Julias Running Tagebuch: Frauenlauf Mannheim

Hi, ich bin Julia und werde euch in den nächsten 5 Wochen hier in Wort, Bild und vermutlich vielen Großbuchstaben berichten, wie ich mich auf den Frauenlauf Mannheim 2014 vorbereite. Auch wenn ich gerne laufen gehe, sind die 7 Kilometer eine Herausforderung für mich und ich bin gespannt, wie schnell wir sein werden.
Das mit dem Frauenlauf ist für mich wie ein Besuch im Europapark. Wenn wir vor der Achterbahn stehen, will ich uuunbedingt damit fahren, wenn ich dann in der Bahn sitze, komme ich überhaupt nicht mehr klar und während der Fahrt werden meine Mitfahrer taub, weil ich the time of my life habe. Meine Strategie für die nächsten 5 Wochen wird also sein:

- So viel Spaß wie möglich haben.
Kristin abziehen (du wirst so looooosen!).
- Meine Trainingspartnerin Jenny motivieren.
- Die 7 Kilometer in unter 45 Minuten zu düsen.

Den Anfang haben wir gestern gemacht und ich musste feststellen: Ich brauche unbedingt ein Täschchen, in das ich Schlüssel und Handy während des Laufs versenken kann. Schlüssel am Schnürsenkel und Handy in der Hand sind keine Option. Deshalb gehe ich nach der Arbeit direkt ins Sporthaus und werde euch nächste Woche zeigen, ob ich erfolgreich war. Der nächste Run ist für morgen geplant.

11.08.2014 - Ein neuer Laufgürtel und mein Lauf mit Shakespeare

Am Samstag war ich in der Running Abteilung und habe mich von Ralf bezüglich meines Handy/Schlüssel Problems beim Laufen beraten lassen. Ralf kennt mich und weiß: Die Lösung muss gut aussehen. Eigentlich hatte ich ja an dieses Teil von Nike in PINK gedacht, aber mein Spargeltarzanarm ist zu dünn dafür. Liebes Nike-Team, bitte denkt in Zukunft doch an die Mädels, welche die Tasche am Arm tragen wollen...

Ralf hatte aber einen Joker zu bieten: Den Nathan Laufgürtel Shadowpack. Der Gürtel sieht auf den ersten Blick so aus, als ob er kein Handy beherbergen kann, lässt sich aber super dehnen und kann neben Handy und Schlüssel auch einen Labello UND meine Kontaktlinsendose verwahren. Der Gürtel lässt sich verstellen (und betont sogar ein bisschen die Taille, oho), ist unauffällig und sieht smart aus. Also habe ich zugeschlagen und mein neues Running Must-Have direkt abends beim Lauf ausprobiert:

Und, was meint ihr? Yay oder nay? So ganz entschieden habe ich mich noch nicht, ob der Gürtel meine Lösung ist - beim walrossartigen Atmen nach meinem Intervalltraining schnürte mir der Gürtel dann doch etwas die Luft ab. Aber gut, das könnte auch an meiner noch nicht 100%-igen Fitness liegen... :-) Mein Lauf am Samstagabend war übrigens ein poetischer: Im unteren Luisenpark wird aktuell Shakespeares Sommernachtstraum aufgeführt - sehr empfehlenswert und läuft diese Woche noch!


 Morgen Abend nehme ich mal meine Rivalin unter die Lupe und laufe mit Kristin. Und irgendeinen Mini-Battle finde ich bestimmt, bei dem ich sie abziehen kann... ;-)


 

Bild: Screenshot Nike+ App


 

13.08.2014 -  Der Konkurrenz-Check
Ok, so langsam merke ich das ungewohnt häufige Laufen, ich bin abends völlig platt. Am Montagabend dachte ich noch "ach ja, wenn ich am Dienstagabend nicht laufen gehe, dann stehe ich am Mittwoch einfach früher auf und laufe morgens". Pfff, Witz der Woche. Wenn mein Wecker klingelt, klatsche ich noch 3x drauf und quäle mich dann aus dem Bett. ABER: Das Training zeigt erste Erfolge. Von Lauf zu Lauf komme ich schneller rein und während des Laufs bin ich nicht so schnell kaputt. Gestern Abend beschlossen Jenny und ich, uns mit Kristin zum Laufen zu verabreden. Was sie nicht wusste: Wir nutzten den Lauf skrupellos, um ihre Schwachstellen auszuloten. Und wir haben eine aufgespürt: Das Sprinten.

