Langlaufbekleidung: Wie ziehe ich mich richtig an?

Der Winter ist da und es wird Zeit, die verstaubten Langlauf-Ski aus dem Keller zu holen und sich mit der richtigen Ausrüstung für die Wintermonate zu wappnen! Neben Ski, Stöcken und Schuhen gehört natürlich auch die richtige Kleidung zur Ausstattung eines jeden Langläufers. 

Und wie jedes Jahr stellt sich wieder die Frage: Wie kleide ich mich richtig? Was ist die richtige Langlaufbekleidung? 

Nicht zu warm soll es sein, schließlich kommt man beim Laufen ja ins Schwitzen. Aber auch zu kalt darf es nicht sein, denn bei Minusgraden kann einem zu dünne Kleidung schnell den Spaß verderben. Die Antwort auf dieses Problem: der klassische Zwiebel-Look.

Der Zwiebel-Look

Wichtig ist in jedem Fall, dass jede Schicht aus Funktionsmaterial besteht. Nur so ist der Körper bei Wind und Kälte optimal geschützt und die entstehende Feuchtigkeit kann bei Anstrengung trotzdem nach außen transportiert werden. Der Zwiebel-Look und die verwendete Kleidung, muss dabei allerdings auch genau auf die spezifischen Anforderungen des jeweiligen Läufers angepasst werden.

Hier sollte sich zunächst jeder fragen:

Wie sportlich bin ich unterwegs? 
Welche Anforderungen habe ich an die Kleidung? 

Hilfreich bei der Entscheidung kann sein, welchem Sport der Langläufer in den Sommermonaten nachgeht. Für Fitnessläufer, die im Sommer gerne wandern oder Nordic-Walking machen, darf es gerne etwas wärmer und bequemer sein. Zählt man zu den Ausdauerläufern, die im Sommer joggen, skaten oder Rennrad fahren, sollte das Outfit möglichst aerodynamisch, leicht und so elastisch wie möglich sein.

1. First Layer

Diese Transportschicht liegt in direktem Hautkontakt und sollte aus einem feuchtigkeitsregulierenden und schnelltrocknenden Material bestehen.

2. Second Layer

Diese mittlere Schicht sollte nach dem persönlichen Kälteempfinden gewählt werden. Bei der Auswahl ist zu beachten, dass man sich für ein Produkt entscheidet, das Isolation, Leichtigkeit und Atmungsaktivität vereint. Optimal wählt man einen Midlayer aus Fleece oder Polyester, wie das Longsleeve von Björn Daehlie. Je nach Modell sorgen Daumenlöcher für einen sicheren Halt der Ärmel und noch mehr Wärme.


Ob man als Second Layer schließlich eine warme Fleecejacke oder ein leichtes Longsleeve wählt, kommt ganz auf den individuellen Läufer an. In jedem Fall sollte diese Schicht den Körper vor dem Auskühlen schützen und die Feuchtigkeit gut abtransportieren.

3. Third Layer

Die Jacke - die letzte Schicht unseres Zwiebellooks - schützt den Läufer vor den äußeren Wetterbedingungen. Deshalb sollte sie winddicht und wasserabweisend sein. Optimal sind außerdem reflektierende Elemente, sodass man auch in der dunklen Jahreszeit gut sichtbar bleibt. Die meisten Langlaufjacken bestehen aus einem Softshellmaterial, das winddicht und wasserabweisend ist und dabei trotzdem atmungsaktiv bleibt.

Auch hier gibt es für jeden Läufer die richtige Jacke. Für alle, die es etwas wärmer mögen, gibt es Jacken, die aus dickerem Material bestehen und von innen gefüttert sind. Fast alle Third Layer verfügen außerdem über flexibles Stretchmaterial auf dem Rücken, das die Feuchtigkeit abtransportiert und eine optimale Bewegungsfreiheit garantiert.

4. Die Hose

Bei der Langlaufhose kommt es auf die perfekte Passform an, sie soll bequem sitzen und optimale Bewegungsfreiheit gewähren. Dabei gibt es sowohl wärmere Hosen, die gefüttert und etwas weiter sind, oder eng an liegende Tights. Je nach Laufstil sollte man sich für eine Hose entscheiden, die einen unterstützt und angenehm zu tragen ist. 

Wie auch bei der Jacke gibt es Hosen, die auf der Vorderseite aus Softshell und auf der Rückseite teilweise oder sogar vollständig aus dünnerem Stretch Material bestehen. Eine hilfreiche Richtlinie ist hier: je mehr Softshell, desto wärmer ist die Hose.

5. Accessoires

Bei keinem Outfit fehlen dürfen natürlich Mütze und Handschuhe! Über den Kopf verliert der Körper am meisten Wärme. Dementsprechend sollte man sich für eine passende Mütze entscheiden, welche dem Niveau der Aktivität und der Außentemperatur entspricht. 

Wer hauptsächlich seine Ohren vor der Kälte schützen will, sollte sich für ein Stirnband entscheiden. Auch bei den Handschuhen gibt es eine Vielzahl an Stärken und Wärmegraden. So gibt es von dem dünnen, leichten Rennhandschuh bis hin zum komplett gefütterten Fleecehandschuh mit Windstopper alles, was das Läuferherz begehrt. 

Spezielle Langlaufhandschuhe sind an den richtigen Stellen für den Stockeinsatz mit Leder verstärkt und garantieren durch eine leichte Krümmung der Finger den sicheren Griff des Stocks.

6. Für die Aufwärm- und Ruhephase

Wer in der Aufwärm- oder Ruhephase nicht auf einen hervorragenden Wärmerückhalt verzichten möchte, greift am Besten zu einem Thermorock bzw. einer Thermohose. 

7. Sportlich im Alltag

Die begeisterten Sportler, die auch vor und nach der Laufeinheit ihren Nordic-Spirit nach außen zeigen möchten, empfehlen wir die neue Casual- Linie von Oneway. Hier werden Funktion und City- Schick vereint. 

Wer jetzt vor der Vielzahl der Möglichkeiten überfordert ist, ist jederzeit bei uns im 4. OG des Sporthauses willkommen. Gerne suchen wir eine individuell abgestimmte Kombination für euch aus!

Sportliche Grüße,

Eure Sabrina und Katharina

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