstfall eines Lawinenunfalls: effiziente und schnelle Organisation der Verschüttetensuche und richtiger Einsatz des LVS-Geräts.
Das MAMMUT Element Barryvox – Testsieger im großen LVS-Test 2012


Neben der persönlichen Kompetenz im Umgang mit dem LVS-Gerät sind aber auch dessen Qualitätseigenschaften bezüglich Reichweite, Benutzerfreundlichkeit, Zuverlässigkeit und Schnelligkeit für eine effiziente Suche entscheidend. Die Schweizer Konsumentensendung „Kassensturz“ führte in Zusammenarbeit mit dem Institut für Schnee- und Lawinenforschung (SLF) den LVS-Test 2012 (erschienen in „Die Alpen“, April 2012) durch. Dabei wurden in einem Schneefeld fünf LVS-Geräte aus dem mittleren Preissegment von unerfahrenen Benutzern in der „Königsdisziplin“, der Mehrfachverschüttetensuche auf Zeit, getestet. Am zuverlässigsten und schnellsten gelang die Suche nach den drei, einen Meter tief vergrabenen LVS-Geräten mit dem MAMMUT Element Barryvox. Im Schnitt konnten alle drei Geräte innerhalb von sechs Minuten ausfindig gemacht werden.
Eine Lebendbergung aller vermeintlich verschütteten Personen wäre damit höchst wahrscheinlich gewesen. Mit diesem Testergebnis war das Element Barryvox allen anderen Geräten in seiner Klasse weit überlegen. Punkten konnte das Element Barryvox auch im großen ALPIN-Test der LVS-Geräte bis 300 Euro (erschienen in „ALPIN“, Januar 2013). Hier überzeugte das Gerät mit sehr guten Ergebnissen bezüglich Reichweite und Markierfunktion, sowie der Punktortung bei Einfach- und Mehrfachverschüttungen. Die Zielführung des Element wurde hier als äußerst stabil und treffsicher bewertet.LSV Gerät
MAMMUT Barryvox – Geräte für Einsteiger und Experten am Hang
Dank moderner Drei-Antennen-Geräte ist die Lawinenverschüttetensuche selbst für ungeübte Wintersportler einfach und schnell möglich. Für Einsteiger eignet sich das MAMMUT Element Barryvox. Es überzeugt durch seine intuitive Handhabung mittels Eintastenbedienung und übersichtlichem Display mit Richtungsanzeige, bei gleichzeitig sehr guter Reichweite. Mehrfachverschüttungen können aufgrund von Signalanalyse, Verschüttetenliste und Markierfunktion schnell und zuverlässig gelöst werden.


Das MAMMUT Pulse Barryvox ist das passende Gerät für Experten und solche, die es werden wollen. Hier kann vom Basic-Profil mit einfacher Benutzerführung in das Advanced-Profil mit vielen Extrafunktionen für die Koordinierung der Lawinenverschüttetensuche gewechselt werden. Beispielsweise kann vom digitalen Modus in einen analogen geschaltet werden, was geübten Nutzern die Überprüfung der digitalen Anzeige ermöglicht und gleichzeitig die Reichweite des Geräts erhöht. So können auch digital nicht angezeigte Sender geortet werden. Weitere Features des Pulse sind etwa die 360-Grad-Anzeige zur noch schnelleren Suche oder die Übertragung der Vitalfunktionen der Verschütteten.
Beide Geräte sind übrigens updatefähig und sollten spätestens alle drei Jahre einer vollständigen Überprüfung unterzogen werden.

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