Wir bauen beim Laufen immer mal wieder 50-100m Sprints ein, um unsere Ausdauer zu steigern (Tipp von unserem Runner Uli). Bei unseren Kickstarts kam Health-Freak nicht aus den Beinen, ha! Ihr wisst, was das jetzt heißt: Ab sofort baue ich noch mehr Sprints ein und dann heißt es am 12.09.: Eat my dust! :-) Gut, vielleicht fehlte Kristin auch einfach die Energie, als wir abends um 21.30h noch durch den Luisenpark schnaubten. Ich hatte davor nämlich wieder meisterlich gedopt: Zwei Schoko-Cookies vor dem Lauf ließen meine Beine leicht werden...

Da lacht die Gute noch...

15.08.2014 - 4 Laufanfänger-Fehler, die ich begangen habe und ihr vermeiden solltet
Ständig auf die Uhr schauen. Bei meinen ersten 3 Läufen habe ich alle paar Minuten auf die Uhr bzw. meine App geschaut. Schließlich wollte ich ja wissen, wie schnell Speedy Runzalez Jul ist, wie viele Meter (ach was, Kilometer!) ich schon abgespult habe und wie lange ich mich eigentlich noch quälen muss… Muss ich euch erklären, wie deprimierend das war? Also: Besser nicht ständig die App checken, am Anfang geht es sowieso noch nicht darum, möglichst schnell eine lange Strecke zu schaffen. Ein gelegentlicher Blick reicht.

Körperzeichen ignorieren. Ihr fühlt euch dehydriert oder euer Herz galoppiert plötzlich und in den Ohren rauscht es? Jepp, das haben wir letzte Woche bei Jenny erlebt. Sie wollte unbedingt weiterlaufen, aber zum Glück konnten Kristin und ich sie stoppen. Wenn euer Körper nein sagt, solltet ihr aufhören zu powern. Um Verletzungen zu vermeiden, hört auf euren Körper und gebt ihm was er braucht: Wasser, eine Pause, Schuhe ausziehen,…Und denkt dran, euch nach dem Lauf zu stretchen, um den Muskelkater am nächsten Tag zu vermeiden! 
 
Sich mit anderen vergleichen. Sobald ein Läufer an uns vorbeizieht, grummeln Jenny und ich „Angeber“. Oder wir hören auf zu reden, schauen dem Schnellläufer nach und kichern dann, weil wir beide dasselbe denken: Der ist so viel schneller als wir! Darum geht es am Anfang aber nicht. Vergleicht euch nicht mit Läufern, die schon seit Ewigkeiten regelmäßig laufen! Schnappt euch besser jemanden, der euer Niveau hat und challenged euch gegenseitig (hi Kristin :-)) Am Ende geht es aber immer noch darum, die Kilometer zu schaffen und nicht, ein Rennen zu gewinnen.
 
Immer dieselbe Strecke laufen. Wir lieben den unteren Luisenpark und drehen dort Runde um Runde, verfolgen Kaninchen um Kaninchen. Aber weiterbringen wird uns das nicht. Es wird Zeit für Abwechslung! Wechselt eure Route besser öfter, um den Lauf interessant zu halten und eure Muskeln zu fordern. So werdet ihr schneller eine Lauf-Routine aufbauen, die sich weiterentwickelt.
 
So, und den letzten Tipp werde ich morgen befolgen und für 14 Tage nach Mallorca abdüsen. Das wird ein Urlaub wie keiner zuvor, schließlich stehe ich vor für mich völlig untypischen Fragen: Welche Lauf-Bedingungen erwarten mich dort? Schaffe ich es, mit Paella und Muscheln im Überfluss meine angepeilten 3 Läufe pro Woche zu machen? Und ganz wichtig: Kriege ich das ganze Lauf-Equipment zusätzlich in meinem Koffer unter…? Stay tuned ;-)

16.08.2014 - Ein Koffer voller Laufklamotten Packen für unseren 14-tägigen Mallorca-Urlaub fällt dieses Jahr völlig anders aus. Mein halber Koffer ist voll mit Laufsachen und mein Freund erklärt mich schon für verrückt. Kein Wunder, ausnahmsweise habe ich aus Platzgründen nur 2 Paar Highheels eingepackt und dafür 3 Paar Sportschuhe! OMG, wie soll das noch enden...


