Im Test: Mizuno Sayonara Laufschuh


Mit Spannung erwartet, habe ich den neuen Laufschuh Mizuno Sayonara (Nachfolger des Wave Elixier 8 ) erhalten.
Was gibt's Neues?
Schauen wir uns den Schuh doch mal genauer an:
Schon beim Betrachten der Sohle sind neue Komponenten erkennbar. Im Vorfuß wurde die neue G3 Sohlenkonstruktion angebracht. Diese ist leichter und bietet trotzdem optimalen Grip. Im Fersenbereich ist die x10-Technologie zu finden, welche für Langlebigkeit sowie für einen guten Grip steht. Des Weiteren ist erkennbar, dass der Mittelfuß eine durchgezogene Auflagefläche auf der Innenseite bietet und somit „stabiler“ als herkömmliche Neutral-Schuhe ist.
Die Zwischensohle hat auch ein Update bekommen. Hier hat Mizuno die typische AP+ Zwischensohle durch die neue U4iC Zwischensohle ersetzt. Das heißt, dass der Schuh dieselben Eigenschaften, wie etwa Haltbarkeit und Dämpfung, mitbringt, aber deutlich leichter ist. Bei einer Schuhgröße von US 9 wiegt der Mizuno Sayonara 230 g.
Das Obermaterial bietet eine optimale Passform durch Dynamotion Fit und sorgt dafür, dass sich beim Laufen keine Falten entwickeln. Im Schaft und im Vorfuß findet man durch Overlays keine Nähte im Innern des Schuhs. Auch das Mizuno Emblem wurde aufgeklebt und nicht genäht, was auch für das Gewicht und die Passform spricht.
Die Sprengung beim Sayonara beträgt 10mm (9:19)

Mein Eindruck auf verschiedenen Testläufen
Als ich den Schuh das erste Mal in der Hand hielt, konnte ich schon einen guten Eindruck gewinnen. Er ist sehr leicht und die Verarbeitung der Materialien ist ebenfalls gut. Positiv vermerkt habe ich auch, dass der Schuh im Vorfuß keine Nähte aufweist.
Nach den ersten Läufen hat mich der Schuh sehr überrascht. Man merkt den leichten Schuh kaum am Fuß und die Dämpfung ist sehr angenehm. Nicht zu direkt aber auch nicht zu weich.
Bei kurzen, schnellen Läufen ist der Mizuno Sayonara sehr direkt und man merkt, wie der Schuh einen vorantreibt.
Bei langen Läufen konnte er ebenfalls punkten. Der Fuß hat einen guten Halt, kann sich aber trotzdem im vorderen Bereich frei entfalten und durch die Overlays kommt es hierbei zu keinen Druckstellen.
Ich habe den Mizuno Sayonara auf verschiedenen Strecken ausprobiert und kann sagen, dass der Grip des Schuhs ausreichend ist. Strecken von asphaltieren Flächen über Feldwege, bis hin zu Schotterwegen meistert der Schuh ohne Probleme. Auch bei nassem Untergrund.
Fazit: flexibel einsetzbar, optimal für Neutralläufer
Das Warten auf den Mizuno Sayonara hat sich definitiv gelohnt. Er ist dank seines stabilen Aufbaus und einer guten Dämpfung sehr flexibel einsetzbar und eignet sich für Neutralläufer, oder für diejenigen, die eine leichte Pronation haben. Er hinterlässt in allen Bereichen einen guten Eindruck, sei es für einen Trainingslauf oder auch für einen Wettkampf.
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