Im Test: Asics Gel Nimbus 18

Seitdem ich seit Jahren mit Schuhen laufe, die eher härter von der Dämpfung sind und den Läufer eher dazu bringen schnellere Einheiten zu laufen, wurde ich gefragt, ob ich nicht den neuen Asics Gel Nimbus laufen wolle, der in die 18. Generation geht. Ich war direkt begeistert von der Idee, weil ich schon länger nach einem Schuh suche, der mich auch auf meinen etwas längeren und ausschließlich asphaltierten Strecken etwas komfortabler dämpft.

Hard Facts:

Die Passform des Nimbus:

Reinschlüpfen und wohlfühlen! Das könnte das Motto des Nimbus sein. Das erste Anprobieren des Schuhs war äußerst angenehm. Die Passform des Schuhs kommt meinem Fuß, der im Mittelfußbereich eher etwas weiter ist entgegen. Sehr angenehm empfand ich den Schuh im Fersenbereich, wo er einen äußerst stabilen Halt gibt. Das Obermaterial ist, gerade im Fersen- und Zungenbereich, angenehm weich gepolstert. Durch diese angenehme Pufferung gibt der Schuh auch keinen unangenehmen Druck auf die Achillessehne oder den Spann, wie es bei einigen anderen Asics- Modellen, die ich früher schon gelaufen bin, der Fall war. Der Nimbus erzeugt durch die feste Fersenkappe und der weiche Polsterung einen angenehmen und festen Halt.

Zusammenfassend kann man also sagen, dass die Passform des Schuhs von der tollen Symbiose von weichen und stabilen Materialien profitiert.

Jetzt wird gelaufen! 

Das Laufgefühl:

Die Passform ist nicht alles. Auch ein bequemer Schuh kann sich beim Laufen nicht gut anfühlen.

Die ersten Laufkilometer waren äußerst ungewohnt für mich. Ich hatte das Gefühl einen Schuh am Fuß zu haben (was ich eher als negativ betrachte!). Das könnte an dem durchaus hohen Gewicht von ca. 320 Gramm (US 9) liegen. Was mir außerdem schnell auffiel war, dass meine Pace-Zeit (Zeit pro Kilometer) deutlich langsamer war, wie mit meinen sonstigen Laufschuhen (z. B. Saucony Triumpf ISO). Man muss dem Schuh zugute halten, dass er sich trotz seiner weichen Dämpfung keinesfalls schwammig anfühlt.

Der Schuh hat ein tolles Abrollverhalten und lässt einen stressfrei, vor allem auf harten Untergründen, laufen. Meine Muskulatur im Waden und hinterem Oberschenkelbereich musste sich jedoch an die veränderte Dämpfung gewöhnen. Bei den ersten Läufen musste ich acht geben, dass meine Oberschenkel nicht verkrampfen. Die gute Dämpfung schont die Gelenke, ist jedoch etwas anstrengender für die Muskulatur, gerade wenn man etwas Tempo machen mag ;-) . Die mehr aufgewendete Kraft wird von der weichen Dämpfung geradezu absorbiert.

Der Schuh ist meines Erachtens auch auf festeren Untergründen besser zu laufen. Wenn der Untergrund zusätzlich noch weich ist hat der Schuh zwar noch den nötigen halt, jedoch wird er anstrengender und anstrengender zu laufen.

Für die Läufer, die wie ich auch gerne mal im Regen unterwegs sind kann ich nur sagen, dass der Schuh auch auf nassem Untergrund durch seine griffige Außensohle besticht und nur punkten kann.

Fassen wir zusammen!

Mein persönliches Fazit:

Für wen ist der Asics Gel- Nimbus 18 geeignet?

Ich nutzte den Schuh für meine regenerativen Einheiten, auch um nach einem langen Arbeitstag die Beine etwas zu lockern.

Hier liegt auch der Nutzen des Asics Gel Nimbus 18, der auf keinen Fall durch seine Dynamik punkten soll/kann, es ist eindeutig ein Schuh für langsamere Läufe.

Der Schuh ist ideal für ruhigere Regenerations- und Erholungsläufe geeignet. So dient der Schuh einem Leistungssportler, der nach einem Wettkampf oder einer intensiven Trainingseinheit am Vortag einen Regenerationslauf machen mag, aber auch dem fersenbetonten Freizeitläufer, der einen komfortablen Laufschuh für härtere Untergründe sucht.

Im Umkehrschluss ist der Gel-Nimbus kein Schuh für schnelle Runden und Intervalleinheiten, weil hier, die mehr aufgewandte Kraft, von der weichen Dämpfung abgefangen wird.

Auch hart arbeitende Leute, die viel auf den Beinen sind oder im Urlaub viel unternehmen wollen, sind eingeladen den neuen Asics Gel Nimbus 18 auszuprobieren.


Keep on Running,

Euer Alex!

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