17.08.2014 - Trainingslager auf Mallorca Mal ehrlich, wer ist motiviert, bei 30 Grad zu laufen? Ich habe eben unsere Landlady nach einer geeigneten Laufstrecke gefragt (wir sind im Nirgendwo in der Nähe von Petra) und jetzt gehts gleich los. Ich muss mich nur noch ein bisschen mit Buddha motivieren. Und dann jage ich die ersten Laufmeter durch Mallorcas Pinienwälder...

19.08.2014 - Intervalltraining mit Unterstützung Das mit dem Laufen auf Mallorca hatte ich mir irgendwie einfacher vorgestellt. Früher vom Strand nach Hause zu fahren um zu laufen ist eher semi-motivierend... In meiner Fantasie lief ich fröhlich in angenehmer Abendkühle durch Olivenhaine und grüßte nette mallorquinische Fincabewohner - nix da!

Gleich am Abend nach unserer Ankunft trabte ich den von unserer Landlady empfohlenen Weg los ("ich selbst laufe ja nicht, aber ich habe gehört, dass es eine gaaanz tolle Strecke sein soll"), um die ersten Kilometer auf den Asphalt zu legen. Nach ca. 500m ging es zum ersten Mal los: *Wauwaubrüllichkriegdichjoggereindringlinggrrrrr*

Der zum Gebell gehörende Hund von der Größe eines Kalbs donnerte gegen den Maschendrahtzaun direkt neben mir und ich kreischte lauter als beim letzten Justin Timberlake Konzert. Alle 500m ereignete sich dasselbe Spiel, lediglich die Größe des Hundes und der zu bewachenden Finca variierten. Ich sehe das positiv, immerhin treiben die Fiffis meinen Schnitt in die Höhe, weil ich jedes Mal frisch Adrenalin-gestärkt lossprinte. Ist das dann eigentlich dieses Intervalltraining, von dem alle sprechen...?

Abgesehen von den Hunden ist die Strecke ein kleines Abenteuer: Es geht über Stock und Stein, Wurzeln und Erde, bergauf, bergab und insgesamt mache ich auf einer Strecke von 6km 300 Höhenmeter. Ist das viel? Es fühlt sich auf jeden Fall verdammt danach an. Noch weitere 10 Tage hier im Trainingslager und ich werde die Wandlung vom keuchenden Walross zum tänzelnden Geparden vollziehen, ich spüre es! Hier noch 3 Tipps, was ihr in den Koffer packen solltet, falls ihr auch im Urlaub auf unerforschten Strecken laufen wollt:

Pfefferspray (nicht alle Tore sind geschlossen und ich habe mich schon im Hund-Anbrüllen und Arme hochreißen ausprobieren müssen)
 
Eine kleine Taschenlampe oder natürlich noch professioneller: eine Stirnlampe (wird ganz schön schnell dunkel hier kurz nach acht) 

Eine Trinkflasche (ich verliere gefühlt doppelt so viel Flüssigkeit wie daheim). Morgen probiere ich eine neue Ausdauer-Geheimwaffe aus, aber dazu bald mehr...;-)
 
23.08.14 - Alternativtraining

Mallorca im August ist gaaanz schön heiß und man muss sich schon motivieren, abends nach einem langen Strandtag noch laufen zu gehen. Ich scheine aber so motivierend zu sein, dass die beiden Jungs mich mittlerweile begleiten und wir zu dritt die Gegend unsicher machen. Und weil wir jetzt alle im Fitnessmodus sind, habe ich zwei Drill-Instructors, die mir für den Tag zwischen zwei Läufen ein Alternativprogramm aufgedrückt haben: Seil springen. Boaaaah, ist das anstrengend!!!!

