Im Test: Bushnell Tour Z6 Laser-Entfernungsmessgerät

Golf gehört zu den schwersten Sportarten der Welt, deshalb sind Golfer immer auf der Jagd nach der Perfektion ihres Spiels. Doch was gehört eigentlich dazu? Definitiv die Präzision! Neben einer soliden Technik, um den Ball präzise zu treffen, ist es insbesondere notwendig, die Länge des Schlages zu ermitteln und die eigene Schlaglänge zu kennen.
Übliche Abläufe, um auf der Spielbahn die Länge des Schlages festzustellen, sind Abschreiten der Entfernung vom Loch zum Ball oder einer Metermarkierung auf dem Fairway zum Ball, addiert mit der Pin-Position oder auch einfach das Schätzen der Entfernung. Doch sind diese Methoden präzise genug? Sind die versuchten Meterschritte wirklich einen Meter lang? Wirklich präzise sind diese Methoden nicht, weshalb ich unbedingt ein Entfernungsmessgerät benutzen würde.
Bushnell Tour Z6
Der Bushnell Tour Z6 ist ein hochentwickelter Laser-Entfernungsmesser mit digitaler Technologie und Turboprozessoren, mit dem Entfernungen von 5-1189 Meter gemessen werden können. Der Laser ist 3,3 x 10,2 x 7,4 cm groß und 227 Gramm leicht und kann durch die ESP (Extreme Speed Precision) extrem schnell Ziele erfassen, und das laut Hersteller mit einer unglaublichen Genauigkeit von einem halben Meter bei einer Präzision von einem Zehntel im Bereich von 5 bis 112 Meter und einer Genauigkeit von +/- 1 Meter bei 113-1189 Meter.
So funktioniert die digitale Technologie
Der Tour Z6 gibt unsichtbare Infrarotenergieimpulse ab, die für die Augen unschädlich sind. Die digitale Technologie berechnet augenblicklich Entfernungen, indem die Zeit gemessen wird, die jeder Impuls für den Weg vom Entfernungsmesser zum Ziel und wieder zurück benötigt. Die Reichweite des zu messenden Ziels ist abhängig von den Reflektionseigenschaften des jeweiligen Ziels und den Umgebungsbedingungen zu dem Zeitpunkt.
Die Farbe, Oberflächenausführung, Größe und Form des Ziels beeinflussen allesamt das Reflektionsvermögen sowie die Reichweite und natürlich sind größere Ziele einfacher zu messen als kleinere. Am häufigsten muss jedoch die Fahne gemessen werden und der Tour Z6 hat durch den sogenannten PinSeeker-Modus eine Anzeige, mit der Sie immer sicher sein können, auch die Fahne getroffen zu haben.
Fazit
Durch die Form und die gummiverstärkte Oberfläche liegt der Z6 extrem gut in der Hand und vereinfacht somit das Drücken der Power-Taste mit dem Zeigefinger. Beim Testen habe ich festgestellt, dass es besser ist, die Ziele mindestens zweimal zu lasern. Ab und zu, besonders bei Sonnenschein, wenn das Licht etwas reflektiert, kommen unterschiedliche Messergebnisse heraus. Ich finde es allerdings sehr gut, dass man die Schärfe des Displays einstellen kann und sich die Anzeige an die unterschiedlichen Lichtverhältnisse anpasst. Im Gegenlicht wird man nicht geblendet und während der Dämmerung ist die LCD-Anzeige besonders gut zu erkennen.
Insgesamt ist ein Entfernungsmessgerät nicht nur gut, um Entfernungen und Schlaglängen festzustellen, sondern auch eine Zeitersparnis auf der Golfrunde, da das Lasern der Entfernung um ein Vielfaches schneller geht als die Distanz abzuschreiten. Wer trotzdem dabei bleiben will, die Schlaglänge zu schätzen, sollte sich nicht darüber ärgern, wenn Schläge zu kurz bleiben oder über das Ziel hinaus schießen. Die genaue Distanz werden sie nur mit Entfernungsmessgeräten feststellen.
Der Bushnell Tour Z6 sollte also in keinem Bag fehlen und ist z.B. ein tolles Geburtstags-
oder Weihnachtsgeschenk für jeden Golfer.
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