Im Test: Brooks Adrenaline GTS 16

Im Test: Brooks Adrenaline GTS 16
Im Test: Brooks Adrenaline GTS 16

Heute stelle ich euch den Brooks Adrenaline  GTS 16 vor. Es ist für mich das erste mal seit langer Zeit das ich wieder so einen stabilen Schuh am Fuss hatte deswegen war ich vor dem ersten Laufen schon etwas gespannt wie sich der Schuh und mein Fuß verstehen würden. 

So viel vorweg, die beiden haben sich sehr gut verstanden! ;-)

Die Passform des Adrenaline

Zu allererst würde ich aber gerne auf die Passform eingehen. Der erste Einstieg in den Schuh war wirklich ein kleines AHA-Erlebnis für mich. Lange hatte ich nach dem ersten Einstieg in den Schuh nicht mehr solch ein direktes, wunderbares und komfortables Gefühl bei gleichzeitigem, sehr gutem und sicheren Halt. Dies liegt an dem Sattel der im Fersenbereich beginnt und bis zum Mittelfuß einen sehr straffen und festen Halt ermöglicht.Gleichzeitig sorgt das naht-freie Meshmaterial für ein super angenehmen Sitz am Fuß.  

Damit ist ein guter Anfang gemacht, jetzt geht’s erstmal zum Einlaufen und anfreunden mit dem neuen Adrenaline.

Der erste Eindruck beim Laufen

Die ersten Meter kommt er mir doch etwas träge und schwer vor, was aber meinen anderen Laufschuhen geschuldet ist, die deutlich leichter und bei weitem nicht so stabil wie der Adrenaline sind. Von daher hinkt der Vergleich sehr stark. Wenn man nämlich mal nach den reinen Fakten geht, ist der Adrenaline in seiner Kategorie ein Leichtgewicht. 315 Gramm wiegt der Schuh, was für diese Stabilität und Dämpfung wirklich beachtlich ist. Nach den ersten Kilometern sieht das ganze nämlich schon ganz anders aus. Hier macht sich nämlich die sehr gute Dämpfung und Stabilität bemerkbar. Gleichzeitig schmiegt sich der Schuh angenehm an den Fuss an ohne dabei schwammig zu werden.

Erstaunlich wie dynamisch und flexibel sich der Schuh dem Läufer und seines Laufstils anpasst.  Dies ist der neuen Mittelsohlendämpfung geschuldet mit dem Namen "BioMoGo DNA". Was sich hinter diesem seltsamen Namen versteckt möchte ich euch gerne erklären.

Brooks Adrenaline GTS 16
Brooks Adrenaline GTS 16

BioMoGo DNA  Dämpfungssystem

Dieses Dämpfungssystem ist adaptiv. Es passt sich dem Untergrund, dem Laufstil und dem Tempo des jeweiligen Läufers an. Brooks-DNA besteht aus hoch viskosem, nicht-newtonschen Material beziehungsweise, einfach ausgedrückt, aus einem Material, das sich an die Stärke des auf es ausgeübten Drucks anpasst. Dieses Material durchzieht den ganzen Schuh also von der Ferse bis zum Vorfuss und ermöglicht dadurch immer die passende Dämpfungsstärke ohne dabei unnötig Energie zu verbrauchen.

Ein weiterer Vorteil dieses Dämpfungsmaterials ist ein sanfteres Abrollen, eine höhere Energierückgewinnung und eine um 30% höhere Dämpfungsqualität, wie bei herkömmlichen Dämpfungsmaterialien wie Gel oder EVA.

Die neue Außensohle Crash Pad

Was bei näherer Betrachtung des Schuhs ebenfalls direkt auffällt, ist die neue Außensohle. Diese trägt den Namen Segmented Crash Pad. Diese Außensohle besteht aus einzelnen Stoßdämpfern die ein angenehmeres und effektiveres Abrollen gewährleisten. Dadurch wird nicht unnötig Kraft vergeudet und man kann gleichzeitig sanft und ohne Druck abrollen.

Der Brooks Adrenaline GTS 16 im Test
Der Brooks Adrenaline GTS 16 im Test

Mein Fazit

Der Adrenaline ist in erster Linie ein Schuh für Überpronierer und normale bis schwere Läufer. Mit seiner 12 Millimeter Sohlensprengung ist er damit ein klassischer Trainingslaufschuh für mittlere bis lange Strecken und ist dabei ein zuverlässiger, sicherer und komfortabler Trainingspartner den man so schnell nicht mehr missen möchte.

Wer also auf der Suche nach einem dynamischen aber auch gleichzeitig stabilen Trainingsschuh ist sollte unbedingt einmal in den Brooks Adrenaline GTS 16 reinschlupfen, nur VORSICHT: Man möchte ihn am liebsten nie wieder ausziehen!

Keep On Running!

Tobias

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