Ich springe insgesamt 20 Minuten, inklusive Trink-Zwischenpausen. Die ersten Hüpfer waren die anstrengendsten, weil ich die Beine immer viel zu hoch nahm und das Seil mit dem ganzen Arm geschwungen habe. Jetzt habe ich den Dreh raus und das Seil zischt zu Rocky-Musik durch die mallorquinische Abendluft. Absolviert 3x hintereinander dieses Programm und ihr werdet fit wie ein Känguru:

25.08.2014 - Beach Run
Mindestens 1x wollte ich am Strand laufen und gestern Abend war der Tag gekommen. Ich bin schon mal am Strand gelaufen und habe es damals bitter bereut: Kuba vor 2 Jahren, direkt nach Hurricane Sandy am völlig zerstörten Strand, ohne Schuhe. Danach hatte ich an allen Zehen Blasen. Also lief ich gestern mit Laufschuhen. OMG, ist das vielleicht heavy! Kaum hatte mich die erste Welle erwischt, schmatzte es in den Schuhen, der Sand klebte fest und meine Füße wogen gefühlt 2kg. Mehr als 4km schaffte ich nicht. Die Mischung aus Burgen, Kleinkindern und Angeln ausweichen, dem weichen Sand unter und dem Wasser in den Schuhen war eine Herausforderung. Heute habe ich übel Muskelkater in den Waden und die Schuhe trocknen noch in der Sonne...


29.08.14 - Tipps für einen Strandlauf Wir waren am Mittwochabend so spät dran, dass es nach Kilometer 2 bereits dunkel war und wir uns den Weg mit zahlreichen Fledermäusen teilten. Ihr Echoortungssystem wäre uns im Dunkeln auch zu Gute gekommen. :-) Schlimmer waren aber meine Wehwehchen vom Strandlauf von Montag. Die Waden und Knöchel bzw. Bänder taten mir noch immer weh und die ersten Meter waren härter als befürchtet. Im Sand laufen ist wirklich nicht ohne, aber ich habe gelernt :-) Wenn ihr auch am Strand laufen wollt, achtet auf diese Punkte:


Ebbe und Flut checken. Im trockenen Sand laufen ist Stufe 2, startet mit Stufe 1 - im festen, nassen Sand. Bei Ebbe laufen ist einfacher, dann steht mehr Platz zur Verfügung und man bekommt keine nassen, schweren Schuhe.
 
Schuhe tragen. Auch wenn der Sand zwischen den Zehen ein tolles Gefühl ist, sollte man Schuhe tragen. Sie schützen vor scharfen Muscheln, Steinen oder Glas und geben Halt. Barfuß laufen beansprucht andere Muskeln und könnte im Sand zu Verletzungen führen. Nach dem Lauf die Schuhe ausziehen und ein paar Cooldown-Minuten barfuß gehen.
 
 
 Auf flachem Strand laufen. Schlau wie ich war, lief ich bei Flut und musste dementsprechend ständig auf schrägen Untergrund ausweichen. Wie sehr meine linke Körperhälfte erschöpft war, merkte ich beim Zurücklaufen, als die rechte Hälfte dran war und ich voller Power lossprinten konnte. Falls man nur schräg laufen kann, dieselbe Strecke zurücklaufen, damit die Belastung ausgeglichen ist.
 
 
Sonnenschutz tragen. Das sollte eigentlich selbstverständlich sein, aber nur nochmal zur Erinnerung: Zum einen wird die UV-Strahlung vom Wasser reflektiert und zum anderen gibt es normalerweise null Komma null Schatten direkt am Wasser. Also cremt euch auf jeden Fall sehr gut ein, tragt eine Mütze und zumindest ein Shirt und setzt euch eine Sonnenbrille auf die Nase. Vermeidet es, mittags zu laufen, sondern zieht abends oder morgens los.
 
 
Keine zu hohen Erwartungen haben. Im Sand werdet ihr nicht euer normales Tempo erreichen, da es viel anstrengender ist als auf Asphalt oder einem Waldweg zu laufen. Ich hatte mal wieder akuten Röchel-Alarm, weil ich nicht glauben konnte, welche Zeit mir die App nach einem Kilometer mitteilte... Also: Langsameres Tempo akzeptieren, bis man entsprechend  Muskeln und Ausdauer aufgebaut hat.
 
