Jugendfußball – Die Zukunft des Ballsports

Die Verpflichtung des 9-jährigen japanischen "Pipi" durch Real Madrid vergangene Woche könnte es nicht deutlicher zeigen: Die sportliche Zukunft gehört unserer Jugend! Grund genug, dass wir uns in den kommenden Wochen auch mehr und mehr um diesen Bereich kümmern. Ab sofort begleiten wir die U13-Fußball-Jugendmannschaft des SC Alemannia Maudach und füttern euch regelmäßig mit wertvollen Trainingstipps. Ob Spieler, Trainer, Eltern oder einfach nur fußballbegeisterte Blog-Leser, hier ist für jeden etwas dabei!

Ein kleines gallisches Dorf?
SC Alemannia Maudach? Richtig gehört! Im Süden von Ludwigshafen liegt der Stadtteil Maudach und dort trainieren und spielen die Schwarz-Gelben. Seit eh und je auf einem unbequemen Hartplatz, seit eh und je in familiärer Atmosphäre. Als Trainer der U13-Mannschaft versorge ich euch regelmäßig mit hilfreichen Tipps zum Thema Juniorenfußball.
Warum eine Juniorenmannschaft?
Spätestens mit der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 im eigenen Land erlebte Deutschland einen wahnsinnigen Boom im Juniorenfußball. Viele Kinder und Jugendliche entschlossen sich, mit dem Kicken zu beginnen und stürmten die Vereine. Doch mit der zunehmenden Anzahl an Talenten wächst natürlich auch der Druck auf die Vereine, Know-how, Spaß und Kreativität an die jungen Fußballer zu vermitteln. Der Trainerjob ist also in einem stetigen Wandel, immer mehr Aspekte fließen mit ein und müssen beachtet werden. Unsere neue Blog-Reihe richtet sich somit auch an die vielen Übungsleiter von Juniorenmannschaften.
Warum eine U-13-Mannschaft?
Knapp 2 Millionen Junioren-Fußballer sind derzeit in deutschen Vereinen angemeldet, nur die wenigsten schaffen den Sprung an die Spitze und verwirklichen den Traum vom Profifußball. Damit dieser Schritt überhaupt realistisch wird, bedarf es neben dem Talent auch einer gewissen Portion Glück. Wo wachse ich auf, welche Möglichkeiten habe ich, in meiner Umgebung zu kicken, was können mir meine Trainer vermitteln…? Viele Faktoren, die der Fußballspieler an sich nicht selbst beeinflussen kann.
Mit elf, zwölf Jahren gelangen die Kinder in ein neues Fußball-Zeitalter, es bricht das sogenannte 1. Goldene Lernalter an. Eine Zeit, in der die Talente von morgen besonders aufmerksam und aufnahmefähig sind. Genau jetzt gilt es, das Talent bestmöglich zu entwickeln- eine verantwortungsvolle Aufgabe für Trainer. Eine Aufgabe, die vielen Übungsleitern gar nicht bewusst ist. Doch wer es hier versäumt, Talente zu entdecken, zu fordern und zu fördern, der erstickt einige Träume schon im Keim. Am Ende geht es immer um das Zusammenspiel zwischen Trainer und Spieler. Die allermeisten Kicker trainieren, weil es ihnen Spaß macht, spielen Fußball, weil die Freunde auch kicken. Auch daran muss sich der Trainer orientieren. Nicht jeder Spieler ist gleich zu behandeln und nicht jeder Spieler hat die gleichen Bedürfnisse. Doch genau diese Bedürfnisse wachsen mit zunehmendem Alter und finden im Altersbereich der U13-Mannschaft einen ersten (wichtigen) Höhepunkt. Daher kümmern wir uns in den folgenden Wochen gezielt um diese Altersklasse.
Zwei Tore, ein Ball, zwei Teams, ein Ziel
Solange die Mannschaft gewinnt, ist alles in Butter. Trainer, Eltern und Spieler freuen sich, klatschen einander ab, jubeln und gehen lachend nach Hause. Doch was ist, wenn wider Erwarten verloren wird. Erst dann erkennt man den Wert einer Mannschaft. Auch das ist ein großes Thema dieser Blog-Reihe. Wie entsteht eine Mannschaft, wie schaffe ich die Brücke zwischen Spielern, Trainer und Eltern und wie forme ich ein Team, das nicht aus Einzelspielern, sondern aus Freunden besteht? Keine leichte Aufgabe für Trainer, doch es gibt nützliche Tipps und Tricks, wie der Trip zum Fußballplatz am Wochenende zu einem freudvollen Ausflug wird – ganz unabhängig von Sieg oder Niederlage.
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