Im Test: The North Face Free Thinker - Jacke und Hose

Die Saison hat perfekt begonnen. Erst im Oktober, Anfang November mit den ersten halben Metern Schnee und dann kam es richtig dicke im letzten Drittel des Novembers. Diesmal aber nicht nur in den Schweizer 4000ern, sondern auch über den österreichischen Gletschern.
Abgeschreckt von den Menschenmassen am Wochenende auf dem Stubaier Gletscher ging es dieses Malzum Touren gehen mit meinem Bergfreund Dani in die Zentralschweiz in die Nähe vom Vierwaldstätter See.
Als wir an Luzern vorbeifuhren, konnten wir uns nicht vorstellen, dass es genug Schnee auf den Bergen haben soll. Doch als es hoch in das Tal ging, wurde schnell klar, wiedermal alles richtig gemacht. Am letzten Parkplatz im Tal angekommen, raus aus dem Auto, Klamotten an und auf die Ski.
Schon im Stubaital dabei und auch diesmal: Die The North Face Free Thinker Freeride - Kombi aus der Steep Serie.
Mehr als nur ein Relikt aus der Kindheit: die Latzhose


Die wasserdichte und atmungsaktive 3 Lagen GORE-TEX® Pro Hose hat die Besonderheit, dass sie eine Latzhose ist. Das erhöht den Tragekomfort, denn das leichte Material wird von den Hosenträgern gehalten und ist nicht unangenehm an den Hüften. Das Latz-Design ist außerdem ein wärmender Rundumschutz und Schneefang zugleich.
Das Gute ist, dass der Latz und die Träger über einen Reißverschluss abgenommen werden können. Die Hose kann dann über einen Klettverschluss am Bund verstellt werden. Staufächer sind auch genügend vorhanden. Hosentaschen links und rechts und Taschen seitlich der Oberschenkel bieten Platz für alles, was mit auf den Berg muss.
Der Belastungstest: ein schweißtreibender Aufstieg
Nachdem die Felle aufgezogen waren und der erste Kilometer über einen Waldweg bergauf ging, kamen wir in unverspurtes Gelände. Zeit, um die Lüftungsschlitze an der Beininnenseite aufzumachen. Die Garmaschen mit Haken schützen die Innenschuhe vor Schnee. Der verstärkte Hosenabschluss verhindert Bodenabrieb und Kantenschnitte.
Zwei Stunden schweißtreibend bergauf und die erste Pause war fällig. Bei Pausen ist es immer wichtig, sich etwas überzuziehen, da der Körper schnell auskühlt - da kam die Jacke zum Einsatz.

Ich habe die Jacke mal etwas genauer unter die Lupe genommen
Die Jacke, ebenfalls mit dem GORE-TEX® Pro Material ausgestattet, ist über Haken und Laschen in der Hose mit dieser verknüpfbar.
Was hat die Jacke denn alles zu bieten? Alle Taschen und die Lüftungsschlitze unter den Armen sind mit hochwertig getapten Reißverschlüssen ausgestattet. Links und rechts vom Mittelreißverschluss sind großzügige Brusttaschen verarbeitet, eine davon mit wasserabweisendem, isoliertem Handyfach. Am linken Unterarm ist eine Skipasstasche mit abnehmbarem Brillenputztuch.
Auch von innen kann sich die The North Face Free Thinker Jacke sehen lassen: eine Brillentasche, eine Stautasche und ein Stretch-Schneefang mit  Clip-Befestigung komplettieren die Freeride Kombi. Für den Fall, dass das Wetter mal nicht so mitspielt, kann die verstellbare Kapuze auch über den Helm gezogen werden.
Auf den harten Aufstieg folgt die belohnende Powder-Abfahrt
Es ging noch ein paar Stunden bergauf, bis wir am Ende eines Sonnenhangs standen, um uns für die Abfahrt bereit zu machen. Es ist zwar nicht der einzige schöne Moment beim Touren gehen, aber das oben Ankommen ist ein ganz besonderer.
Nach kurzer Verschnaufpause haben wir die Felle verstaut und uns für den Freeriderun bereit gemacht. Die Belohnung für den harten Aufstieg war der Wahnsinn. Bis auf zwei Schneeschuhwanderer war niemand am Hang und wir hatten ein Powderfeld ganz für uns allein.


Mein Fazit: ein wahres Allrounder-Talent
Die in Zusammenarbeit mit den North Face-Athleten Lucas Debari und Sage Catabriga-Alosa entwickelte Free Thinker Freeride – Kombi erfüllt alle Anforderungen für einen perfekten Powdertag. Die Shell sieht nicht nur gut aus, sondern bietet höchste Qualität. Durch die Hosenträger sitzt sie entspannt und bietet rundum Schutz. Sie ist gemacht für jede Bedingung, egal ob Powder, Piste oder Park.
Viel Spaß :)

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