 
Bikini einpacken. Es gibt nichts Schöneres nach einem schweißtreibenden Lauf, als sich ins kühle Nass zu werfen :-) So anstrengend der Lauf auch war, ich freue mich schon auf den nächsten Strandlauf. Die Luft, der Sand, das Wasser und der tolle Ausblick - das war wirklich ein saugutes Gefühl. Und eine schöne Erinnerung obendrein. Also vergesst auf keinen Fall eure Laufsachen beim nächsten Strandurlaub!!
 
 
5.9.14 - 8km mit der U-23 süddt. Meisterin über 5000m Deutschland hat mich wieder und vorbei sind die Megaschwitzläufe auf Mallorca. Nach Jennys und meinem Herzlauf durch den Luisenpark am Montag folgte gestern Abend DAS Training schlechthin.

Wir hatten das Glück, mit Fabienne Amrhein trainieren zu dürfen, die uns unter die Lupe nahm und uns wertvolle Lauftipps für vor und während dem Laufen gab. Jaaa, vielleicht gebe ich jetzt sogar meine Kekse vor dem Laufen auf... Fabiennes Tipps findet ihr hier. Vielen Dank nochmal für deine Geduld mit uns ;-)

7.9.14 - Der Kopf meldet sich Noch 5 Tage bis zum Frauenlauf und so langsam meldet sich mein Kopf: Was, wenn sich meine Bänder bis Freitag nicht erholen (noch immer vom Strandlauf strapaziert) und ich mitten im Lauf aufgeben muss? Übers Wochenende war ich im Schwarzwald und wollte dort meine alte Volleyball-Konditrainingstrecke ablaufen. Der unebene Waldweg aus Steinen, Wurzeln und Moos war nicht besonders förderlich und nach knapp 3 km beschloss ich, mein Glück nicht weiter auf die Probe zu stellen und abzubrechen. Das war ziemlich demotivierend, weil sich mein restlicher Körper echt fit anfühlte, aber ich schätze, meine Knöchel werden es mir danken.

Geht es euch auch so, dass ihr euch plötzlich Gedanken darüber macht, wie ihr Fahrrad fahrt oder die Treppe runterrennt und ihr besonders darauf achtet, dass bloß alle Körperteile fit bleiben, damit ihr am Freitag starten könnt? Wäre doch wirklich schade, wenn die Mühen der letzten 5 Wochen umsonst waren... Und das alles nur für 7km, wie müssen sich erst Marathonläufer fühlen?!
12.9.14 - Race Day It's race day! Heute ist es endlich soweit und wir werden um 18 Uhr beim Frauenlauf starten. Leider werden wir aber nicht vollständig sein, was mich traurig stimmt: Kristin hat einen fiesen Wespenstich in der Kniekehle, der nicht abschwellen will und der Arzt hat ihr striktes Sportverbot erteilt. Also werden Jenny und ich später alles dafür geben, deine Ehre hochzuhalten, versprochen! Unglücklicherweise spielt auch das Wetter nicht so ganz mit, seit heute Morgen regnet es leicht. Drückt uns die Daumen, dass der Wettergott seine Laune ändert und wir bei trockenem Wetter starten können! Mädels, wir sehen uns heute Abend auf der Strecke! Ich wünsche euch allen ganz viel Spaß und viel Erfolg, mögen sich die Strapazen der letzten Wochen auszahlen!


 Geschafft! Trotz miesem Regenwetter rannten Jenny und ich wie zwei kleine Rennmäuse mit und teilweise durch die Masse der knapp 1700 Läuferinnen, die am 1. Mannheimer Frauenlauf teilgenommen haben. Die Stimmung war bombastisch, die Mädels alle super drauf und unser engelhorn sports Fanbase inklusive Ryan Gosling Anfeuerplakat feuerte uns zu Höchstleistungen an. DANKE!!! Die 7 Kilometer schafften wir in unter 40 Minuten und belegten doch tatsächlich Platz 84 und 85 in der Gesamtwertung. Darauf sind wir jetzt ein klitzekleines bisschen stolz und freuen uns schon auf den nächsten Frauenlauf ;-)

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