Kite surfing – Trend mit Zukunft

Nervenkitzel, das Board unter den Füßen spüren, den Kite in Windrichtung bringen, mit ordentlichem Speed jede einzelne Welle mitnehmen – das alles gehört zum Kite Surfing, einer jungen Trendsportart, die sich aufmacht weitaus mehr als nur ein kurzzeitiger Trend zu werden.
Kite Surfing gehört zu einer der wohl aufregendsten und coolsten Wassersportarten überhaupt. Immer mehr begeisterte und experimentierfreudige Sportler zieht es auf das Board, um auf dem Wasser ihre Künste unter Beweis zu stellen. Segeln, Windsurfen und Wakeboarden war gestern – Kiten ist längst angekommen und heute.
Wo liegt nun der Reiz, was macht den Unterschied aus? Unter anderem Geschwindigkeiten von über 100km/h, mit denen man übers Wasser brettert. Waghalsige Sprünge. Action. Adrenalinkicks. Ein weiterer Pluspunkt: Spaß machen kann Kiten überall – auf Flachwasser oder in der Welle, bei Stark- oder bei Schwachwind. Im Gegensatz zu anderen Wassersportarten kommt das Kiten nämlich auch mit wenig Wind aus. Und zu guter Letzt: Was vor allem mit Fun und Action in Verbindung gebracht wird, ist außerdem anstrengend. Durch die enorme Körperspannung bleibt man fit und trainiert jeden einzelnen Muskel.
Um den aufstrebenden Trendsport auszuüben, braucht man nicht mehr und nicht weniger als einen Kite bzw. Flugdrachen/ Schirm und ein kleines Surfbrett. Bei anständigem Wind und hoher Geschwindigkeit sind die Sportler dann in der Lage mehrere Meter hoch zu springen – sogar kurze Flugphasen sind möglich. Ein unglaubliches Glücksgefühl und ein Kick, der zahlreiche Adrenalinjunkies anlockt.
Kite Surfing als Funsport für Jedermann? Ich habe auf jeden Fall Lust bekommen, das Kiten selber einmal auszuprobieren. Nachdem ich an der Nordsee meinen Windsurfschein gemacht und in diesem Jahr meine ersten Erfahrungen beim Wellenreiten auf Bali gesammelt habe, will ich das Kiten in meiner Liste an Wassersportarten nicht aussparen.
Nach Aussagen von einem Freund, der Kite-Surflehrer ist, ist die Trendsportart für jeden geeignet, der Bock drauf hat. Denn es sieht schwieriger aus, als es eigentlich ist. Zwar braucht man etwa zwei Tage bis man geübt genug ist, eine längere Zeit auf dem Board zu stehen ohne sich dabei lang zu legen. Aber dafür ist es im Anschluss leichter, gute Sprünge hinzubekommen als bei vergleichbaren Wassersportarten wie Windsurfen.
Für mich ist Kite Surfing damit in jedem Fall einen Versuch wert!
picture by © nimkenja / PIXELIO / www.pixelio.de
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